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In den letzten Tagen war ich unter anderem damit beschäftigt einen Fehler in einem WordPress-Theme bzw. einer dort eingebauten Funktionalität zu finden. Sehr hilfreich hat sich dabei das WordPress Plugin Debug Bar bei der Fehlersuche erwiesen.

Preis: Kostenlos

Es integriert sich in die Admin Bar und bietet in der Basiskonfiguration einige Funktionalität, wie z.B. einen Query Editor. Neben dem eigentlichen Debug Bar-Plugin gibt es noch eine Reihe von weiteren Plugins, welche die Funktionalität der Debug Bar zusätzlich erweitern – so das man mit diesem Plugin viele Anwendungsfälle abdecken kann.

Manchmal schreibt man Beiträge, welche nicht im weiteren Strom der Beiträge untergehen sollen – diese Beiträge kann man unter WordPress fixieren. Damit bleiben sie immer ganz oben und werden nicht von neuen Beiträgen verdrängt.

Das QuickEdit Fenster

Das QuickEdit Fenster

Möchte man unter WordPress einen Beitrag fixieren, so muss im Backendmenü der Punkt Beiträge -> Alle Beiträge ausgewählt werden. Anschließend wählt man beim entsprechenden Beitrag den Link QuickEdit aus. Im QuickEdit Fenster findet man auf der rechten Seite die Option Diesen Beitrag oben halten. Sobald diese aktiviert ist, ist der Beitrag fixiert.

Bis WordPress 3.8 war es möglich ein Theme über die Theme-Verwaltung im Backend zu löschen. In neueren WordPress Versionen findet man direkt in der Theme-Verwaltungkeinen Link mehr zum Löschen des Themes.

In den Theme Details findet sich der Link zum löschen

In den Theme Details findet sich der Link zum löschen

Stattdessen wurde der Link etwas verlegt. Um ein Theme zu löschen, müssen im ersten Schritt die Theme Details für das gewünschte Theme aufgerufen werden. Dazu geht man mit der Maus einfach auf das Vorschaubild des Themes und klickt auf den eingeblendeten Link. Anschließend kann man das Theme in den Theme Details löschen.

Manchmal schaut man sich eine Webseite an und fragt sich welches CMS sich hinter der Webseite versteckt. Natürlich kann man sich nun den Quelltext anschauen und es ermitteln. Einfacher geht das ganze mit Webseiten wie isitwp.com.

Is It WordPress? in Aktion

Is It WordPress? in Aktion

Mittels „Is it WordPress?“ kann getestet werden ob eine Webseite WordPress nutzt. Dabei sollte man sich natürlich im Klaren sein, das diese Erkennung eher rudimentär ist. Mit Hilfe einiger Schnippsel Quelltext kann die Erkennung ausgehebelt werden. Dies ist unter anderem der Fall wenn bestimmte Information mit Hilfe eines Plugins nicht mehr ausgegeben werden.

Wenn man unter WordPress ein Plugin aktualisieren oder auch WordPress selbst auf die neuste Version bringen möchte, so wird man aufgefordert Verbindungsinformationen für den entsprechenden FTP Server einzugeben.

Die Aufforderung Verbindungsinformationen einzugeben

Dankenswerter Weise geht es aber auch einfacher. So legt man im Verzeichnis „wp-content“ einfach einen Ordner „upgrade“ an. Diesem Ordner sowie den Ordnern „plugins“ und „themes“ gibt man anschließend per FTP Schreibrechte. Nun muss nur noch die „wp-config.php“ bearbeitet werden. In diese fügt man folgende Zeilen hinzu:

/* Ermöglicht das Update ohne FTP */
define('FS_METHOD', 'direct');

Damit wird es ermöglicht Updates ohne FTP durchzuführen.

Jeder hat so sein Lieblings Content Managment System und so seine persönliche Meinung dazu. Deshalb hier meine höchst subjektive Kurzeinschätzung.

