Mapping für Urban Terror

Heute wollte ich es einmal wagen und meine erste eigene Map für Urban Terror machen. Der erst Schritt dazu waren die Weiten des Internets. Nach einiger Zeit hat man dann an Informationen alles zusammen. Die meisten Infos kamen dabei von http://forums.urbanterror.net/index.php/topic,9766.0.html.

Vorbereitung:
Zu allererst sollte man sich einige Dateien besorgen:
– Urban Terror Shaderlist (http://teamterrorwtf.com/bludshot/urtmapping/shaderlist.zip)
– Urban Terror Entity Definition (http://teamterrorwtf.com/bludshot/urtmapping/urbanterrordef.zip)
– GtkRadiant (http://zerowing.idsoftware.com/files/radiant/GtkRadiant-1.5.0.msi)
– Mapcompiler (http://teamterrorwtf.com/bludshot/urtmapping/q3map_2.5.16_win32_x86.zip)
– Compiler Frontend (http://teamterrorwtf.com/bludshot/urtmapping/q3map2toolz_setup.exe)

Schritt 1:
Für das Mapping sollte man sich nach Möglichkeit eine Kopie des Urban Terror Orders anlegen und mit diesem arbeiten. Dadurch wird verhindert das man sich seine Spielversion „zukleistert“. Bei mir heißt diese Kopie „UrbanTerrorDev“ und liegt dann im Verzeichnis „C:\Spiele\UrbanTerrorDev“. Noch eine Sache zu dieser Kopie: Es ist besser gleich eine frische Installation in dieses Verzeichnis zu kopieren so hat man bei der Entwicklung nicht irgendwelche 3rd Party Maps in dem Ordner rumzuliegen, was unter anderem die Übersicht erhöht.

Schritt 2:
Im Urban Terror Verzeichnis findet sich ein Ordner mit dem Namen „q3ut4“. In diesem Ordner wiederum liegen zwei Dateien (zpak000.pk3, zpak000_assets.pk3). Bei pk3 Dateien handelt es sich um Archive. Diese Archive sollen entpackt werden. Erkennt das Entpackprogramm der Wahl diese Dateien nicht, so sollte man einfach nich die Endung „.zip“ heranhängen und schon dürfte sich das ganze problemlos entpacken lassen. Ein empfehlenswertes (und freies) Programm für diese Aufgabe ist 7zip (http://www.7-zip.org/). Die Dateien sollten in das gleiche Verzeichnis entpackt werden, in welchem Sie liegen. Es dürften dann Ordner wie „botfiles“, „gfx“, „music“, „scripts“ etc. in dem Ordner liegen. Falls wir die Dateinamen der pk3 Dateien um eine „.zip“ Erweiterung ergänzt haben so entfernen wir diese nun wieder.

Schritt 3:
Im nächsten Schritt heißt es Aufräumen. Dazu löschen wir einfach den gesamten Inhalt des Verzeichnisses „maps“ im „q3ut4“ Ordner. Schließlich wollen wir ja Ordnung halten :)

Schritt 4:
Falls wir die heruntergeladenen Zip Dateien noch nicht entpackt haben so tun wir dies nun. Danach kopieren wir die Dateien „shaderlist.txt“ und „urbanterror.def“ in den „scripts“ Ordner.

Schritt 5:
Als nächstes wird der Mapeditor GtkRadiant installiert. Nachdem wir ihn installiert haben starten wir ihn. Beim ersten Start erscheinen die „Global Preferences“. Dort wird unter anderem gefragt für welches Spiel wir mappen wollen. Dort geben wir „Quake III Arena“ an. Dann nehmen wir noch das Häkchen bei „Show Global Preferences“ weg damit dieser Dialog nur dieses eine Mal erscheint. Nachdem wir den Dialog mit Okay bestätigt haben werden wir nach dem Engine Pfad gefragt. In meinem Fall wäre dieser Pfad „C:\Spiele\UrbanTerrorDev“. Das ganze wird dann wieder mit Okay bestätigt.

Über File -> Project Settings kommen wir in die Projekteinstellungen. Als Mod wählen wir hier „Custom Quake III modification“ und tragen bei „fs_game“ die Zeichenfolge „q3ut4“ ein.

