Batterie einer mobilen Apple-Rechners kalibrieren

Bei der Nutzung eines mobilen Apple-Rechners, wie z.B. einem MacBook Air, ist es ratsam den Akku bzw. die Batterie desselbigen ab und an zu kalibrieren. Damit ist sichergestellt das die Anzeige der noch verbleibenden Energie korrekt dargestellt wird. Zur Kalibrierung müssen bestimmte Schritte in einer definierten Reihenfolge ausgeführt werden. Im ersten Schritt muss das Gerät auf 100 Prozent geladen werden. Danach muss das Gerät mindestens zwei weitere Stunden geladen werden. Anschließend kann der Ladestecker entfernt werden.

Die Akku-Zellen bei einem MacBook Air

Nun kann das Gerät normal genutzt werden, bis die Warnung erscheint die davor warnt, dass die Batterie bald leer ist. Das Gerät muss nun solange genutzt werden, bis es sich von Selbst abschaltet. Nachdem das Gerät sich abgeschaltet hat, muss es für mindestens 5 Stunden in diesem Zustand belassen werden. Anschließend muss das Gerät in einem Rutsch auf 100 Prozent geladen werden. Das Gerät sollte anschließend weitere zwei Stunden am Netzteil betrieben werden. Danach ist die Kalibrierung abgeschlossen. Wird einer dieser Schritte unterbrochen, muss die Kalibrierung erneut, von Beginn an, durchgeführt werden.

Feinstaub selber messen

Feinstaub wirkt in den Medien im Moment wie die ultimative Geißel des Menschheit. Problematisch an Feinstaub ist dass dieser nicht sichtbar ist und entsprechend tief in die Lunge vordringt. Da wäre es natürlich interessant zu erfahren, wie viel Feinstaub sich vor der eigenen Wohnung oder dem eigenen Haus befindet. Um dies zu messen wird ein entsprechendes Messgerät benötigt. Mit dem Bau eines solchen Messgerätes beschäftigt sich die Webseite luftdaten.info.

luftdaten.info

Neben einer Bauanleitung findet sich auf der Webseite weitere Informationen rund um das Projekt, z.B. um auf die API zur Abfrage der Daten zuzugreifen. Betrieben wird das Projekt vom OK Lab Stuttgart, welches zur Code for Germany Initiative gehört. Die Daten des fertigen Sensors können an luftdaten.info übertragen werden oder nur lokal genutzt werden. Quelltexte der verwendeten Soft- und Firmware sind auf GitHub zu finden. Lizenziert ist die Software unter der GPL in Version 3 und somit freie Software.

Gaia Archiv zum Download

Im November 2013 wurde in Französisch-Guayana die Raumsonde Gaia gestartet. Ziel der Mission war die Vermessung von Sternen, Galaxien und anderen Objekten im Weltall. Mit Hilfe von Gaia ist ein umfangreicher Sternenkatalog entstanden.

Space: the final frontier

Dieser Sternenkatalog steht nicht nur der Wissenschaft, sondern auch der Öffentlichkeit zur Verfügung. Die Archive der Gaia-Mission können über die Webseite der ESA bezogen werden. Lizenziert sind die Daten unter der Gaia Data License:

The Gaia data are open and free to use, provided credit is given to ‚ESA/Gaia/DPAC‘. In general, access to, and use of, ESA’s Gaia Archive (hereafter called ‚the website‘) constitutes acceptance of the following general terms and conditions. Neither ESA nor any other party involved in creating, producing, or delivering the website shall be liable for any direct, incidental, consequential, indirect, or punitive damages arising out of user access to, or use of, the website. The website does not guarantee the accuracy of information provided by external sources and accepts no responsibility or liability for any consequences arising from the use of such data.

Weitere Informationen zur Mission sind im ausführlichen Wikipedia-Beitrag zu finden.

Das Kommentar

Sprache entwickelt sich. Doch manchmal kommen Dinge auf, die einfach nur seltsam klingen. Eines dieser Dinge ist:

das Kommentar

Dabei ist es relativ einfach. Ein Blick, in den Duden (oder Wiktionary), zeigt dass das Wort Kommentar maskulin ist. Das bedeutet es kann nur:

der Kommentar

heißen. Es scheint sich um kein regional begrenztes Phänomenen zu handeln. Das Ganze könnte historisch gesehen aus dem österreichischen bzw. schweizerischen Raum kommen, in welchem öfter mal das Kommentar gesagt wird. Alles in allem eine sehr seltsame Angelegenheit.

Achievements aus der Zukunft

Achievements sind eine relativ neumodische Erfindung. Für ältere Spiele aus der 8 oder 16 Bit Ära existieren solche Achievements in den meisten Fällen nicht. Das bedeutet natürlich nicht, dass dies auf ewig so bleiben muss. Mit Retro Achievments hat sich eine Community gebildet, welche genau dieses Ziel erfolgt. Technisch gesehen werden dabei Bedingungen definiert, welche während des Spiels überprüft werden. So könnte ein Achievement für Sim City auf dem SNES überprüfen ob die Einwohnerzahl über einem bestimmten Wert liegt und ein entsprechenden Achievement freischalten.

Der Profilbildschirm von Retro Achievements

Unterstützung für die Retro Achievments findet sich in vielen Emulatoren, wie z.B. der Recalbox, welche intern RetroArch nutzt. Andere für die Retro Achievments nutzbare Emulatoren sind nur für Windows verfügbar. Zu finden ist das Projekt unter retroachievements.org. Das Projekt bzw. dessen Quellen sind auf GitHub zu finden. Die einzelnen Repositories sind unter freien Lizenzen wie der GPL lizenziert.