SSH Schlüssel für Github unter Ubuntu und Mac OS X hinzufügen

Wenn man ein Git Repository bei GitHub hat, so ist es doch recht nervig mit diesem per HTTPS zu arbeiten, da man dort für jede Anwendung sein GitHub Passwort eingeben muss. Einfacher ist es wenn man seinen Public SSH Key bei GitHub hinterlegt. Dabei wird hier davon ausgegangen das man noch keinen SSH Schlüssel besitzt. Um sich einen solchen anzulegen wechselt man auf die Konsole und gibt dort:

ssh-keygen -t rsa -C ""

ein, wobei die Mailadresse natürlich zu ersetzen ist. In seinem Homeverzeichnis hat man nun im Ordner .ssh eine Datei namens id_rsa.pub welche man in einem Texteditor öffnen sollte. Nun geht man auf die Seite https://github.com/account/ssh und fügt dort einen neuen Schlüssel (Add another public key) hinzu. Dabei kopiert man die Zeichenkette aus der id_rsa.pub Datei in das Feld Key. Anschließend kann man sich ein Git Repository über SSH mittels:

git clone :Invertika/data.git

holen und (die entsprechenden Rechte vorausgesetzt) problemlos mittels

git push

die getätigten Änderungen wieder in das GitHub Repository bringen, ohne ein Passwort eingeben zu müssen. Unter Mac OS X funktioniert das ganze im übrigen genauso.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://help.github.com/win-set-up-git/

SSH Client für den Browser

Manchmal hat man das Problem das man einen SSH Client benötigt, aber nur einen Browser (in diesem Fall ein Firefox) zur Verfügung hat. Genau für dieses Fall gibt es nun FireSSH. Dabei handelt es sich um einen SSH Client welcher vollständig in Javaskript geschrieben wurde. Zu finden ist FireSSH dabei unter http://firessh.mozdev.org/. Der Client installiert sich als AddOn im Firefox und kann dann nach einem Neustart benutzt werden.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.golem.de/1103/82332.html

RAID 5 mit Verschlüsselung und Samba aufsetzen

Ein NAS mit einem RAID 5, einem Samba Server und Verschlüsselung auf Basis von Ubuntu wäre doch eine schöne Sache. Um das zu bewerkstelligen lädt man sich den Ubuntu Server unter http://www.ubuntu.com/server herunter, brennt ihn auf eine CD uns startet diese auf dem entsprechenden Rechner.

Dort wählt man dann Deutsch als Sprache aus und geht im Menü auf Ubuntu Server installieren. Nach einigen Fragen bezüglich der Tastatur- und Ländereinstellungen geht es dann weiter mit den Partionseinstellungen. An dieser Stelle erzeugen wir ein neues RAID 5. Dazu wählen wir als Partionsmethode manuell aus und gehen anschließend auf den Menüpunkt Software-RAID konfigurieren. Sollte es bereits Partionen geben so sollten diese vorher gelöscht werden. Sollte hierbei noch ein Software RAID eingerichtet sein, so muss dieses zuerst unter Software-RAID konfigurieren gelöscht werden (MD Gerät löschen).

Nachdem wir Software-RAID konfigurieren ausgewählt haben gehen wir auf MD Gerät erstellen und wählen dort RAID5 aus. Danach wird man nach der Anzahl der aktiven Geräte (sprich Festplatten) gefragt. Hier gibt man die Anzahl der Festplatten an welche man für das RAID verwenden will. Die Festplatten sollten dabei die gleiche Größe aufweisen (sonst wird die kleinste Festplatte als kleinster Nenner angesehen). Nach den aktiven Geräten kann man die Reservegeräte (Hot Spare) definieren und anschließend angeben welche Festplatten in das RAID genommen werden sollen.

Nachdem man das ganze bestätigt hat und die RAID Konfigurationsseite mittels Fertigstellen verlassen hat, definiert man noch den Einhängepunkt des RAID5 Gerätes (/) sowie das Dateisystem (ext4) und beendet die Partitionierung. Zusätzlich kann man noch eine Swap Partion anlegen, muss dies aber nicht tun (je nachdem wie viel Arbeitsspeicher in dem Gerät steckt).

