Das ™ und das ®

Ab und an sehe ich wie ein Produkt (welches eine Marke im DPMA ist) einer deutschen Firma nach folgendem Schema benannt wird:

Software™ 2011 Edition

Was ich daran irritierend finde ist das das ™ in Deutschland und Österreich erst einmal keinerlei Bedeutung hat. Wenn es sich wirklich um eine registrierte Marke handelt, müsste das ganze eigentlich so aussehen:

Software® 2011 Edition

Das Problem an diesem ™ ist nämlich (außer das es hier nicht gilt) das es sich dabei um ein Zeichen für ein sogenanntes Unregistered Trade Mark handelt, sprich für ein registriertes Markenzeichen nicht von Belang ist.

Interessant ist das es neben dem ™ auch noch das ℠ gibt. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes Service Mark welches in Deutschland und Österreich auch nicht von Belang ist und für unregistrierte Dienstleistungsmarken benutzt wird, allerdings auch hier wieder nur im angloamerikanischen Rechtskreis.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Service_Mark
http://de.wikipedia.org/wiki/Registered_Trade_Mark
http://de.wikipedia.org/wiki/Unregistered_Trade_Mark
http://www.dr-bahr.com/news/news_det_20030809000937.html
http://www.dr-bahr.com/news/news_det_20030815000358.html
http://www.markenbusiness.com/de/news.php?newsid=2123

Wegwerfmail

Da möchte etwas in einem Forum lesen, muss sich aber erst dafür anmelden. Und bei machen Dinge bietet sich da eine Wegwerfmailadresse an, wie sie z.B. unter http://www.fakeinbox.com/ zu finden ist. Unter http://www.gentlesource.com/temporary-email/ kann das passende Skript auch käuflich erworben werden, falls man das Bedürfnis hat einen solchen Dienst selber aufzusetzen.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.scriptblogger.de/

bash cannot execute binary file

Gestern wollte ich eine Binärdatei auf meinem Ubuntu Server ausführen und bekam dabei folgende Meldung:

bash cannot execute binary file

Im ersten Moment war das ganze etwas irritierend da es auf meinem lokalen Rechner ohne Probleme lief. Nach kurzem nachdenken fiel mir das Problem dann auf. Ich hatte versucht ein 64 Bit Kompilat auf einem 32 BIt Server auszuführen. Leider ist die Fehlermeldung dafür nicht all zu aussagekräftig. Hier sollte nachgebessert werden ;)

notebooksbilliger.de und die 1300 TouchPads

Auf notebooksbilliger.de wurde ja gestern die Kaufoption für 1300 TouchPads von HP für knapp 130 € verlost. Spannend fand ich dabei die Anzahl der Leute die bei der Verlosung mitgemacht haben. Es waren nämlich 150.000 Menschen. Damit lagen die „Gewinnchancen“ bei etwa 1 zu 115, sprich jeder 115te bekam die Chance das Gerät für diesen Preis zu kaufen. 150.000 Menschen, eine beachtliche Zahl wie ich finde, vor allem da man das WebOS auf dem Gerät auf Dauer wahrscheinlich vergessen kann aber dort gibt es ja zum Glück die Androidportierungen die schon ganz gut aussehen.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.golem.de/1109/86248.html
http://blog.notebooksbilliger.de/hp-deutschland-beantwortet-fragen-zur-ruckerstattung-und-gibt-infos-zur-zukunft-von-webos/

1024 Ports behalte ich für mich

Unter Linux (und UNIX) kann man die Ports bis 1024 (die sogenannten Well Known Ports) nur dann binden, wenn man über root Rechte verfügt. Das ist natürlich unschön wenn man einen Server z.B. auf Port 80 laufen lassen will, dieser aber keine dementsprechenden Rechte bekommen darf.

So läuft bei mir zum Beispiel ein Etherpad Light auf dem Port 9001. Jetzt wäre es natürlich schön wenn dieser auf dem Port 80 erreichbar wäre. Dazu würde eine iptables Regel reichen:

iptables -t nat -A PREROUTING -p tcp --dport 80 -j REDIRECT --to-port 9001

Das Problem an dieser Regel ist zum ersten das die Anwendung damit unter Port 80 und Port 9001 zu erreichen ist. Das zweite Problem ist das jeder unprivilegierte Nutzer ebenfalls den Port 9001 öffnen kann und damit auch die Daten von Port 80 bekommt. Und es gibt auch noch ein drittes Problem. Das ganze funktioniert nicht auf Maschinen die mit dem Linux VServer betrieben werden. Dort funktioniert das IP Tables nämlich nicht:

iptables v1.4.4: can't initialize iptables table `nat': Permission denied (you must be root)

Eine weitere Variante wäre setpcaps was allerdings problematisch ist da man diese einem Programm geben muss, was dann bei Skripten nicht funktionieren sollte:

setcap 'cap_net_bind_service=+ep' /path/to/program

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.wensley.org.uk/info#setpcaps
http://serverfault.com/questions/112795/how-can-i-run-a-server-on-linux-on-port-80-as-a-normal-user
http://stackoverflow.com/questions/413807/is-there-a-way-for-non-root-processes-to-bind-to-privileged-ports-1024-on-li