eee pc 901 20 GB Linuxversion

Ich hab mal spaßeshalber bei ASUS angefragt wann der eee pc 901 in der Linux Variante nach Deutschland kommt. Nun habe ich nach längerer Zeit (naja immerhin) eine Antwort bekommen, welche mal wieder sehr schön war. ASUS schrieb:

Informationen zum EEE PC 901 mit Linux können wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine machen.

Naja das bedeutet das ich nun auch nicht schlauer bin, aber die XP Version kommt mir nicht ins Haus :) Wer was die eee pc’s angeht auf dem laufenden sein möchte sollte http://www.eee-pc.de/ besuchen.

Open Source Musikproduktion

Heute möchte ich mal drei Softwares zeigen welche sich zur Musikproduktion eignen:

Audacity
Bei Audacity handelt es sich um einen Audioeditor mit dem man in der Lage ist beliebig viele Spuren zu bearbeiten. Es beherrscht viele Effekte und Filter und besticht durch seine einfache Bedienung. Er ist für Windows, Linux und Mac OS verfügbar. Zu finden ist das Programm unter http://audacity.sourceforge.net/.

Hydrogen
Bei Hydrogen handelt es sich um einen Drumsequenzer für Linux, Windows und Mac OS. Er ist auch für Anfänger einfach zu bedienen liefert aber auch Profifeatures mit, wie z.B. die Ansteuerung über MIDI. Hydrogen ist unter der GPL verfügbar. Die offizielle Seite ist http://www.hydrogen-music.org/.

MuseScore
MuseScore ist ein freies Notensatzprogramm welches für die Betriebssysteme Linux und Windows verfügbar ist. Noten können über die Tastatur, die Maus oder über ein MIDI Interface eingegeben werden. Weiterhin ist das Programm in der Lage MIDI und MusicXML (und andere Formate) zu im- und auch wieder zu exportieren. Die offizielle Seite ist http://mscore.sourceforge.net/.

Rosegarden
Rosengarden ist die Anwendung (unter der OS Software) welche wohl zur Zeit am ehesten mit Cubase vergleichbar ist. Bei Rosegarden handelt es sich um einen Sequenzer welcher sowohl Audio und MIDI unterstützt. Der seit 1993 entwickelte Sequenzer liegt mittlerweile in der Version 1.7 vor. Zu finden ist Rosegarden unter http://www.rosegardenmusic.com/.

Wie geht es weiter?

Gestern saß ich am Rechner und vor mir lag mein Neo. Ich habe es dann mal angeschaut und war mal wieder total begeistert welche ungeahnten Möglichkeiten in diesem Gerät stecken. Das führte dazu das ich erst einmal für Minuten nichts anderes getan habe, als begeistert zu sein :) Ich wollte eigentlich schon vor längerer Zeit meine erste Openmoko-Anwendung schreiben. Leider ist das nicht so einfach wie zuerst gedacht.

Da ich diese Anwendung auf Enlightment Basis realisieren wollte und plötzlich merkte das es neben Evas und Edje auch ein UI Toolkit benötigt. Da gibt es ja wie ich beim letzten Mal schon schrieb die Toolkits EWL und Etk. Ich habe mich dann für EWL entschieden und musste dann mal wieder feststellen das es dafür kein Pythonbinding gibt.

Als Entwickler ist man nun doch etwas enttäuscht. Was wir brauchen ist ein leichter Einstieg in für Entwickler, denn nicht jeder Entwickler hat Lust erst Tage und Wochen damit zu verbringen überhaupt mal eine Anwendung hervorzuzaubern. Ich hätte gerne einen „Standard“ welche Widgets benutzt werden sollen etc.

Im Endeffekt musste ein integriertes System entstehen. Was das bedeutet kann man sich an Systemen wie Windows, GNOME, und KDE sehen. Jede Anwendung benutzt die gleichen Widgets und für Benutzer sieht das ganze immer irgendwie bekannt aus. Nachdem FSO die Middleware liefert sollten wir uns um die Benutzeroberfläche kümmern.

Da viele Leute (zu mindestens die mit denen ich zu tun hatte) eine Umgebung auf Enlightment (und Illumne) Basis bevorzugen (ich auch), sollten wir anfangen genau dort anzufangen. Konkret bedeutet das folgendes: Zur Zeit ist Zhone (das Testimage für FSO), eine nicht grade modular aufgebaute Anwendung. Was uns fehlt ist ein Äquivalent zu den GNOME Libs (und anderen ähnlichen Dingen).

Wir sollten nun Anfangen uns an das Reißbrett zu setzen und ein System zu designen welches modular ist und vor allem auch in der Zukunft ausbaufähig ist. Damit wir die Bibliotheken z.B. die für die Widgets nicht an den Bedürfnissen vorbei entwickeln sollten wir unserer Brot und Butter Anwendungen entwickeln und parallel dazu die passenden Bibliotheken. Ich denke am Anfang sollten es folgende Anwendungen sein:

– einen Dailer
– ein SMS Programm
– ein Adressbuch
– einen Kalender
– einen Mediaplayer
– ein Notiz Programm
– ein Memo Programm
– eine Uhr bzw. Weltzeit Uhr (mit Wecker)

Bei der Entwicklung dieser Programme sollte dann parallel dazu die passenden Bibliotheken entwickelt werden, damit der Entwickler auf einem Framework aufsetzen kann bei dem er nicht befürchten muss das nächste Woche schon wieder alles anders macht und der Benutzer eine einheitliche Oberfläche mit einheitlichen Anwendungen bekommt.

Jetzt stellt sich eigentlich nur noch Frage. Wer macht mit?

NoLimits

Als ich auf der Suche nach einem Freizeitpark in der Nähe von Berlin war, ist wir eine Simulation namen NoLimits über den Weg gelaufen. Bei NoLimits handelt es sich um einen Achterbahnsimulator mit welchem man Achterbahnen bauen und natürlich auch physikalisch korrekt simulieren kann. Die Simulation (in 3D) erzeugt doch ein wohliges Bauchgefühl und das ohne Eintritt bezahlt zu haben :) Wobei meine bisher gebauten Achterbahnen niemals eine Zulassung bekommen würden…

Weitere Informationen zu NoLimits gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/NoLimits
http://www.nolimitscoaster.de/

TestDisk

Vor einigen Tagen gab es eine defekte Festplatte zu reparieren. Rein hardwaretechnisch summte die Platte wie ein Kätzchen. Also habe ich die Festplatte mal per USB an das System angeschlossen und siehe da nichts geht :) Da das ganze auf einem Windowssystem passierte habe ich erst einmal die Datenträgerverwaltung aufgesucht. Aber die wollte auch nichts mit dem Datenträger zu tun haben…

Nun hieß es härtere Bandagen aufzuziehen. Genau in diesem Moment lief mir das nützliche Tool TestDisk über den Weg. Mit Hilfe von TestDisk kann man verschiedene Dinge tun unter anderem Partionstabellen reparieren, das Wiederherstellen von Bootsektoren und andere wunderschöne Dinge :) Und das beste an TestDisk ist das es unter fast jedem System läuft von DOS über Windows und Linux bis zu SunOS. Zu finden ist TestDisk unter http://www.cgsecurity.org/wiki/TestDisk.