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Da ich im Moment vermehrt Schach spiele und ich einige Partien nachvollziehen wollte, habe ich ein Partieformular entworfen, welches ich hier ebenfalls zum Download bereitstellen möchte. In einem solchen Formular kann die Schachpartie notiert werden. Daneben finden wichtige Informationen wie die Namen der Spieler und ähnliches Platz auf dem Formular.

Die Rückseite des Formulars

Die Rückseite des Formulars

Während das eigentliche Formular die Vorderseite einnimmt, befindet sich auf der Rückseite, neben Platz für Notizen, eine Erklärung der Schachnotation, so das auch Einsteiger ohne Umschweife mit der Notation des Spieles beginnen können. Dabei wird die gebräuchliche algebraischen Notation mit samt ihrer Schreibweisen erklärt. Die Kürzel der Figuren und Anhänge werden dabei ebenso erklärt.

Die Vorschau-Applikation unter Mac OS X dient nicht nur der Anzeige von Dokumenten – mit ihr können unter anderem Bilder beschnitten oder PDFs verkleinert werden. Auch das Zusammenfügen von PDFs lässt sich in der Vorschau problemlos erledigen.

Über der Trennlinie muss die neue PDF hinzugefügt werden

Über der Trennlinie muss die neue PDF hinzugefügt werden

Dazu muss im ersten Schritt die Ansicht auf Miniaturen gestellt werden. Nun kann die PDF-Datei welche hinzugefügt werden soll, in die Miniaturen-Ansicht hineingezogen werden – sie wird dann an der entsprechenden Stelle eingefügt. Wichtig ist es dabei das die PDF über dem Trennstrich, welcher sich am Ende der Miniaturen befindet, hinzugefügt wird. Nun kann die PDF über das Ablage-Menü exportiert werden und damit erhält man die gewünschte PDF in welcher die unterschiedlichen PDF-Dateien zusammengefügt sind.

Bei der freien OpenStreetMap-Karte handelt es sich in erster Linie um einen Online-Dienst. Allerdings hat Papier im Kartenbereich noch nicht ausgedient und so gibt es immer Anwendungsfälle für eine gedruckte Karte.

Eine druckbare Karte wird erzeugt

Eine druckbare Karte wird erzeugt

Möchte man eine solche gedruckte Karte erzeugen, so kann man dies mit dem Dienst MapOSMatic bewerkstelligen. Bei MapOSMatic wählt man im ersten Schritt den gewünschten Bereich aus und arbeitet sich anschließend durch die gewünschten Darstellungsoptionen. Im letzten Schritt wird dann die Karte gerendert und in unterschiedlichen Formaten (PDF, SVGZ, PNG) zum Download angeboten. Weitere Dienste zum Drucken von OpenStreetMap-Karten, mit teilweise anderen Herangehensweisen, sind im OpenStreet Wiki zu finden.

Unter Mac OS X lässt sich vieles mit den vorhandenen Standardanwendungen lösen, wo man z.B. bei Windows zusätzliche Tools benötigt. So auch bei der Aufgabe PDF-Dateien in ihrer Dateigröße zu optimieren.

Die Optionen im Speichern-Dialog

Die Optionen im Speichern-Dialog

Dazu muss die entsprechende PDF in der Vorschau geöffnet werden. Anschließend wird die Datei über Ablage -> Exportieren exportiert. Bevor dort der Sichern-Button betätigt wird, muss der Quartz-Filter Reduce File Size aktiviert werden. Damit landet die PDF anschließend in reduzierter Dateigröße auf der Festplatte.

Möchte man unter Linux PDFs durchsuchbar machen, benötigt man dafür im Normalfall einige Schritte bis man zu dem gewünschten Ergebnis kommt. Mit Hilfe des Shellscriptes OCRmyPDF kann man sich diese Arbeit vereinfachen. Um eine PDF durchsuchbar zu machen reicht es auf der Konsole:

./OCRmyPDF.sh -l deu input.pdf output.pdf

einzugeben. Bei der ersten Benutzung kann es passieren, das die Umwandlung fehlschlägt. Tritt dieser Fall auf, sind einige Abhängigkeiten (unter anderem Tesseract und Unpaper) nicht installiert. Das Skript weißt den Nutzer auf die zu installierenden Pakete hin. Nachdem diese installiert worden sind, kann OCRmyPDF genutzt werden. Das Skript ist unter der MIT-Lizenz lizenziert und somit freie Software. Der Quelltext sowie die Installationsanleitung sind auf GitHub zu finden.

Möchte man unter Linux eine PDF komprimieren, so kann dies relativ unkompliziert auf der Konsole erledigt werden. Dazu gibt man einfach folgende Zeile ein:

gs -sDEVICE=pdfwrite -dNOPAUSE -dBATCH -sOutputFile=output.pdf input.pdf

Ghostscript nimmt sich dann der Datei an und schreibt die Ausgabe in das mittels “sOutputFile” bezeichnete Ziel. Die PDFs können dabei durchaus auf ein Drittel ihrer Größe schrumpfen.

Wenn man unter Linux direkt in PDFs scannen möchte, bietet es sich an gscan2pdf zu nutzen. Unter Mac OS X gibt es ein ähnliches Tool mit dem Namen PDFScanner.

PDFScanner mit geöffneten Scanoptionen

PDFScanner mit geöffneten Scanoptionen

Neben dem Scannen in PDFs kann PDFScanner die Bilder entzerren und auch OCR auf die PDFs anwenden, so das diese durchsuchbar werden. Im Gegensatz zu gscan2pdf handelt es sich bei PDFScanner um eine kommerzielle Software. Die offizielle Seite ist unter http://www.pdfscannerapp.com/ zu finden.

Für alle die schon immer wissen wollten was sie an unixioden Systemen nicht mögen, ist es das praktische Handbuch schlechthin: das Unix Haters Handbuch. Stilecht beginnend mit einem Antivorwort von Dennis Ritchie (dem Erfinder von C), zeigt es einem die Probleme und Macken auf mit welchem man bei einem solchen System zu kämpfen hat. Das Buch fällt dabei definitiv in die Kategorie technisch bedingter Humor. Herunterladen kann man das ganze in PDF Form unter http://web.mit.edu/~simsong/www/ugh.pdf.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://en.wikipedia.org/wiki/The_Unix-Haters_Handbook

Wer in die Verlegenheit kommt und PDFs zusammenfügen möchte, der sollte sich einmal “pdftk” anschauen. Unter Ubuntu muss das ganze mittels:

sudo apt-get install pdftk

installiert werden. Danach kann man mehrere Dateien im Terminal nach dem Schema:

pdftk rechnung.pdf rechnung-s2.pdf output rechnung-komplett.pdf

zusammenfügen.