IPFire bald mit Tor Integration

Die auf Linux basierende Routerdistribution IPFire (http://www.ipfire.org/) besticht vor allem durch ihre Benutzerfreundlichkeit, was dazu führt das sie gerne und oft eingesetzt wird. Zum Projekt gehört dabei eine Wunschliste welche unter http://wishlist.ipfire.org/ zu finden ist.

Das IPFire Interface

Das IPFire Interface

Auf der Wunschliste können Projekte finanziert werden, so das sie anschließend bevorzugt implementiert werden. Vor allem der neuste Eintrag in der Wunschliste ist interessant: „Tor – Protecting Online Anonymity“ – bei diesem handelt es sich um die Integration des Anonymisierungsnetzwerkes Tor in IPFire, so das dass ganze für den Nutzer anschließend transparent abläuft. Dazu sollten ursprünglich knapp 1500 € gesammelt werden, mittlerweile sind es aber schon über 1600 €. Das bedeutet das wir uns in nächster Zeit auf eine IPFire Version mit Torintegration freuen dürfen, womit wir ein Schritt näher an benutzerfreundlicher und frustrationsfreier Sicherheit wären.

VLC und der MIDI Support

Der freie Medienplayer VLC kann bereits ab Version 0.9 bzw. unter Windows ab Version 1.1 MIDI-Dateien abspielen. Nun sollte man denken, sobald man eine Midi hineineinpackt sollte es funktionieren. Leider ist es nicht ganz so einfach. Wen man dies versucht bekommt man folgene Fehlermeldung:

MIDI-Synthese nicht eingerichtet:
Für die MIDI-Synthese wird eine Sound-Font-Datei (.SF2) benötigt.
Bitte Sound-Font installieren und über VLC-Einstellungen (Input / Codecs > Audiocodecs > FluidSynth) konfigurieren.

Kein passendes Decodermodul:
VLC unterstützt das Audio- oder Videoformat „MIDI“ nicht. Leider können Sie daran nichts ändern.

Die Meldung sagt dabei eigentlich schon alles. Es fehlt der passende Soundfont. Zu finden ist ein solcher unter http://www.schristiancollins.com/generaluser.php – dort sollte man sich für die FluidSynth Variante entscheiden. Unter Linux reicht es meist das entsprechende Paket mit den Soundfonts zu installieren.

Die Einstellungen von VLC

Die Einstellungen von VLC

Nach dem Download, kann man in den Einstellungen unter „Codecs -> Audiocodecs -> FluidSynth“ die SF2 Datei angeben. Sieht man die entsprechende Option nicht, so sollte man von der einfachen in die erweiterte Ansicht schalten. Nachdem die Einstellung getätigt ist, kann der VLC MIDI-Dateien ohne Probleme abspielen.

In der Konsole kopieren und einfügen

Unter Windows ist das Kopieren und Einfügen in der Kommandozeile eine relativ umständliche Operation. Dort muss man einen extra Modus zum Markieren starten und kann den markierten Text dann mit der Eingabetaste in die Zwischenablage befördern. Unter Mac OS X funktioniert das ganze systemweit, also auch in der Konsole mittels „Cmd + C“ und „Cmd + V“.

Probleme hatte ich bisher immer unter Linux, denn dort breche ich mit „Strg + C“ meist das laufende Konsolenprogramm ab. Hier gibt es dann die Lösung über das Kontextmenü. Aber auch für die Tastatur gibt eine Variante welche das Kopieren und Einfügen erlaubt. So reicht es zusätzlich zum „Strg + C“ und „Strg + V“, die Umschalttaste zu drücken. Damit kann man die entsprechenden Operationen auch auf der Konsole durchführen.

Robocode

Sich einen Roboter bauen und diese gegen andere Roboter kämpfen zu lassen, kann relativ schnell ins Geld und Material gehen. Einfacher wird es dabei mit Robocode, wobei es sich um eine Softwareumgebung handelt, in welcher Roboter programmiert werden können. Anschließend treten diese in einer virtuellen Arena gegeneinander an.

Die Bots im Kampf gegeneinander

Die Bots im Kampf gegeneinander

Geschrieben werden die Roboter in Java. Dabei finden sich eine Menge Beispiele in der Robocode Installation. Bei Robocode selbst handelt es sich um Open Source Software welche unter der Eclipse Public License steht. Die offizielle Webseite ist unter http://robocode.sourceforge.net/ zu finden. Lauffähig ist das ganze unter Linux, Mac OS X und Windows.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Robocode

Kali Linux

Für Penetrationstest im IT-Umfeld gab es bis vor einiger Zeit die Distribution „Backtrack“. Mittlerweile steht der Nachfolger dieser zur Verfügung. Er trägt dabei den Namen „Kali Linux“. Die Basis für Kali Linux bildet dabei ein Debian, der Standard Desktop ist GNOME.

Kali Linux mit GNOME

Kali Linux mit GNOME

In der Distribution sind dabei viele Werkzeuge für unterschiedlichste Zwecke, wie forensische Auswertungen, Reverse Engineering, Sniffing, Spoofing und Stress Test Werkzeuge enthalten. Neben der Möglichkeit das ganze als Live CD zu benutzen, gibt es auch einen grafischen Installer. Bezogen werden kann Kali Linux unter http://www.kali.org. Es existieren dabei x86-Versionen für 32- und 64 Bit. Daneben wird auch die ARM Architektur unterstützt.

Weitere Informationen gibt es unter:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kali_Linux
http://www.pro-linux.de/news/1/19561/kali-linux-10-erscheint-als-nachfolger-von-backtrack.html