Redirect 301 vs. 302

Wenn von einer Webseite auf eine andere Webseite umgeleitet wird, so wird hierfür meist der HTTP-Statuscode 301 oder 302 genutzt. Der Statuscode 301 leitet eine Anfrage permanent zur angegebenen URL um, während der Statuscode 302 früher für die temporäre Umleitung gedacht war. Unter Nginx könnte eine solche Umleitung wie folgt aussehen:

server {
  listen   443 ssl;
  listen [::]:443 ssl;

  server_name .example.com;

  return 301 https://example.org;
}

In diesem Fall würde alle Anfragen von example.com auf die URL https://example.org umgeleitet. Der Statuscode 301 zeigt dem Client hierbei an, dass die Umleitung permanent ist. Dies ist z.B. wichtig bei Suchmaschinen; sie würden der neuen URL mehr Beachtung schenken und die alte URL unter Umständen schneller aus dem Index entfernen. Der Statuscode 302 ist mittlerweile nicht mehr als Moved Temporarily, sondern als Found definiert.

Neben diesen Statuscodes, existieren eine Reihe weitere Statuscodes wie 303 (See Other), 307 (Temporary Redirect) und 308 (Permanent Redirect). Im Gegensatz zu den Statuscodes 301, 302 und 303 wird bei den neueren Statuscodes 307 und 308, das angefragte HTTP-Verb beibehalten. Fragt der Clients in einem solchen Fall mit dem HTTP-Verb POST an, so bleibt dieses bei der Weiterleitung bestehen.

Kiosk-Modus im Firefox

Mit der kommenden Version 71 des Firefox wird dieser endlich einen nativen Kiosk-Modus bieten. Immerhin hat es nur knapp 18 Jahre gedauert. Gemeint ist, damit das eine Webseite im Vollbild angezeigt wird und der Nutzer keine einfache Möglichkeit hat den Browser zu verlassen. Realisiert wird dies unter anderem, damit das die F11-Taste deaktiviert wird. Gestartet werden kann der Kiosk-Modus mit dem Parameter –kiosk:

firefox --kiosk

In diesem Fall wird die Standardwebseite des Browsers geöffnet. Soll stattdessen eine andere Webseite geöffnet werden so sieht der Aufruf wie folgt aus:

firefox --kiosk https://example.org

Im aktivierten Kiosk-Modus sind unter anderem die Menüs und Kontextmenüs deaktiviert. Mit dem Erscheinen der Version 71 ist Anfang Dezember zu rechnen.

The Swords of Ditto

In den letzten Tagen habe ich viel Zeit damit verbracht das Spiel The Swords of Ditto zu spielen. Das Spiel, welches ursprünglich Mitte 2018 erschien, ist mittlerweile auch für iOS erhältlich.

The Swords of Ditto
Preis: 6,99 €

In dem Spiel geht es um einen Protagonisten, welcher zum Schwert von Ditto wird und somit die fiktive Insel Ditto von der Hexe Mormo befreien muss. Allerdings stirbt er gleich beim ersten Versuch und so vergehen wieder hundert Jahre bis ein neuer Protagonist zum Schwert von Ditto wird. Das Spiel glänzt unter anderem durch seinen Humor, welcher das Spiel und den Helden auf die Schippe nimmt. Jedes Mal, wenn der Held das Zeitliche segnet, vergehen wieder einhundert Jahre und die Welt in Ditto verfällt zusehens.

The Swords of Ditto unter iOS

Das Genre des Spieles bewegt sich zwischen einem Action-RPG mit Anleihen im Roguelike, welche vor allem in den unterschiedlichen Verliesen zum Tragen kommen. Unter iOS lässt sich das Spiel auch mit einem externen Controller spielen. Die offizielle Seite des Spieles ist unter theswordsofditto.com zu finden.

GPi CASE für den Raspberry Pi Zero

Gehäuse für die Raspberry Pi-Familie existieren wie Sand am Meer. Aus dieser Fülle stechen bestimmte Exemplare allerdings hervor, so wie das GPi CASE. Hierbei handelt es sich um ein Gehäuse für den Raspberry Pi Zero. Das Gehäuse orientiert sich an einem Game Boy und die Verarbeitung wirkt solide. Das Gefühl von Billigplastik kommt nicht auf.

Im Gegensatz zum Original, verfügt das GPi CASE über einige zusätzliche Tasten, wie z.B. vier Aktionsbuttons. Gewöhnungsbedürftig und nicht wirklich sinnvoll angeordnet sind die Schultertasten, welche sich mittig auf der Rückseite befinden. Ebenfalls im Gehäuse verbaut ist ein Bildschirm, mit 2,8 Zoll (ca. 7 cm) Diagonale, zur Anzeige der Inhalte.

Das GPi Case in Aktion

Der Raspberry Pi Zero wird in der Cartridge untergebracht, welche wie beim Game Boy, gewechselt werden kann. Damit können unterschiedliche Systeme genutzt werden. Die Leistung des Raspberry Pi Zero reicht problemlos für klassische Game Boy-Spiele aus und auch andere Konsolen wie das SNES können emuliert werden, allerdings gibt es hier, je nach Spiel, gelegentliche Slowdowns. Bezogen werden kann das Gehäuse über Retroflag, für knapp 70 US-Dollar.

Beeren in Pokémon Go

Im Spiel Pokèmon Go existieren eine Reihe sogenannter Beeren, welche beim Fangen von Pokémon genutzt werden können. Grundsätzlich gibt es drei Typen von Beeren: die Sananabeere, die Nanabeere und die Himmihbeere. Daneben existieren noch Abwandlungen von diesen Beeren in Form der silbernen Sananabeere und der goldenen Himmihbeere.

Eingesetzt werden können die Beeren beim Fangen der Pokémon, indem eine Beere auswählt und geworfen wird. Am Pokémon ist anschließend ein Indikator zu finden, welche Beere aktuell aktiv ist. Wenn ein Pokéball geworfen wurde und das Pokémon wieder ausbricht, kann es passieren, dass die Beere nicht mehr aktiv ist. In diesem Fall muss die gewünschte Beere erneut geworfen werden.

Die Auswahl der Beeren in Pokémon Go

Die Sananabeere verdoppelt bei Nutzung die Anzahl der Bonbons, welche der Spieler erhält, sobald er das Pokémon gefangen hat. Die Nanabeere verlangsamt die Bewegung des Pokémon bzw. bringt sie zum Stillstand. Damit lässt sich ein Pokémon leichter fangen. Dies ist bei Pokémon welche sich stark bewegen ein Vorteil. Die Himmihbeere erhöht die Fangchance für das entsprechende Pokémon.

Bei der silbernen Sananabeere handelt es sich um ein Hybrid aus der Sananabeere und der Himmihbeere. Sie verdoppelt die Anzahl der Bonbons und erhöht gleichzeitig die Fangchance. Die goldene Himmihbeere erhöht die Fangchance ebenfalls, allerdings erheblich, sodass diese am besten bei selteneren Pokémon oder im Raid genutzt werden sollte.