Schritt 6:
Im nächsten Schritt wird der Inhalt der „q3map_2.5.16_win32_x86.zip“ In den UrbanTerror Ordner entpackt, also bei mir in den „C:\Spiele\UrbanTerrorDev“ Ordner. Danach sollen die Q3map2Toolz (das Compiler Frontend) installiert werden. Nachdem wir es installiert haben starten wir das „Configuration Tool“.

Folgende Einstellungen sollen vorgenommen werden:
– Games / Long name of the game: Urban Terror
– Games / Short name of the game: urt
– Games / Base Folder: q3ut4
– Games / Name of the game exe: ioUrbanTerror.exe

Nachdem wir diese Einstellungen vorgenommen haben, klicken wir auf „Add“ und schließen das „Configuration Tool“ indem wir auf „Close“ drücken. Anschließend starten wir die „Q3Map2Toolz“. Auch hier müssen noch einige Einstellungen vorgenommen werden.

Bei Game wählen wir „Urban Terror“ aus. Bei dem „Path to ioUrbanTerror.exe“ geben wir in diesem Beispiel die Datei „C:\Spiele\UrbanTerrorDev\ioUrbanTerror.exe“ an. Bei „Path to q3map“ geben wir den Pfad „C:\Spiele\UrbanTerrorDev\q3map2.exe“ an. Jetzt fehlt nur noch der Pfad zur „bspc.exe“ Dieser lautet „C:\Programme\GtkRadiant 1.5.0\bspc.exe“. Danach klicken wir auf Okay. Die Hinweismeldung die dann erscheint klicken wir weg. Das sich darauf öffnende Fenster schließen wir.

Schritt 7:
Nun kann mit dem GtkRadiant die erste Karte erstellt werden. Hilfreich dabei sind sicherlich folgende Links:
http://qworkshop3.planetquake.gamespy.com/tutorials/
http://quake3world.com/editing/

Sehr empfehlenswert:
http://forums.urbanterror.net/index.php?PHPSESSID=6024271f46e040fc09f4904fc8aaf5c2&/topic,757.0.html

Für den ersten Raum eignet sich besonders dieses Tutorial: http://qworkshop3.planetquake.gamespy.com/tutorials/firstroom/index.html.

Nachdem ihr die Map erstellt habt, speichert die Map z.B. unter dem Namen „test.map“ und schließt GtkRadiant.

Schritt 8:
Jetzt muss die Map kompiliert werden. Dazu öffnen wir die „Q3Map2Toolz“ und klicken auf die Map welche wir kompilieren wollen. Bei „Build options“ wählen wir „BSP Vis -fast Light“ aus. Jetzt müsst ihr nur noch auf den „Build“ Button drücken und schon wird die Map compiliert.

Schritt 9:
Als letzer Schritt wenn die Map fertig ist muss das ganze noch zusammengepackt werden. Werden nur UrbanTerror Texturen benutzt, was bei unser einfachen Testmap der Fall sein sollte so ist das zusammenpacken ganz einfach. Folgende Schritte sind vonnöten:

– geht in das Verzeichnis „C:\Spiele\UrbanTerrorDev\q3ut4“
– dort packt ihr das Verzeichnis „maps“ zu einer Zip (es liegt ja nur diese eine Map drin)
– danach ersetzt ihr die Erweiterung „.zip“ durch „.pk3“ und benennt die Datei um so das sie „test.pk3“ heißt.

Diese Datei könnt ihr jetzt in den „q3ut4“ Unterordner von Urban Terror packen und dann könnt ihr die Karte endlich testen. Ich hoffe dieser Leitfaden ist einigermaßen hilfreich.

Multiplattform

Heute habe ich versucht den The Mana World (http://www.themanaworld.org) Server sowie den Clienten zu kompilieren. Das ganze einmal für Linux und einmal für Windows. Also das ganze ersteinmal aus dem SVN ausgecheckt und dann erstmal geschaut wie man sowas unter Linux eigentlich kompiliert.

