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Es gibt Dinge die benötigt man nicht. Dann wiederum gibt es Dinge, von denen man nicht wusste, das man sie benötigt, geschweige denn das Sie existieren. In diese Kategorie fällt das Brik Case welches vom Jolt Team entwickelt wurde.

Dabei handelt es sich um eine Schutzhülle für das Mac welche als Basisplatte für LEGO-kompatible Steine dient. Das ganze kann dabei auf der offiziellen Seite in verschiedenen Farben und für unterschiedliche MacBook-Typen vorbestellt werden.

Seit einigen Jahren gibt es einen italienischen Hersteller, welcher Steckbausteine kompatibel zum LEGO-System herstellt und anbietet. Diese Bausteine hören dabei auf den Namen QUIX bzw. früher auch KLIX. Bei QUIX gibt es auf den ersten Blick zwei Vorteile. Der erste Vorteil ist, das QUIX knapp ein Drittel günstiger ist als vergleichbare LEGO-Produkte. Der andere Vorteil ist das man QUIX-Steine sortenrein in großen Mengen kaufen kann. Aus dem Grund erwarb ich eine Probepackung der QUIX Steine. Auf den ersten Blick fallen keine größeren Unterschiede auf. Das Material unterscheidet sich nicht, allerdings sind die QUIX-Steine minimal leichter (zirka ein halbes Gramm bei einem 4×2 Block). Die Ecken der Steine sind bei Lego leicht abgerundet, während sie bei den QUIX Steinen relativ scharfkantig sind – was sich negativ auf Handhabung der Steine auswirkt.

Links: QUIX - Rechts: LEGO

Links: QUIX – Rechts: LEGO

Beim Bauen von Modellen werden die Unterschiede zwischen den Steinen noch deutlicher. Während neue Legosteine problemlos aufeinander gesteckt werden können, wird bei den QUIX Steinen teilweise mehr Kraft benötigt, da bestimmte Steine sich nicht einfach aufeinanderstecken lassen. Beim Auseinanderbauen ist dieses Problem auch zu finden. Während bei LEGO Steinen geringe Scherkräfte reichen um z.B. eine Mauer in ihre Einzelteile zu zerlegen, bricht man sich bei den QUIX-Steinen fast die Finger. Zusammenfassend kann man sagen das die QUIX-Steine sehr nah an das Original herankommen (im Gegensatz zu anderen Nachahmerprodukten), aber ihm trotzdem nicht das Wasser reichen können.

Mit Javascript und Co. ist mittlerweile eine ganze Menge möglich. Das sieht man auch immer wieder an den unterschiedlichsten Experimenten, welche aus dem Hause Google kommen. In diese Fall ist es buildwithchrome.com.

Lego im Browser

Lego im Browser

Auf der Seite kann man dabei virtuell mit Legosteinen spielen. Leider sind nur rote Steine vorhanden und auch die Steinauswahl ist begrenzt – trotzdem kann man beachtliche Bauwerk erschaffen. Alles in allem ist es ein schönes Beispiel was man mittlerweile im Browser bewerkstelligen kann.

Die Bibel mit Legosteinen nachzubauen könnte ein interessantes Projekt sein, aber glücklicherweise hat dies schon jemand für uns erledigt. Dieser jemand ist Brendan Powell Smith und bekennender Atheist. Zu finden ist die Seite mit seinen amüsanten Kunstwerken unter http://www.bricktestament.com/ – viel Spaß beim anschauen 🙂

Weitere Informationen gibt es unter:
http://en.wikipedia.org/wiki/The_Brick_Testament