Eee PC Installation

Nachdem ich meinen Eee PC gestern erst einmal gründlich getestet habe, war die Neuinstallation des Betriebssystems an der Reihe. Neben einem Windows XP, soll auch gleich noch eine Partition für Ubuntu eingerichtet werden. Nachdem das XP installiert wurde ging es an die Installation der passenden Treiber. Die empfohlene Reihenfolge für die Treiberinstallation ist folgende:

– ACPI
– Chipsatz
– Audio
– LAN
– WLAN
– VGA

Nach einer Neuinstallation von XP kann es sein das die Bildschirmauflösung nicht mehr auf 1024 x 764 umgeschaltet werden. Um dies zu beheben gehen wir auf den Desktop -> Rechte Maustaste -> Eigenschaften -> Einstellungen -> Erweitert -> Monitor. Dort deaktivieren wir den Haken bei „Modi ausblenden, die vom diesem Monitor nicht angezeigt werden“ und schon geht das ganze wieder.

Danach habe ich dann das Ubuntu installiert und mir auch gleich GRUB als Bootloader installiert. Das führt nun dazu das das Ubuntu standardmäßig gestartet wird, was nicht ganz in meinem Sinne ist. Um das System zu ändern welches standardmäßig gestartet muss man eine bestimmte Datei in der GRUB Konfiguration bearbeiten.

Dazu öffnet man einen Editor mit Root Rechten und öffnet die Datei /boot/grub/menu.lst. Dort findet man einen Eintrag default hinter dem eine Zahl steht. Diese Zahl gibt an welches System in der Liste in Normalfall gestartet werden soll. Diese Zahl ändert man entsprechend und schon wird ein anderes System als Standard gebootet. Aber vorher muss noch update-grub ausgeführt werden, damit das ganze aktualisiert wird.

Das einzige was noch nicht funktioniert ist das Netzwerk unter Ubuntu. Aber dafür wird sich sicherlich auch noch eine Lösung finden :)

Dienste unter Windows deinstallieren

Einen Dienst unter Windows zu deaktivieren ist kein Problem: Systemsteuerung > Verwaltung > Dienste und schon kann man das ganze ausschalten. Doch was ist wenn man einen Dienst nicht nur deaktivieren sondern gleich löschen möchte?

Für dieses Fall muss der Registry Editor ran. Dort hangelt man sich dann zum Registryschlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\ und sucht dort den entsprechenden Dienst. Nachdem man diesen gelöscht hat taucht der Dienst ab dem nächsten Neustart nicht mehr auf.

Natürlich muss man die ausführende Datei auch noch löschen. Diese liegt in den meisten Fällen im system32 Ordner der Windows Installation.

eee pc 901 20 GB Linuxversion

Ich hab mal spaßeshalber bei ASUS angefragt wann der eee pc 901 in der Linux Variante nach Deutschland kommt. Nun habe ich nach längerer Zeit (naja immerhin) eine Antwort bekommen, welche mal wieder sehr schön war. ASUS schrieb:

Informationen zum EEE PC 901 mit Linux können wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine machen.

Naja das bedeutet das ich nun auch nicht schlauer bin, aber die XP Version kommt mir nicht ins Haus :) Wer was die eee pc’s angeht auf dem laufenden sein möchte sollte http://www.eee-pc.de/ besuchen.

Open Source Musikproduktion

Heute möchte ich mal drei Softwares zeigen welche sich zur Musikproduktion eignen:

Audacity
Bei Audacity handelt es sich um einen Audioeditor mit dem man in der Lage ist beliebig viele Spuren zu bearbeiten. Es beherrscht viele Effekte und Filter und besticht durch seine einfache Bedienung. Er ist für Windows, Linux und Mac OS verfügbar. Zu finden ist das Programm unter http://audacity.sourceforge.net/.

Hydrogen
Bei Hydrogen handelt es sich um einen Drumsequenzer für Linux, Windows und Mac OS. Er ist auch für Anfänger einfach zu bedienen liefert aber auch Profifeatures mit, wie z.B. die Ansteuerung über MIDI. Hydrogen ist unter der GPL verfügbar. Die offizielle Seite ist http://www.hydrogen-music.org/.

