Apps auf dem Homescreen unter iOS

Bei der Installation von vielen Apps sollen diese meist auf dem Homescreen nach einem bestimmten Schema sortiert werden. Jedes App-Icon manuell von A nach B zu befördern ist meist sehr umständlich. Früher gab es Möglichkeiten die Icons über iTunes oder den Apple Configurator schnell zu sortieren. Diese Möglichkeiten funktionieren mit aktuellen Versionen nicht mehr.

Erst muss ein Icon mit den Finger weggezogen werden

Seit iOS 11 existiert allerdings eine Möglichkeit dies innerhalb von iOS schnell zu erledigen. So können mehrere Apps gleichzeitig von A nach B verschoben werden. Dazu muss länger auf eine App gedrückt werden, so das diese verschoben werden kann.

Anschließend können weitere Apps der Auswahl hinzugefügt werden

Nachdem der Verschiebevorgang der App gestartet wurde können, solange die App mit dem Finger fixiert wird, weitere Apps durch einen Tap auf diese der Auswahl hinzugefügt werden. Die Gruppierung kann im Ganzen auf eine andere Seite des Homescreens verschoben werden. Die Apps werden hierbei in der Reihenfolge abgelegt, in welcher sie markiert wurden.

Menschliches Abhören von Siri-Interaktionen verbieten

Dass die Interaktionen, welche mit Sprachassistenten wie Alexa, Siri und Co. stattfinden von Menschen angehört und zur Verbesserung der Erkennung genutzt werden, ist ein offenes Geheimnis. Bei stationären Systemen wie Alexa ist es so als ob eine Wanze im eigenen Heim installiert wäre. Für den Apple-Assistenten Siri, lässt sich das Abhören der gespeicherten Interaktionen durch Menschen immerhin per Profil abschalten.

Bei der Installation können die vorgenommenen Einschränkungen überprüft werden

Zu finden ist das benötigte Profil auf GitHub. Nach einem Klick auf den entsprechenden Link und der Bestätigung auf dem iOS-Gerät, müssen die Einstellungen in selbigem geöffnet werden. Unter Allgemein -> Profil findet sich das heruntergeladene Profil und kann installiert werden. Natürlich stellt sich trotz Profil die Frage, inwieweit diese Einschränkung bei Apple beachtet wird.

Swift im Browser ausprobieren

Swift ist der freie Nachfolger der Sprache Objective-C und wird unter anderem für die App-Entwicklung unter macOS und iOS genutzt. Daneben kann Swift auch unter anderen Systemen wie Linux genutzt werden. Wer Swift im Browser testen möchte, kann dies mit dem Online Swift Playground tun.

swiftplayground.run

Mit der Nutzung der lokalen Versionen können auch eigene Packages eingebunden werden. Zu finden ist der Online Swift Playground unter online.swiftplayground.run. Der Quelltext ist auf GitHub zu finden, allerdings ist dieser unter der Creative Commons CC-BY-NC lizenziert und damit keine freie Software.

Ideentool wird zu Wryte

2014 veröffentlichte ich die erste Version meines Ideentools. Dabei handelte es sich um ein Werkzeug für Autoren welches unterschiedlichste Generatoren für Namen, Charaktere und ähnliches anbot. Im Laufe der Jahre kamen viele Generatoren hinzu, allerdings wirkte die Technik hinter dem Ideentool mittlerweile etwas angestaubt.

Das alte Ideentool

Im Zuge einiger Überlegungen entstand schlussendlich ein neues Projekt mit dem Namen Wryte. Der Fokus von Wryte ist ein wenig anders als der des Ideentools. So sollte Wryte internationalisierbar sein, also für unterschiedlichste Sprachen zur Verfügung stehen. Daneben sollte das Thema Schreiben etwas weiter gefasst werden, so soll es einmal um das Schreiben im Sinne eines Autoren und Schreiben im Sinne einer Entwicklers gehen.

Hintergrund hierfür war, das ich neben dem Schreiben auch entwickle und jeweils bestimmte Tools für beides immer wieder benötige. Deshalb sind die Werkzeuge in Wryte in zwei Personas unterteilt, einmal für Autoren und einmal für Entwickler.

Ein weiteres Ziel von Wryte war die Unterstützung und Integration in mobile Systeme. So kann die App unter iOS und Android auf den Homescreen gelegt werden und fühlt sich so wie eine native App an.

Wryte ersetzt das Ideentool

Technisch wurde die Architektur sinnvoller gestaltet. Während das Ideentool eine wilde Ansammlung von JavaScript– und PHP-Schnipseln war, wurde Wryte architektonisch in eine REST-API und die eigentliche Frontend-Applikation zerlegt. Die API soll in den nächsten Monaten öffentlich dokumentiert werden, sodass diese auch von anderen genutzt werden kann. Für die API wurde eine Swagger-Datei geschrieben und mittels dieser ein Server-Stub für das Slim Framework erzeugt. Die Frontendanwendung ist eine HTML5-App und kann im Gegensatz zum Ideentool auch auf mobilen Systemen sehr gut genutzt werden. Technisch basiert sie auf dem Framework 7-Framework.

Unter iOS kann die App auf den Homescreen gelegt werden

Zu finden ist Wryte unter wryte.net. Im Gegensatz zum Ideentool, fehlen noch einige Generatoren wie der Charakter- und Geheimnisgenerator, einige Fantasienamengeneratoren und die Generatoren für Titel und Verwandtschaftsverhältnisse. Die meisten dieser Generatoren sollen in den nächsten Wochen und Monaten hinzugefügt werden.

Framework 7

Bei der Suche nach brauchbaren und kleineren Frameworks für die Entwicklung von Web-Anwendungen bin ich unter anderem über OpenUI gestolpert. Allerdings war das Framework für meine Zwecke etwas zu groß, weshalb ich mich schlussendlich für Framework 7 entschieden habe. Mithilfe des Frameworks ist es möglich Web-Anwendungen zu schreiben, welche unter iOS, Android und auf dem Desktop laufen. Neben der Ausführung im Browser ist es daneben möglich Apps für die mobilen Systeme zu bauen. Framework 7 liefert Themes für iOS und Android mit, so das sich die Elemente an das Betriebssystem anpassen.

Eine Beispiel-App, welche mit Framework 7 erstellt wurde

Die offizielle Seite des Projektes ist unter framework7.io zu finden. Der Quelltext des Framework 7 ist auf GitHub zu finden. Der Quelltext des Frameworks ist unter der MIT-Lizenz lizenziert und damit freie Software.