Freier ELSTER Client

Beim offiziellen Client für ELSTER handelt es sich um Freeware. Möchte man sich darauf nicht verlassen und stattdessen freie Software nutzen, so sollte man sich die Software Geierlein anschauen.

Der geöffnete Client

Der geöffnete Client

Dabei handelt es sich um einen freien Client für ELSTER. Der Client selbst ist dabei in Javascript geschrieben und unter der APGLv3 verfügbar. Geierlein ist der Nachfolger von Taxbird. Neben der offiziellen Seite ist auch der Quellcode auf GitHub zu finden.

Weitere Informationen gibt es unter:
https://de.wikipedia.org/wiki/ELSTER

Probleme beim MySQL Dump mit nicht existierenden Nutzern

Unter Linux kann man mittels

mysqldump -u root -p<Passwort> --all-databases --result-file=dump.sql

alle MySQL Datenbanken in eine SQL Datei sichern. Allerdings kann es unter Umständen passieren, das man folgende Meldung bekommt:

mysqldump: Got error: 1449: The user specified as a definer ('u123456789'@'%') does not exist when using LOCK TABLES

Ein Workarround wäre es das ganze mit dem Parameter „–lock-tables=false“ aufzurufen:

mysqldump -u root -p<Passwort> --all-databases --result-file=dump.sql

Allerdings behandelt dies nur die Symptome. Um das Problem zu lösen wird im ersten Schritt der fehlende Nutzer angelegt.

GRANT ALL ON *.* TO 'u123456789'@'%' IDENTIFIED BY 'passwort';

Meist ist ein View oder eine Storaged Procedure in welcher der nicht existierende Nutzer definiert wurde, wie in diesem Beispiel:

ALTER ALGORITHM=UNDEFINED DEFINER=`u123456789`@`%` SQL SECURITY DEFINER VIEW `mana_v_online_chars` AS select `l`.`char_id` AS `char_id`,`l`.`login_date` AS `login_date`,`c`.`user_id` AS `user_id`,`c`.`name` AS `name`,`c`.`gender` AS `gender`,`c`.`level` AS `level`,`c`.`map_id` AS `map_id` from (`mana_online_list` `l` join `mana_characters` `c` on((`l`.`char_id` = `c`.`id`)))

Nachdem der View korrigiert wurde, in dem dort ein gültiger Nutzer angegeben wurde, kann der temporär angelegte Nutzer entfernt werden.

elementary OS

Linux-Distributionen gibt es förmlich wie Sand am Meer. Eine Distribution, welche ein wenig hervorsticht ist dabei „elementary OS“. Wenn man auf der Webseite umschaut, wird man feststellen, das die Oberfläche etwas an Mac OS X erinnert. elementary OS konzentriert sich dabei darauf, dem Nutzer eine konsistente Oberfläche und ein entsprechendes Nutzererlebnis zu liefern.

elementary1

Das führt dazu, das es unter elementary OS im Standardumfang nur Anwendungen gibt, welche GTK+ als Toolkit nutzen. Alle Standardanwendungen nutzen somit das gleiche Toolkit, was dem Look & Feel zu gute kommt. Wer hier einen Firefox sucht, wird enttäuscht werden.

Technisch basiert elementary OS auf Ubuntu 12.04, ist allerdings im Gegensatz zu diesem nur für die Plattformen x86 und x86-64 verfügbar. Eine Portierung auf ARM Prozessoren wäre wünschenswert. Durch die Deaktivierung unnötiger Dienste, fühlt sich das ganze in der Bedienung sehr flott an. Die offizielle Seite von elementary OS ist unter http://elementaryos.org/ zu finden.

Weitere Informationen gibt es unter:
https://de.wikipedia.org/wiki/Elementary_%28Software%29#elementary_OS

Skripte unter Linux installieren

Manchmal hat man ein Skript geschrieben welches man systemweit aufrufen möchte. Dazu muss dieses natürlich „installiert“ werden. Genaugenommen handelt es sich bei der Installation nur um eine Kopie an den richtigen Ort im System. In diesem Fall ist das der Ordner „/usr/local/bin/“. Allerdings wird für ein solche Operation nicht „cp“ genutzt. Stattdessen wird dies mittels „install“ erledigt:

sudo install skript.sh /usr/local/bin/skript.sh

Damit wird das Skript in den entsprechenden Ordner kopiert. Daneben werden die Dateirechte und Attribute angepasst. Anschließend kann das Skript von allen Nutzern systemweit genutzt werden.

Weitere Informationen gibt es unter:
https://de.wikipedia.org/wiki/Filesystem_Hierarchy_Standard

Backup per sshfs

Wenn man einen Server betreibt ist ein Backup sehr praktisch. Viele Hoster bietet mittlerweile Backupspeicher an, auf welchen man seine Daten sichern kann. In diesem Artikel wird dabei davon ausgegangen das sich auf dem Server größere Imagedateien befinden, welche inkrementell gesichert werden sollen. Im ersten Schritt wird der Backupspeicher eingebunden. Viele Server lassen sich dabei mit SFTP ansprechen. Um dieses einzubinden muss das passende Paket installiert werden:

apt-get install sshfs

Danach erstellen wir einen Mountpunkt:

mkdir /mnt/backup

Anschließend kann das entfernte Dateisystem eingebunden werden:

sshfs :/ /mnt/backup

Für das Backup wird „rdiff-backup“ genutzt, welches über die Paketverwaltung installiert werden kann:

apt-get install rdiff-backup

Problematisch an „rdiff-backup“ ist die Tatsache, das dieses unter anderem mit Hardlinks arbeitet und diese bei SFTP unter Umständen nicht zur Verfügung stehen. Deshalb muss im ersten Schritt ein Image erzeugt werden und dieses eingebunden werden. Mittels:

rdiff-backup /etc/ /mnt/backup/etc/

kann dann anschließend das Backup angelegt werden. Möchte man ermitteln welche Backupversionen sich im Verzeichnis befinden, so kann dies durch

rdiff-backup -l /mnt/backup/etc/

bewerkstelligt werden. Damit man das ganze nicht immer per Hand erledigen muss (was bei Backups nicht ratsam wäre), habe ich das ganze in ein Skript gegossen welches auf GitHub zu finden ist.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki.ubuntuusers.de/FUSE/sshfs
http://www.nongnu.org/rdiff-backup/
http://www.thomas-krenn.com/de/wiki/Backup_unter_Linux_mit_rdiff-backup