Nach einigem überlegen bin ich dann darauf gekommen :) Zuerst wird das configure ausgeführt und dann in einem Terminal einmal make ausgeführt. Bei einem dieser beiden Schritte gab es dann Probleme mit fehlenden Bibliotheken die wurden dann einfach per apt-get nachinstalliert. Das kompilieren des Servers klappte dann ohne Probleme auf dem Linux System. Nur mit dem Client gab es ein kleines Problem. Das lag an der Bibliothek guichan. Diese Bibliothek existierte schon in der Version 6 auf dem System. Leider gab das ein kleinen Konflikt mit der Version 7 die ich zum kompilieren benutze. Also die sechser Version runter geschmissen und die neuere Version installiert. Und schon funktionierte alles :)

So dann das gleiche unter Windows, aber da bin ich nicht soweit gekommen. Nach einigem hin und her habe ich beschlossen erstmal darauf zu warten bis es eine neue Version von CodeBlocks (http://www.codeblocks.org/) herauskommt. Das soll ja in diesen Tagen geschehen.

MPC ist tot. Es lebe MPC.

Nachdem ich festgestellt habe das mein geliebter Media Player Classic (Infos unter http://de.wikipedia.org/wiki/Media_Player_Classic) nicht mehr weiterentwickelt wird war ich doch recht betrübt.

Aber zum Glück handelt es sich bei dieser Software um Open Source Software. Und so haben sich andere Leute diesem Player angenommen und ihn aktiv weiter entwickelt. Die darauf aufbauende Software nennt sich Media Player Classic – Home Cinema. Vielen Dank an die Entwickler :)

Heruntergeladen werden kann der Player unter:
http://tibrium.neuf.fr/

Return of the NAS

Heute ging es fröhlich weiter mit dem NAS. Zuerst habe ich versucht mit Openfiler alle acht Festplatten zum Laufen zu bekommen, aber nach einiger Zeit musste ich einsehen das dies wohl nicht so einfach möglich ist. Also wieder den Ubuntu Server hervorgekramt aber der wollte auch nur sieben Festplatten erkennen. Nach ein wenig hier und da an der Schraube drehen (was knapp 2 Stunden dauerte) überlegte ich mir dann Alternativen.

Ich überlegte mit noch mal meine hauptsächlichen Features, die ich unbedingt haben wollte. Das waren:
– RAID 5
– Verschlüsselung
– Linux

Ich beschloss also mein „Feature“ Linux zu streichen und installierte ein Windows XP. Bei der Installation lief alles erstaunlich glatt. Welch ein Glücksgefühl. Aber schon zogen erste Wolken auf. Ein paar Gerätetreiber waren nicht da wo sie hin sollten. Nachdem ich Sie installiert hatte, bootete Windows nicht mehr. Also alles auf null und Windows neu installiert. Bei der Treiberinstallation nochmal ganz genau hingeschaut und festgestellt das ich doch beim letzten Mal aus Versehen den SATA / RAID Treiber mitinstalliert hatte. Nun ja diesmal funktionierte alles.

Danach ging es daran, ein RAID 5 einzurichten. Von Haus aus kann das Windows XP nicht. Dies bleibt den Servervarianten vom Windows vorbehalten. Wenn da nicht die gute alte c’t wäre :) 2005 brachte die c’t einen RAID Patch für Windows XP heraus welcher das RAID auch auf XP Systemen freischaltet. Der Patch ist zu finden unter: http://www.heise.de/ct/ftp/05/03/090/.

Nach einem Neustart wurde das RAID eingerichtet und dann begann Windows mit der Formatierung des RAID’s. Das dauert in etwa 24 Stunden, na ja kein Wunder bei 6 Terabyte verfügbarem Speicher. Nach den besagten 24 Stunden war das ganz dann soweit fertig und funktionierte. Nun heißt es sich an die Verschlüsselung machen.

Truecrypt 5.0

Heute ist endlich die Truecrypt Version 5.0 erschienen. Bei Truecrypt handelt es sich um eine Open-Source-Software zur Verschlüsselung von Daten. Mit ihr können Container, ganze Laufwerke und dank Pre-Boot-Authentifizierung nun auch die Windows Systemplatte verschlüsselt werden. Das werde ich demnächst gleich mal testen und dann hier berichten. Zurzeit sind die Truecrypt.org Server ziemlich schwer zu erreichen, also einfach mal in den nächsten Tagen versuchen.

Die Software gibt es unter:
http://www.truecrypt.org/

Weitere Informationen unter:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/103054
http://golem.de/0802/57519.html