Partitionierung auf dem Terminal unter macOS

Für macOS war ich auf der Suche nach einem Tool für die Partitionierung von Datenträgern, welches sich für die Nutzung im Terminal eignete. Am liebsten wäre mir eine Variante von cfdisk gewesen, welches durch die einfache Bedienung glänzt. fdisk auf dem Terminal ist in vielen Fällen doch etwas zu spartanisch. Fündig geworden bin ich schlussendlich bei gptfdisk, welches über den Paketmanager Homebrew installiert werden kann:

brew install gptfdisk

Mit diesem Paket werden drei Anwendungen installiert: gdisk, sgdisk und cgdisk. Während die ersten beiden Anwendungen reine Kommandozeilentools sind, verfügt cgdisk über eine interaktive Oberfläche.

cgdisk ist ein Clone von cfdisk

Nach dem Aufruf der Anwendung mit dem passenden Laufwerk:

sudo cgdisk /dev/disk4

können die entsprechenden Operationen und Aktion über das Menü vorgenommen werden. Nach dem Abschluss der Operationen kann der Nutzer die Änderungen über das Write-Kommando auf die Festplatte schreiben und anschließend das Programm beenden.

jQuery Mobile und jQuery UI sind tot

Die bekannte JavaScript-Bibliothek jQuery, welche unter anderem zur Manipulation des DOMs genutzt wird, wird von zwei Bibliotheken flankiert, welche sich dem UI annehmen. Die Rede ist von jQuery Mobile und jQuery UI. Mithilfe dieser Bibliotheken ist es möglich Oberflächen für Webanwendungen zu entwickeln.

Eine mittels jQuery UI entwickelte Webapplikation

Während sich die Bibliotheken weiterhin sehr beliebt sind, was sich unter anderen in den Fragen auf Stack Overflow widerspiegelt, gibt es ein Problem mit den Projekten; sie sind praktisch tot. Der letzte Commit für jQuery UI ist vom Mai 2017 und auch die Entwicklung der letzten Jahre von jQuery Mobile ist sehr übersichtlich. Ansonsten sind viele andere Zeichen zu entdecken das die beiden Projekte tot sind.

Für neue Projekte in der Webentwicklung, sollte sich deshalb nach einem anderen Framework für die Erstellung von Weboberflächen umgesehen werden. Eine Alternative stellt unter anderem Framework 7 dar, welches von der Einfachheit der jQuery UI– und jQuery Mobile-Bibliotheken inspiriert ist.

Internationalisierung mittels JavaScript

Für mein neues Projekt Wryte war ich auf der Suche nach einer Möglichkeit die Anwendung zu lokalisieren. Das genutzte Framework 7 unterstützt leider keine Lokalisierung von Haus aus, so das diese nachgerüstet werden musste. Zum Tragen kam hierbei die JavaScript-Bibliothek i18next. Nach dem Download und der Einbindung der Bibliothek kann diese initialisiert werden:

i18next
  .use(window.i18nextBrowserLanguageDetector)
  .init({
    debug: false,
    resources: {
      en: {
        translation: {
          "about": "About"
        }
      },
      de: {
        translation: {
          "about": "Über"
        }
      }
    }
  });

In diesem Fall wird zusätzlich der i18nextBrowserLanguageDetector eingebunden, damit die Sprache des Nutzers automatisch erkannt wird. Anschließend kann die Übersetzung abgerufen werden:

$('#tab-author').html(i18next.t('author'));

Nach diesem Schema lässt sich anschließend die gesamte Anwendung übersetzen. Die offizielle Projektseite von i18next ist unter i18next.com zu finden. Die Quelltexte der einzelnen Projektbestandteile sind auf GitHub zu finden. Lizenziert ist i18next unter der MIT-Lizenz und damit freie Software.

Gesichter und andere Details verpixeln

Ab und an tritt der Fall ein, das ein Bild veröffentlicht werden soll, aber die Menschen auf diesem Bild nicht zu erkennen sein sollen. Nun ist es ein leichtes die Bildbearbeitung der Wahl herauszuholen und die Gesichter auf dem betreffenden Bild zu verpixeln.

facepixelizer.com

Für den gelegentlichen Gebrauch lässt sie diese Aufgabe allerdings noch einfacher und unkomplizierter erledigen. Der Webdienst Facepixelizer, welcher unter facepixelizer.com zu finden ist, ermöglicht es Gesichter auf Bilder schnell und einfach zu verpixeln. Neben Gesichtern, welche automatisch erkannt werden, können auch andere Details wie z.B. Nummernschilder verpixelt werden.

NVDA

Screenreader, also Programme, welche den Bildschirminhalt vorlesen, existieren einige am Markt. Benötigt werden solche Programme unter anderem von blinden Menschen. Neben den proprietären Lösungen existiert auch eine Open-Source-Lösung mit dem Namen NVDA. NVDA ist für Windows verfügbar und kann als portable App betrieben werden. Ist dies der Fall, hinterlässt die Software nach ihrer Nutzung keinerlei Spuren auf dem Rechner.

Die Einstellungen von NVDA

Bezogen werden kann NVDA unter nvaccess.org. Lizenziert ist NVDA unter der GPL und damit freie Software. Der Quelltext ist auf GitHub zu finden.