Minecraft auf dem Steam Deck installieren

Da Minecraft nicht über Steam installiert werden kann, läuft es im ersten Moment nicht auf dem Steam Deck. Allerdings kann hier schnell Abhilfe geschaffen werden. Im ersten Schritt muss hierzu in den Desktop-Modus gewechselt werden. Dieser wird erreicht in dem im Steam Deck-Menü der Punkt Ein/Aus ausgewählt wird. Dort findet sich dann der Punkt Zum Desktop wechseln.

Die Installation des GDLauncher

Im Desktop-Modus angekommen, sollte die Softwareverwaltung (Discover) gestartet werden und dort nach der Applikation GDLauncher gesucht werden. Wird im Desktop-Modus eine Tastatur benötigt, so kann diese über einen Druck auf die Steam-Taste in Verbindung mit dem X-Button aktiviert werden. Anschließend sollte die Applikation installiert werden.

Nach einigen Minuten ist der Launcher installiert und kann gestartet werden. Im ersten Schritt möchte der Launcher Java installieren. Hier empfiehlt es sich Automatic Setup auszuwählen. Anschließend werden die benötigten Java-Versionen heruntergeladen und installiert. Danach kann sich über den GDLauncher in den Account eingeloggt werden. Bei bereits umgestellten Konten sollte hier auf Sign in with Microsoft geklickt werden. Nachdem Nutzername und Passwort eingegeben wurde und die App autorisiert wurde, kann über den GDLauncher die passende Minecraft-Version installiert werden.

Dazu müssen einige einführende Worte weggeklickt und anschließend über den Plus-Button eine neue Minecraft-Version installiert werden. Der Download der entsprechenden Version sollte nach einigen Minuten abgeschlossen sein. Nach der Installation sollte das Menü im Desktop-Modus wieder aufgerufen werden und dort nach GDLauncher gesucht werden. Nach einem rechten Mausklick auf das Symbol kann dort Add to Steam ausgewählt werden. Mit der Verknüpfung Return to Gaming Modus, welche sich direkt auf dem Desktop befindet, kann wieder in den normalen Standardmodus des Steam Deck zurückgekehrt werden.

Die Controllereinstellungen müssen für Minecraft sinnvoll definiert werden

Nachdem GDLauncher, als Icon hinterlegt wurde, muss im nächsten Schritt eine sinnvolle Controllereinstellung definiert werden. In meinem Fall habe ich das Community-Layout Minecraft Xbox Style von Rasin Bar genutzt. Anschließend kann der GDLauncher gestartet werden und dort dann die gewünschte Minecraft-Version ausgewählt und gestartet werden. In Minecraft selbst können entsprechende Einstellungen wie die gewünschte Auflösung vorgenommen werden.

Minecraft auf dem Steam Deck

Direkt auf dem Steam Deck sollte diese immer 1280 x 800 Pixel betragen und kann somit direkt über die Einstellungen des GDLauncher vorgenommen werden. Dies ist auch die sinnvollere Variante um Letterbox-Effekte zu verhindern. Da Minecraft von sich aus keine sinnvolle Gamepad-Unterstützung mitbringt; ist die Nutzung über die Dockingstation und ein separates Gamepad ohne entsprechende Mods nicht sinnvoll. Der Chat hingegen kann in der Theorie über die Bildschirmtastatur genutzt werden.

Applikationen unter macOS

Mit dem neuen Veröffentlichungsrhythmus von Deus ex machina erscheint pro Quartal mindestens eine Episode des Podcasts und in dieser Episode für das letzte Quartal des Jahres geht es um Applikationen unter macOS.

Das Dock unter macOS

Dabei werden nützliche Applikationen kurz beleuchtet und ihre Einsatzmöglichkeiten beschrieben. Der erwähnte Paketmanager Homebrew ist unter brew.sh zu finden.

Falls noch nicht geschehen, könnt ihr Deus ex machina in eurem Podcatcher abonnieren oder eine Bewertung auf Apple Podcasts hinterlassen. Daneben ist die Unterstützung über Tone H möglich.

