Backup per sshfs

Wenn man einen Server betreibt ist ein Backup sehr praktisch. Viele Hoster bietet mittlerweile Backupspeicher an, auf welchen man seine Daten sichern kann. In diesem Artikel wird dabei davon ausgegangen das sich auf dem Server größere Imagedateien befinden, welche inkrementell gesichert werden sollen. Im ersten Schritt wird der Backupspeicher eingebunden. Viele Server lassen sich dabei mit SFTP ansprechen. Um dieses einzubinden muss das passende Paket installiert werden:

apt-get install sshfs

Danach erstellen wir einen Mountpunkt:

mkdir /mnt/backup

Anschließend kann das entfernte Dateisystem eingebunden werden:

sshfs :/ /mnt/backup

Für das Backup wird „rdiff-backup“ genutzt, welches über die Paketverwaltung installiert werden kann:

apt-get install rdiff-backup

Problematisch an „rdiff-backup“ ist die Tatsache, das dieses unter anderem mit Hardlinks arbeitet und diese bei SFTP unter Umständen nicht zur Verfügung stehen. Deshalb muss im ersten Schritt ein Image erzeugt werden und dieses eingebunden werden. Mittels:

rdiff-backup /etc/ /mnt/backup/etc/

kann dann anschließend das Backup angelegt werden. Möchte man ermitteln welche Backupversionen sich im Verzeichnis befinden, so kann dies durch

rdiff-backup -l /mnt/backup/etc/

bewerkstelligt werden. Damit man das ganze nicht immer per Hand erledigen muss (was bei Backups nicht ratsam wäre), habe ich das ganze in ein Skript gegossen welches auf GitHub zu finden ist.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki.ubuntuusers.de/FUSE/sshfs
http://www.nongnu.org/rdiff-backup/
http://www.thomas-krenn.com/de/wiki/Backup_unter_Linux_mit_rdiff-backup

Backup mittels rsync

Mittels „rsync“ ein Backup zu erstellen, ist für den normalen Nutzer unter Umständen etwas schwierig. Wesentlich vereinfacht wird der Prozess von dem Skript „rsync-time-backup“. Dieses unter einer MIT-Lizenz stehende Skript funktioniert dabei unter Linux und Mac OS X. Die Installation besteht dabei aus dem klonen des entsprechenden Git Repositories auf den eigenen Rechner:

git clone https://github.com/laurent22/rsync-time-backup

Genutzt wird das ganze nach dem Schema:

./rsync_tmbackup.sh <quelle> <ziel> [ausgeschlossene Dateien als Pattern]

Das Skript legt dabei für jedes Backup ein Verzeichnis mit dem Datum als Namen an. Dateien welche bereits in einem vorherigen Backup vorhanden und identisch sind, werden dabei per Hardlink verknüpft. Damit belegen sie keinen zusätzlichen Speicherplatz. Das Wiederherstellen von Daten ist bei diesem Backup sehr einfach. Es reicht den entsprechenden Ordner wieder zum Quellverzeichnis zu kopieren. Hierfür werden keine zusätzlichen Tools benötigt. Zu finden ist das Skript auf GitHub.

JBidwatcher

Manchmal möchte man bei einer eBay Auktion erst in den letzten Sekunden bieten. Wenn man dies von Hand macht kann es sein, das man den passenden Zeitpunkt verpasst. Abhilfe schaffen hier Tools wie JBidwatcher. Das ganze basiert dabei auf Java und ist für Mac OS X, Linux und Windows verfügbar.

JBidwatcher

JBidwatcher

Der Quellcode von JBidwater ist auf Github zu finden. JBidwater kann allerdings nicht als freie Software betrachtet werden, da die Lizenz CC-BY-NC-SA ist und somit eine kommerzielle Nutzung ausschließt. Auf der offiziellen Seite http://www.jbidwatcher.com/ finden sich die entsprechenden Downloadmöglichkeiten.

Probleme mit dem Chrome Präsentationsmodus unter Mac OS X

Unter Mac OS X gibt es in den aktuellen Versionen des Browser Chrome einen nervigen Bug. Wenn man den Vollbildmodus aktiviert, kann es passieren, das Chrome in den Präsentationsmodus schaltet. Dieser lässt sich dann nicht einfach per Escape, sondern nur mit der entsprechenden Tastenkombination (Shift + Cmd + F) beenden.

Chrome

Chrome

Bei dem Fehler scheint es sich um einen Regresionsfehler zu handeln, wie der entsprechende Bugreport zeigt. Leider scheint es im Moment keinen Workarround zu geben, so das man hier auf eine fehlerbereinigte Version warten muss. In der Zwischenzeit sollte man sich obige Tastenkombination merken.