Gespeicherte Passwörter im Firefox in 1Password importieren

Möchte man seine im Firefox gespeicherten Passwörter in den Passwortmanager 1Password importieren, so müssen die Passwörter des Firefox im ersten Schritt exportiert werden. Dazu kann das Add-On Password Exporter genutzt werden.

Password Exporter
Preis: Kostenlos

Nachdem das Add-On installiert wurde, können die Passwörter im Einstellungsdialog des Add-Ons in das CSV-Format exportiert werden. Die exportiere CSV ist dabei leider nicht kompatibel zu 1Password 4 und 5. Aus unerfindlichen Gründen wurden die Importfunktionen in diesen Versionen stark beschnitten. Stattdessen muss man hier zur Version 3 von 1Password greifen.

Der CSV-Importer von 1Password 3

Der CSV-Importer von 1Password 3

Der CSV-Import der 3er Version ist wesentlich mächtiger – in diesen kann die erzeugte CSV-Datei geladen werden und die Felder können über einen Dialog zugewiesen werden und anschließend in den Passwortmanager überführt werden. Danach kann der Passwortspeicher in eine 1-Password-Austauschdatei exportiert werden, welche wiederum problemlos die aktuelle 1Passwort-Version importiert werden kann.

F10, der Midnight Commander und Mac OS X

Der freie Norton Commander Clone Midnight Commander wird wie sein Vorbild mit der F10-Taste beendet. Bei einem frisch installierten Mac OS X führt diese Taste leider zu Problemen, da das Programmfenster nur verkleinert wird.

Die Mission Control Einstellungen

Die Mission Control Einstellungen

Grund hierfür sind die Mission Control-Einstellungen. Hier ist die Taste F10 für die Eigenschaft Programmfenster vorgesehen. Wenn man diesen Tastenkombination anderes belegt oder deaktiviert, kann man F10 im Midnight Commander wieder ohne Probleme nutzen. Alternativ kann die Escape-Taste und anschließend die Taste 0 gedrückt werden – dies hat die gleiche Wirkung wie die F10-Taste.

Adium Konfiguration zu anderem Mac übernehmen

Bei Adium handelt es sich um einen freien Multi-Protokoll-Messenger für Mac OS X. Möchte man die Konfiguration von Adium zu einem anderem Mac übernehmen, so muss das Verzeichnis:

/Users/username/Library/Application Support/Adium 2.0

auf den anderen Mac übertragen werden. Anschließend kann Adium auf dem anderen Mac gestartet werden. Passwörter müssen allerdings neu eingegeben werden – auch Zertifikatswarnungen müssen neu bestätigt werden. Adium selbst kann über die offizielle Seite bezogen werden.

Freies Voxel-Framework für Unity

Voxel und entsprechende Voxel-Engines sind spätestens seit Minecraft in aller Munde. Mit Voxelmetric gibt es nun auch ein freies Voxel-Framework für die Spielentwicklungsumgebung Unity. Das Framework bietet dabei eine Unterstützung für Terrain (auch unendlich weites Terrain), Ambient Occlusion, Threading und Pathfinding und versteht sich als Lösung um schnell mit Voxeln arbeiten zu können.

Die offizielle Webseite des Projektes

Die offizielle Webseite des Projektes

Zu finden ist das Framework neben GitHub auch auf der offiziellen Seite. Lizenziert ist Voxelmetric unter der Apache-Lizenz und damit freie Software. Auf der Seite des Projektes sind eine Reihe von Tutorials für den schnellen Einstieg zu finden.

Kiosk Modus mit einem Ubuntu 12.04 LTS

Für den Hackerspace in Neubrandenburg waren wir auf der Suche nach der Möglichkeit ein Kiosk-System unter Ubuntu 12.04 LTS einzurichten. Das System sollte dabei hochfahren, den Browser öffnen und eine Webseite im Vollbild darstellen. In dieser Anleitung wird dabei davon ausgegangen, das System mit der Serverversion von Ubuntu 12.04 LTS installiert wurde. Nach der Installation muss im ersten Schritt der Desktop nachinstalliert werden:

apt-get install ubuntu-desktop

Der installierte Desktop wird beim nächsten Neustart automatisch ausgeführt, so das hier keine weitere Konfiguration notwendig ist. Nun legen wir den Nutzer für den Kioskbetrieb an:

adduser kiosk

Dieser Nutzer soll beim Neustart automatisch angemeldet werden. Dazu wird die Datei /etc/lightdm/lightdm.conf bearbeitet. In diese Datei wird dabei folgendes eingetragen:

[SeatDefaults]

autologin-guest=false
autologin-user=kiosk
autologin-user-timeout=0
autologin-session=lightdm-autologin
user-session=ubuntu
greeter-session=unity-greeter

Damit sind die ersten grundlegenden Schritte fertiggestellt und der Rechner kann neugestartet werden. Der Rechner fährt nun hoch und loggt sich mit dem Nutzer kiosk ein. In unserem Fall wurde nun der Bildschirm um 90 Grad über die Systemeinstellungen gedreht, da die Webseite hochkant angezeigt werden sollte. Damit der Bildschirm nicht nach einer gewissen Zeit ausgeht, sollte der Bildschirmschoner und die automatische Sperrung in den Systemeinstellungen unter Helligkeit und Sperren deaktiviert werden. Anschließend sollte im Terminal:

gsettings set org.gnome.desktop.screensaver idle-activation-enabled false

eingeben werden. Im Nutzerordner des Nutzers kiosk wird nun eine Datei mit dem Namen firefox.sh angelegt. Die angelegte Bash-Datei wird mit folgendem Inhalt gefüllt:

#!/bin/bash
setterm -blank 0
sleep 90;
while true;
do
 firefox -url http://example.org/
      sleep 0.1s;
done

Im Firefox selbst sollte ein Add-On für den Kiosk-Modus installiert werden. Hier stehen mKiosk und R-kiosk zur Auswahl. Mit dem Add-On wird der Firefox in die Möglichkeiten versetzt die Webseite im Vollbild anzuzeigen. Für den automatischen Start des Firefox werden nun folgende Zeilen zur .profile-Datei des Nutzers kiosk hinzugefügt:

# Start firefox
./firefox.sh &

Die 90 Sekunden Verzögerung in dem Skript dienen dazu, dem System genug Zeit für die Initialisierung und die Bildschirmdrehung zu geben. Damit der Mauszeiger nicht zu sehen ist, bietet sich das Paket unclutter an. Mit:

unclutter -idle 0.01 -root

wird der Mauszeiger nach der definierten Zeit ausgeblendet, bis er wieder bewegt wird.