WordPress CLI installieren und nutzen

Für das Content-Management-System WordPress existiert neben dem eigentlichen System auch eine separate Kommandozeile. Die hört auf den Namen WP-CLI und muss im ersten Schritt installiert werden:

curl -O https://raw.githubusercontent.com/wp-cli/builds/gh-pages/phar/wp-cli.phar
chmod +x wp-cli.phar
mv wp-cli.phar /usr/local/bin/wp

Damit ist die WP-CLI installiert und kann über das Kommando:

wp --info

getestet werden. Um WP-CLI aktuell zu halten, kann das Kommando:

wp cli update

genutzt werden.

Grundsätzlich sollten die Befehle der WP-CLI im Kontext des Webserver-Nutzers ausgeführt werden. In den meisten Fällen ist dies www-data. Eine Ausnahme bilden die Befehle zur Installation und zur Aktualisierung. Wird versucht ein WP-CLI-Befehl unter dem root-Nutzer auszuführen, so erhält der Nutzer folgende Meldung:

Error: YIKES! It looks like you’re running this as root. You probably meant to run this as the user that your WordPress installation exists under.

If you REALLY mean to run this as root, we won’t stop you, but just bear in mind that any code on this site will then have full control of your server, making it quite DANGEROUS.

If you’d like to continue as root, please run this again, adding this flag: –allow-root

If you’d like to run it as the user that this site is under, you can run the following to become the respective user:

sudo -u USER -i — wp

Per sudo mit dem korrekten Nutzer ausgeführt funktioniert das Ganze:

sudo -u www-data wp transient delete --all
Success: 163 transients deleted from the database.

Mittels der WP-CLI lassen sich eine Reihe von Aufgaben bewerkstelligen. So verfügt die CLI über Methoden, um Kommentare zu erzeugen und zu verwalten. Mit dem Befehl:

wp comment delete $(wp comment list --status=spam --format=ids)

können z.B. alle Spam-Kommentare gelöscht werden. Über den core-Namespace können unter anderem WordPress-Updates vorgenommen werden:

wp core update

Vor allem im Zusammenhang mit einer Automation spielt WP-CLI seine Stärken aus. So können neue WordPress-Installationen angelegt werden und entsprechende Plugins automatisch installiert werden. In der Entwickler-Dokumentation von WordPress findet sich eine Referenz der Befehle der WP-CLI.

Entwickelt wird WP-CLI auf Github. Lizenziert ist das CLI unter der MIT-Lizenz und damit freie Software. Die offizielle Seite des Projektes ist unter wp-cli.org zu finden.

Node.js unter Ubuntu 22.04 installieren

Wenn Node.js unter der aktuellen Ubuntu-LTS Version 22.04 installiert werden soll, so kann hierfür apt benutzt werden:

apt install nodejs

Das Problem an dieser Version aus den offiziellen Paketquellen ist, das sie ziemlich veraltet ist und mittlerweile meist neuere Node.js Versionen benötigt werden. Der gängige Weg wäre es nun die aktuelle LTS-Version von Node.js über den Befehl:

curl -sL https://deb.nodesource.com/setup_16.x | sudo -E bash -
apt install -y nodejs

zu installieren. Allerdings schlägt dies mangels eines für Ubuntu 22.04 hinterlegtem Paket mit folgender Meldung fehl:

Your distribution, identified as „jammy“, is not currently supported, please contact NodeSource at https://github.com/nodesource/distributions/issues if you think this is incorrect or would like your distribution to be considered for support

Hier kann sich beholfen werden, indem das Paket manuell heruntergeladen und installiert wird, um die Prüfung zu umgehen:

wget https://deb.nodesource.com/node_16.x/pool/main/n/nodejs/nodejs_16.9.1-deb-1nodesource1_amd64.deb
apt install ./nodejs_16.9.1-deb-1nodesource1_amd64.deb

Sobald die Pakete für Ubuntu 22.04 (Jammy) unter Nodesource bereitstehen kann das Setup-Skript wieder genutzt werden, um die Pakete aktuell zu halten. Alternativ kann Node.js auch über Snap installiert werden:

snap install node --classic

Dabei wird die aktuelle 18er-Version von Node.js installiert.