Drupal:
Das „immer einen Schritt komplizierter als es nötig wäre“ CMS. Kann alles und eignet sich auch für größere Webseiten. Auch das Update Prozedere ist relativ nutzerfreundlich.

Joomla:
Ein CMS welches sich für größere Webseiten anbietet und nach gewisser Einarbeitungszeit auch verstanden werden kann und sich relativ gut warten lässt solange man die größeren Versionssprünge (z.B. Upgrade 1.5 auf 1.7) außer acht lässt.

TYPO3:
Der Dinosaurier welcher einfach nur seltsam ist. Warum ist das Ding in Deutschland bloß so beliebt? Kommt gefühlt aus der Steinzeit (2001) des Internets. Soll auch ziemlich ressourcenlastig sein. Entweder man kann es ganz oder gar nicht. Es sollte Studiengänge für TYPO3 geben 😉

WebsiteBaker:
Das CMS für private Ansprüche mit der Lizenzgeschichte. Einfach zu bedienen und einfach zu warten.

WordPress:
Das perfekte private CMS und Blogsystem. Für größere Dinge allerdings nicht wirklich geeignet da so Dinge wie native Unterstützung von mehreren Sprachen fehlen.

Wie sieht eure subjektive Einschätzung zu den Content Managment Systemen aus? 🙂

Bei dem CMS TYPO3 ist die Standarduploadgröße für das Backend 10 MB. Benötigt man hier etwas mehr so muss man die in der Datei localconf.php (zu finden im typo3conf Verzeichnis) folgende Zeile hinzufügen:

$TYPO3_CONF_VARS['BE']['maxFileSize'] = '100000';

Danach hat man in diesem Beispiel eine maximale Uploadgröße von 100 MB. Die Größe wird dabei in Kilobyte angeben.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki.typo3.org/wiki/How_to_upload_big_files

In den letzten Monaten gab es zwei große Content Managment Systeme welche in einer neuen Major Version erschienen sind. Das eine ist Drupal mit der Version 7, das andere Joomla mit der Version 1.6. Nun ist natürlich die Frage wie man auf diese Versionen migriert. Dazu gibt es mittlerweile einige Dokumentation. Für Drupal empfiehlt sich die Seite http://drupal.org/documentation/upgrade/6/7. Für ein Joomla Upgrade sollte man die Seite http://docs.joomla.org/Tutorial:Migrating_from_Joomla_1.5_to_Joomla_1.6 sowie http://blog.blueforce.ch/2010/12/joomla-1-6-upgrade-anleitung/ lesen. Danach kann die Migration beginnen.

Bei WebsiteBaker handelt es sich um ein Open Source Content Managment System welches unter der GPL steht. Dazu steht auf der offiziellen Seite folgendes:

WebsiteBaker ist Open-Source-Software und unter der GNU General Public License (GPL) lizenziert. WebsiteBaker kann sowohl für private als auch für kommerzielle Zwecke kostenfrei (ohne jegliche Lizenzgebühren) genutzt und verändert werden, solange nachfolgende Punkte eingehalten werden:

– Beibehaltung der Copyright-Hinweise im Quellcode aller mit WebsiteBaker ausgelieferten Dateien
– Beibehaltung des Links: „WebsiteBaker is released under the GNU General Public License“ in der Fußzeile des Backends (muss sichtbar sein)

In diesem Fall geht es mir besonders um die zweite Bedingung, die „Beibehaltung des Links“. Dabei handelt es sich dabei um eine ungerechtfertigte Einschränkung welche nicht mit der GPL konform ist und muss demzufolge nicht beachtet werden. Auch sollte das nicht auf der offiziellen Seite stehen. Eine Hinweismail welche vor einigen Tagen (22ter Oktober) an das WebsiteBaker e.V. Board ging wurde leider nicht beantwortet.

Nur der Vollständigkeit halber, ich liebe WebsiteBaker und nutze es auch private sehr gerne 🙂 Daran liegt mein Gemäkel also nicht 😉

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.websitebaker2.org
http://de.wikipedia.org/wiki/GPL