Kiosk-Modus im Firefox

Mit der kommenden Version 71 des Firefox wird dieser endlich einen nativen Kiosk-Modus bieten. Immerhin hat es nur knapp 18 Jahre gedauert. Gemeint ist, damit das eine Webseite im Vollbild angezeigt wird und der Nutzer keine einfache Möglichkeit hat den Browser zu verlassen. Realisiert wird dies unter anderem, damit das die F11-Taste deaktiviert wird. Gestartet werden kann der Kiosk-Modus mit dem Parameter –kiosk:

firefox --kiosk

In diesem Fall wird die Standardwebseite des Browsers geöffnet. Soll stattdessen eine andere Webseite geöffnet werden so sieht der Aufruf wie folgt aus:

firefox --kiosk https://example.org

Im aktivierten Kiosk-Modus sind unter anderem die Menüs und Kontextmenüs deaktiviert. Mit dem Erscheinen der Version 71 ist Anfang Dezember zu rechnen.

Freie Grammatik- und Rechtschreibprüfung

Vor einigen Jahren schrieb ich einen kurzen Artikel über die Nutzung von LanguageTool in der freien Office-Lösung LibreOffice. LanguageTool ist eine freie Software zur Rechtschreib- und Grammatikprüfung, ähnlich dem wahrscheinlich im deutschen Raum bekannteren Duden Korrektor. Allerdings ist LanguageTool weit mehr als eine Erweiterung für LibreOffice. Es handelt sich um eine in Java entwickelte Software, welche mittlerweile über 30 Sprachen unterstützt. Mittlerweile gibt es neben der freien Version, einen Dienst, welcher weitere Korrekturen gegen Entgelt bereitstellt (languagetoolplus.com).

LanguageTool in der Standalone-Version

Neben der Standalone-Desktop-Version existieren unzählige Integrationen, wie z.B. für LibreOffice, Firefox und Chrome in Form von Add-ons. Neben den offiziellen Add-ons existieren weitere Add-ons, welche durch die Community bereitgestellt werden. Die offizielle Seite des Projektes ist unter languagetool.org zu finden. Die Entwicklung findet auf GitHub statt. Dort ist ebenfalls der Quelltext von LanguageTool und etwaiger Erweiterungen zu finden. Lizenziert ist LanguageTool unter der LGPL.

Werbeblocker mal anders

Werbeblocker sind wahrscheinlich in einem Großteil der Browser anzutreffen. Anders lässt sich das Internet in vielen Fällen nicht mehr genießen. Neben den gewöhnlichen Werbeblockern wie uBlock Origin, existieren noch eine Reihe von spezialisierten Werbeblockern wie z.B. AdNauseam.

AdNauseam
Preis: Kostenlos

Im Gegensatz zu anderen Werbeblockern geht AdNauseam einen ungewöhnlichen Weg; die Erweiterung klickt die Anzeigen wahllos im Hintergrund an und versucht so die Profilbildung zu erschweren. Das erschwert natürlich auch das Geschäftsmodell der Werbung, so das Google die Erweiterung als Malware einstufte und sie aus Chrome verbannte. Im Firefox kann die Erweiterung dagegen weiterhin problemlos installiert werden.

adnauseam.io

Technisch gesehen handelt es sich bei AdNauseam um einen Fork von uBlock Origin und ist ebenfalls unter der GPL in Version 3 lizenziert. Das offizielle Repository ist auf GitHub zu finden. Daneben existiert eine offizielle Seite des Projektes unter adnauseam.io.

Pocket im Firefox deaktivieren

Seit einigen Versionen ist der Dienst Pocket in Firefox integriert. Dabei handelt es sich um einen Read it Later-Dienst, welcher es ermöglicht Artikel und andere Inhalte für das spätere Konsumieren zu sammeln. Pocket selbst wurde im Februar 2017 von der Mozilla Corporation erworben. Möchte man den Dienst im Firefox deaktivieren, so muss im ersten Schritt in die Adressleiste about:config eingegeben werden.

about:config wird aufgerufen

Nachdem man die Warnmeldung bestätigt hat, sucht man nach dem Parameter extensions.pocket.enabled und stellt diesen auf false. Anschließend ist der Dienst innerhalb des Firefox deaktiviert.