Remote Desktop Server unter Ubuntu installieren

Wenn man auf einen Rechner von außen zugreifen möchte gibt es ja eine Menge Möglichkeiten z.B. VNC, freeNX oder SSH. Manchmal wird aber auf einem Ubuntu Rechner ein RDP Server benötigt. Dazu installiert man das Paket xrdp mittels

sudo apt-get install xrdp

auf dem Rechner. Anschließend kann man sich zu dem entsprechenden Rechner verbinden. Dort wird man dann nach seinem Sitzungstyp gefragt. Hier wählt man sesman-Xvnc und gibt dann seinen Nutzernamen und sein Passwort ein und drückt auf OK.

Xrdp unterstützt nur 8 und 16 Bit Farbtiefe und hat auf manchen Systemen Probleme mit der Oberfläche. Da kann man nur hoffen das solche Stolpersteine in späteren Versionen verschwinden :)

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Xrdp
http://de.wikipedia.org/wiki/Remote_Desktop_Protocol
http://www.heise.de/software/download/xrdp/38492a
http://www.admin-magazin.de/content/windows-client-ueber-rdp-auf-linux-server
http://www.tutorials.de/forum/linux-tutorials/268765-rdp-server-fuer-linux-mit-xrdp.html

Einen Ubuntu Rechner in eine Domain einhängen

Manchmal ist es nötig einen Ubuntu Rechner in eine Domäne einzuhängen. Dazu installiert man sich im ersten Schritt erst einmal einige Pakete:

sudo apt-get install likewise-open likewise-open-gui

Dann wird man nach dem Realm sprich dem Domainnamen gefragt. Nachdem man diesen eingegeben hat geht die Installation weiter. Nach der Installation gibt man dann

sudo domainjoin-gui

ein. Daraufhin öffnet sich ein Dialog in welchem man den Namen des Rechners und den Domainnamen angibt. Danach wird man aufgefordert den Rechner neu zu starten. Dieser Aufforderung sollte man auch nachkommen. Danach ist der Rechner Mitglied in der entsprechenden Domäne.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kerberos_%28Informatik%29

Dropbox unter Ubuntu

Gestern wollte ich Dropbox unter Ubuntu benutzen. Doch leider funktioniert die Dropbox Version für Ubuntu nur mit Nautilus (sprich nur mit GNOME). Zum Glück gibt es aber auch eine Variante für Nutzer anderer Desktopumgebungen. Dazu muss erst einmal die passende Version (32 Bit, 64 Bit) heruntergeladen werden.

Die heruntergeladene Software wird dann entpackt und in das Verzeichnis /~/.dropbox-dist/ gepackt. Anschließend sollte dropboxd ausgeführt werden. Geht der Assistent nicht auf, sollte nochmal auf das Icon rechts unten geklickt werden. Danach kann man sich durch den Assistenten klicken.

Nachdem dies passiert ist trägt man den Dienst noch in die .profile Datei eingetragen (im Home Verzeichnis zu finden) damit der Dienst bei der Anmeldung startet. Dazu tragen wir an das Ende der Datei /home/seeseekey/.dropbox-dist/dropboxd & an, wobei seeseekey durch den entsprechenden Nutzernamen zu ersetzen ist. Schon ist Dropbox lauffähig installiert.

SpecialFolder.LocalApplicationData auf Ubuntu

Vor ein paar Tagen teste ich eine .NET Anwendung auf einem Ubuntusystem. Anschließend wollte ich in eine von der Anwendung geschriebene Konfigurationsdatei hineinschauen. Doch ich fand sie erst einmal nicht. Die Anwendung ließt sich dabei den Pfad der lokalen Anwendungsdaten mittels SpecialFolder.LocalApplicationData aus. Unter Ubuntu ist das entsprechende Verzeichnis dabei unter ~/.local/share/myapp/ zu finden.

Musikproduktion unter Ubuntu

Ohne Zweifel es gibt tolle Software für die Audio- und Musikproduktion unter Linux. Da wären z.B. zu nennen: Audacity, Ardour, Rosegarden. Es gibt mit dieser Software bloß ein Problem. Es fehlt die einheitliche Lösung mit der man das alles unter einer Oberfläche machen kann. Und genau hier kommt LMMS das Linux MultiMedia Studio (welches es im übrigen auch für Windows gibt) ins Spiel. Diese Software bietet alles was man für die Musikproduktion benötigt, gut nicht immer auf dem Niveau der anderen Software dafür aber unter eine Oberfläche sinnvoll zusammen gefasst. Am besten man installiert sich das ganze über das Paket ubuntustudio-audio, dort wird nämlich gleich der Echtzeitkernel mit eingerichtet. Das schöne an LMMS ist das es auch ohne JACK funktioniert (selbstverständlich kann es bei Bedarf genutzt werden) und dabei recht passable Latenzzeiten liefert.