Während der Installation wird man dann noch gefragt ob man Mail konfigurieren möchte. Dort wählt man nur lokal aus und fährt mit der Installation fort bis man seinen Nutzernamen und sein Passwort vergeben muss. Auf die Frage ob der persönliche Ordner verschlüsselt werden soll antwortet man mit Ja. Dann fährt man mit der Installation fort bis man gefragt wird ob man bestimmte Pakete vorinstallieren möchte. Hier wählt man OpenSSH server und bestätigt das ganze.

Nach der Installation erstellen wir mittels mkdir /home/seeseekey/share den Ordner in dem später unserer Daten liegen und installieren mittels:

sudo apt-get install mc htop samba swat

den Samba Server (sowie das Webinterface), htop und den Midnight Commander (letztere nur der Bequemlichkeit halber). Mittels

sudo smbpasswd -a seeseekey

erzeugen wir einen neuen Sambabenutzer. Dabei ist zu beachten das der betreffende Sambanutzer im System schon als Benutzer existieren muss. Am besten legt man solche Nutzer mittels

sudo adduser –no-create-home –disabled-login –shell /bin/false seeseekey

an. Diese Nutzer haben dann kein Homeverzeichnis und können sich auch nicht auf dem System einloggen. Nun müssen wir noch einige Dinge an den Dateirechten ändern damit Swat die Samba Config schreiben kann. Dies geschieht auf der Konsole mittels

sudo chown root:admin /etc/samba/smb.conf
sudo chmod 664 /etc/samba/smb.conf

Anschließend starten wir Swat mittels sudo /etc/init.d/openbsd-inetd restart neu. Danach können wir uns mit einem Webbrowser anmelden (http://“IP Adresse“:901 z.B. 192.168.1.15:901). Als Nutzername und Passwort dient dabei der bei der Installation angelegte Benutzer.

Nachdem wir uns verbunden haben können wir unter Globals einige Dinge einstellen z.B. den Namen der Arbeitsgruppe (workgroup). Unter Shares legen wir eine Freigabe an. In diesem Beispiel nennen wir die Freigabe Daten und klicken auf erstellen. In dem sich öffnenden Optionen setzen wir folgende Parameter:

path -> /home/seeseekey/share/
admin users -> seeseekey
readyonly -> No
available -> Yes

und klicken anschließend auf Änderungen speichern.

Nun haben wir ein System welches ein RAID 5 kombiniert mit einem Sambaserver und einer Verschlüsselung bereitstellt. Wenn man den Server startet muss man den Nutzernamen und das Passwort eingeben, damit das entsprechende Nutzerverzeichnis in welchem die Freigabe liegt entschlüsselt wird. Das kann man natürlich auch per SSH machen, allerdings ist die Sitzung (und somit die SMB Freigabe) nur so lange verfügbar wie die SSH Verbindung steht. Eine Anmeldung direkt am NAS (es reicht ja wenn eine Tastatur angeschlossen ist) ist also vorzuziehen.

Ein kleiner Hinweis noch am Rande: Mittels cat /proc/mdstat kann man nach der Anmeldung Informationen über das RAID abfragen.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Network_Attached_Storage
http://wiki.ubuntuusers.de/Software-RAID
http://wiki.ubuntuusers.de/ecryptfs-utils
http://wiki.ubuntuusers.de/SAMBA
http://wiki.ubuntuusers.de/samba_server
http://wiki.ubuntuusers.de/Samba_Server_Swat

SSH Zugriff über WLAN erlauben

Standardmäßig ist der SSH Zugriff bei SHR nur über USB erlaubt. Möchte man den Zugriff nun per WLAN erlangen so muss man die Datei /etc/default/dropbear bearbeiten, am besten mittels nano:

nano /etc/default/dropbear

In der Datei steht folgende Zeile:

DROPBEAR_PORT=`ip addr list usb0 | awk ‚BEGIN { FS=“[ /]+“ } /inet / { print $3 }’`:22

In dieser zeile tauscht man das usb0 gegen eth0 aus. Das ganze sieht dann so aus:

DROPBEAR_PORT=`ip addr list eth0 | awk ‚BEGIN { FS=“[ /]+“ } /inet / { print $3 }’`:22

Nun kann man sich per WLAN in sein Moko einloggen. Damit das niemand missbrauchen kann sollte das Passwort für den root Account mittels passwd gesetzt werden.