Symbolische Links von ganzem Verzeichnis erstellen

Mittels des „ln“-Kommandos ist es unter Linux möglich symbolische Links zu erstellen. Das Kommando eignet sich dabei im ersten Moment nur für einzelne Dateien. Möchte man ganze Verzeichnisse behandeln, lohnt sich der Griff zu „lndir“. Unter Ubuntu muss das Kommando mit dem passenden Befehl nachinstalliert werden:

apt-get install xutils-dev

Anschließend kann „lndir“ genutzt werden:

lndir quellverzeichnis zielverzeichnis

In der Standardeinstellung gibt „lndir“ jedes verlinkte Verzeichnis aus, bis es mit dem gesamten Quellverzeichnis fertig ist. Der Parameter „-silent“ verhindert dies.

Screen detached

Manchmal möchte man eine „screen“-Sitzung starten, ohne das diese dabei geöffnet wird. Dazu muss man die Sitzung „detached“ starten:

screen -d -m example.sh

Damit ist die „example.sh“ in der „screen“-Umgebung gestartet und kann später wieder aufgerufen werden.

Anzahl der Dateien in einem Ordner unter Linux bestimmen

Möchte man wissen wir viele Dateien sich in einem Ordner unter Linux befinden, so kann man dies leicht durch eine Kombination der Befehle „find“ und „wc“ bewerkstelligen:

find /home/seeseekey/manyfiles/ -type f | wc -l

Der „find“-Befehl listet dabei alle Dateien in dem Ordner auf, während „wc“ (word count) die ausgegebenen Zeilen zählt und man somit die Anzahl der Dateien ermittelt.

rsync Ausgaben interpretieren

Wenn man rsync für bestimmte Aufgaben wie das sichern von Daten nutzt, so sollten einem folgende Zeilen bekannt vorkommen:

>f++++++++++ share/Videos/Animated.mp4
>f++++++++++ share/Videos/FullAnimated.mp4
>f++++++++++ share/Videos/Duplex.mp4

Nun sind diese Ausgaben nicht zufällig, sondern folgen einem Schema. Das erste Zeichen gibt dem Nutzer Informationen darüber was mit der Datei passiert ist. Bei einem > wurde die Datei vom entfernten Server zum lokalen Rechner geschickt. Wenn der Pfeil in die andere Richtung zeigt (<) wurden die Datei vom lokalen Rechner zum entfernten Server geschickt. Neben den beiden Pfeilen gibt es noch andere Zeichen wie z.B. den Punkt welcher anzeigt das die Datei nicht geändert wurde und somit auch kein erneuter Transfer notwendig wurde.

Das Zeichen danach gibt an um welche Art von Datei es sich handelt. Das kleine f steht dabei für eine Datei, das d für ein Verzeichnis, das L für einen symbolischen Link, das große D für ein Gerät (Device) und S steht für eine spezielle Datei wie z.B. ein Socket. Anschließend folgen noch einige weitere Spalten, welche für bestimmte Attributsänderungen stehen, so z.B. dafür ob sich die ACL-Informationen für die Datei geändert haben. Genaueres dazu kann man in der Samba-Dokumentation im Abschnitt „–itemize-changes“ erfahren.

Betriebssysteme auf einem USB-Stick aufspielen

Möchte man ein Betriebssystem auf einem USB-Stick aufspielen, so kann man dies je nach Betriebssystem mit unterschiedlichen Mitteln wie z.B. „dd“ bewerkstelligen. Mit UNetbootin gibt es ein Werkzeug für Linux, Mac OS X und Windows, mit welchem sich dies über eine grafische Oberfläche erledigen lässt.

Das Dialogfenster von UNetbootin

Das Dialogfenster von UNetbootin

Neben der Möglichkeit eine ISO-Datei auf einen USB-Stick zu spielen, ist es auch möglich aus einer Liste von Systemen zu wählen. Das gewählte System wird heruntergeladen und anschließend auf dem USB-Stick installiert. Bei UNetbootin handelt es sich um freie Software welche unter GPL in der Version 2 und höher lizenziert ist. Es kann auf der offiziellen Seite heruntergeladen werden.