Direkte Formatierungen in LibreOffice entfernen

In LibreOffice, im speziellen im Writer-Modul können Dinge wie Absätze, Überschriften oder der Fließtext formatiert werden. Dabei muss zwischen der direkten Formatierung und der Formatierung über Formatvorlagen unterschieden werden. Bei der Formatierung über Formatvorlagen erhält z.B. eine Überschrift die Textgröße und Schriftart die in der Formatvorlage festgelegt wurde. Bei der direkten Formatierung hingegen wird ein Textabschnitt markiert und die Eigenschaften des Abschnittes werden direkt gesetzt.

Über das Format-Menü kann die direkte Formatierung entfernt werden

Wenn nun hauptsächlich mit Formatvorlagen gearbeitet wird, kann es manchmal notwendig sein, direkte Formatierungen zu entfernen. In früheren Versionen von LibreOffice wurde dazu der Text markiert und mit der rechten Maustaste das Kontextmenü aufgerufen und dort der Punkt zum Entfernen der direkten Formatierung ausgewählt. In den neuen Versionen findet sich diese Option leider nicht mehr im Kontextmenü. Stattdessen muss das Menü Format aufgerufen werden. Dort befindet sich der Menüpunkt Direkte Formatierung löschen, welcher die direkten Formatierungen der aktiven Markierung entfernt.

Standard-Editor für Git setzen

Wenn das Versionsverwaltungsystem Git im Terminal bzw. auf der Konsole genutzt wird, so wird unter anderem im Falle des Befehls:

git commit

ein Editor geöffnet (in diesem Fall, zur Eingabe der Commit-Nachricht). Der betreffende Editor wird durch die Git-Konfiguration bestimmt. Innerhalb der Konfiguration definiert der Parameter core.editor den zu nutzenden Editor. Um einen Editor zu setzen, z.B. nano muss folgender Befehl genutzt werden:

git config --global core.editor "nano"

Damit wird der Editor nano in der globalen Git-Konfiguration hinterlegt und fortan als Standard-Editor für Git im Terminal genutzt.

Benachrichtigungen im VLC-Mediaplayer deaktivieren

Der Mediaplayer VLC bietet beim Abspielen die Möglichkeit den aktuellen Titel als Benachrichtigungen anzuzeigen. Bei jeden neuen Titel wird eine solche Nachricht angezeigt.

Die Benachrichtigungen beim Titelwechsel

Dieses standardmäßig aktivierte Feature führt bei Webradio-Streams oder großen Playlists allerdings zu einem Problem; bei jedem neuen Titel im Stream bzw. der Playlist erscheint eine solche Nachricht und wirkt ziemlich störend.

In dein Einstellungen kann das Verhalten abgeschaltet werden

Abgeschaltet werden kann das Feature über die Einstellungen. In diesen muss der Modus Alle gewählt werden und anschließend im Baum der Punkt InterfaceHauptinterfacesQt ausgewählt werden. Dort befindet sich eine Einstellung mit dem Namen Benachrichtigungspopup beim Wechsel des Titels zeigen. Der Wert für diese Einstellung muss auf Nie gestellt werden. Anschließend werden keinerlei Benachrichtigungen beim Titelwechsel mehr angezeigt.

Refactoring von Zeichenketten unter IntelliJ IDEA unterbinden

Die Java-IDE IntelliJ IDEA verfügt über eine Reihe von Refactoring-Methoden. So können Variablen umbenannt, Methoden extrahiert und vieles mehr mit Hilfe der Refactoring-Werkzeuge bewerkstelligt werden. Manchmal schießt die IDE beim Refactoring über das Ziel hinaus. So kann es passieren, das bei der Umbenennung einer Variable nicht nur diese, sondern auch Zeichenketten mit dem gleichen Namen umbenannt werden.

Der Rename-Dialog der IDE

Verantwortlich hierfür ist eine optionale Funktionalität in der Rename-Funktionalität. Um diese zu deaktivieren muss der Rename-Dialog geöffnet werden. Dies geschieht indem die Tastenkombinationen Shift + F6 knapp eine habe Sekunde gedrückt wird, bis der entsprechende Dialog erscheint. In diesem Dialog muss nun die Checkbox mit der Beschreibung Search in comments and strings deaktiviert werden. Anschließend werden nur noch die gewünschten Strukturen im Quellcode umbenannt, ohne dass sich die Umbenennung auf weitere Zeichenketten auswirkt.

Wo befinden sich die Crontab-Dateien?

Wenn Cronjobs auf einem Linux-System angelegt werden sollen, so geschieht dies meist mit dem Befehl:

crontab -e

Damit wird die Crontab-Datei des aktuellen Nutzern in einem Editor geöffnet. Leider verschleiert der Befehl den Ort an dem die eigentlichen Crontab-Dateien liegen. Dies ist z.B. dann interessant wenn ein Backup der Cronjobs eingespielt werden soll. Die entsprechenden Crontab-Dateien befinden sich hierbei im Ordner:

/var/spool/cron/crontabs

Für jeden Nutzer existiert dort eine Datei mit dem entsprechenden Nutzernamen, in welchem die Cronjobs hinterlegt sind. Meistens wird ein solches Backup nach dem Befehl:

crontab -r

benötigt werden. Dieses Befehl löscht die Crontab-Datei des aktuellen Nutzers. Leider ist die E-Taste ein direkter Nachbar der R-Taste. Dies führt dazu das die Crontab-Datei beim Versuch sie zu bearbeiten, bedingt durch einen kleinen Vertipper, ohne Rückfrage gelöscht wird.