MuseScore
MuseScore ist ein freies Notensatzprogramm welches für die Betriebssysteme Linux und Windows verfügbar ist. Noten können über die Tastatur, die Maus oder über ein MIDI Interface eingegeben werden. Weiterhin ist das Programm in der Lage MIDI und MusicXML (und andere Formate) zu im- und auch wieder zu exportieren. Die offizielle Seite ist http://mscore.sourceforge.net/.

Rosegarden
Rosengarden ist die Anwendung (unter der OS Software) welche wohl zur Zeit am ehesten mit Cubase vergleichbar ist. Bei Rosegarden handelt es sich um einen Sequenzer welcher sowohl Audio und MIDI unterstützt. Der seit 1993 entwickelte Sequenzer liegt mittlerweile in der Version 1.7 vor. Zu finden ist Rosegarden unter http://www.rosegardenmusic.com/.

Wie geht es weiter?

Gestern saß ich am Rechner und vor mir lag mein Neo. Ich habe es dann mal angeschaut und war mal wieder total begeistert welche ungeahnten Möglichkeiten in diesem Gerät stecken. Das führte dazu das ich erst einmal für Minuten nichts anderes getan habe, als begeistert zu sein :) Ich wollte eigentlich schon vor längerer Zeit meine erste Openmoko-Anwendung schreiben. Leider ist das nicht so einfach wie zuerst gedacht.

Da ich diese Anwendung auf Enlightment Basis realisieren wollte und plötzlich merkte das es neben Evas und Edje auch ein UI Toolkit benötigt. Da gibt es ja wie ich beim letzten Mal schon schrieb die Toolkits EWL und Etk. Ich habe mich dann für EWL entschieden und musste dann mal wieder feststellen das es dafür kein Pythonbinding gibt.

Als Entwickler ist man nun doch etwas enttäuscht. Was wir brauchen ist ein leichter Einstieg in für Entwickler, denn nicht jeder Entwickler hat Lust erst Tage und Wochen damit zu verbringen überhaupt mal eine Anwendung hervorzuzaubern. Ich hätte gerne einen „Standard“ welche Widgets benutzt werden sollen etc.

Im Endeffekt musste ein integriertes System entstehen. Was das bedeutet kann man sich an Systemen wie Windows, GNOME, und KDE sehen. Jede Anwendung benutzt die gleichen Widgets und für Benutzer sieht das ganze immer irgendwie bekannt aus. Nachdem FSO die Middleware liefert sollten wir uns um die Benutzeroberfläche kümmern.

Da viele Leute (zu mindestens die mit denen ich zu tun hatte) eine Umgebung auf Enlightment (und Illumne) Basis bevorzugen (ich auch), sollten wir anfangen genau dort anzufangen. Konkret bedeutet das folgendes: Zur Zeit ist Zhone (das Testimage für FSO), eine nicht grade modular aufgebaute Anwendung. Was uns fehlt ist ein Äquivalent zu den GNOME Libs (und anderen ähnlichen Dingen).

Wir sollten nun Anfangen uns an das Reißbrett zu setzen und ein System zu designen welches modular ist und vor allem auch in der Zukunft ausbaufähig ist. Damit wir die Bibliotheken z.B. die für die Widgets nicht an den Bedürfnissen vorbei entwickeln sollten wir unserer Brot und Butter Anwendungen entwickeln und parallel dazu die passenden Bibliotheken. Ich denke am Anfang sollten es folgende Anwendungen sein:

– einen Dailer
– ein SMS Programm
– ein Adressbuch
– einen Kalender
– einen Mediaplayer
– ein Notiz Programm
– ein Memo Programm
– eine Uhr bzw. Weltzeit Uhr (mit Wecker)

Bei der Entwicklung dieser Programme sollte dann parallel dazu die passenden Bibliotheken entwickelt werden, damit der Entwickler auf einem Framework aufsetzen kann bei dem er nicht befürchten muss das nächste Woche schon wieder alles anders macht und der Benutzer eine einheitliche Oberfläche mit einheitlichen Anwendungen bekommt.

Jetzt stellt sich eigentlich nur noch Frage. Wer macht mit?