One font to rule them all

Viele Fonts decken einen gewissen Teil der Unicode-Zeichen ab. Wenn sich ein Zeichen im Text befindet, welches nicht dargestellt werden kann, so erscheint stattdessen das Zeichen �. Dieses Zeichen in der Umgangssprache Tofu genannt ist der Platzhalter für Zeichen, die in der Schriftart nicht enthalten sind. Beim Zeichen selber handelt es sich um das Notdef-Zeichen. Allerdings existiert mittlerweile ein Font, dessen erklärtes Ziel es ist keine Notdef-Zeichen mehr zuzulassen. Der Name des Fonts, Noto, steht für No More Tofu und stellt das Ziel des Fonts dar.

Unterschiedlichste Schriftsysteme werden unterstützt

Mittlerweile hat das Projekt einige Jahre Entwicklung hinter sich. 2011 gestartet werden über 64.000 Zeichen unterstützt, was in etwa die Hälfte der im Unicode definierten Zeichen ist. Dies schlägt sich allerdings in der Größe des Fonts nieder; im Moment belegt dieser knapp 1,5 Gibibyte auf der Festplatte. Deshalb ist er in unterschiedliche Dateien, mit den jeweiligen Schriftfamilien, aufgeteilt. Neben den unterschiedlichen Zeichen finden sich unterschiedliche Schnitte (wie z.B. Fett, Kursiv) im Font. Heruntergeladen kann der Font über die Projektseite von Google. Daneben kann die Entwicklung auf GitHub verfolgt werden. Lizenziert ist Noto unter der SIL Open Font License und damit freie Software.

Dateidaten mittels PowerShell setzen

Unter Windows gehören zu einer Datei unter anderem Metadaten wie das Erstellungsdatum der Datei. Neben dem Erstellungsdatum kennt Windows noch das Datum des letzten Zugriffs und der letzten Schreiboperationen. Diese Daten werden automatisch vom Betriebssystem gesetzt. Manchmal kann es allerdings notwendig sein, diese Daten von Hand zu ändern. Dazu kann die PowerShell genutzt werden. Um das Erstellungsdatum zu ändern, kann folgender Befehl genutzt werden:

[System.IO.File]::SetCreationTime("D:\test.md", (Get-Date 19.02.2019-13:37));

Analog dazu kann mit den Befehlen SetLastWriteTime und SetLastAccessTime die letzte Zugriffszeit und das Datum der letzten Schreiboperation geändert werden:

[System.IO.File]::SetLastWriteTime("D:\test.md", (Get-Date 19.02.2019-13:37));
[System.IO.File]::SetLastAccessTime("D:\test.md", (Get-Date 19.02.2019-13:37));

Natürlich gilt zu Beachten, das bestimmte Daten, wie die Zugriffszeit, sich bei einem neuen Zugriff wieder ändern.

Bildschirmsperre unter macOS sofort aktivieren

Mit Hilfe der Tastenkombination Shift + Ctrl + On/Off kann unter macOS die Bildschirmsperre aktiviert werden. Nachdem diese Tastenkombination gedrückt wurde, kann durch Druck einer beliebigen Taste der Sperrbildschirm aufgerufen werden.

In den Einstellungen kann das Verhalten konfiguriert werden

Allerdings wird dieser erst nach 5 Minuten aktiviert; davor kann das System ohne Passwort genutzt werden. Um dies zu ändern, müssen die Einstellungen aufgerufen werden. Dort findet sich der Punkt Sicherheit. Unter dem Tab Allgemein existiert eine Einstellung mit der Bezeichnung Passwort erforderlich 5 Minuten nach Beginn des Ruhezustandes oder des Bildschirmschoners. Hier kann als Zeitraum unter anderem Sofort eingestellt werden. Damit wirkt die Sperre des Bildschirmes sofort und der Rechner kann nur noch mit dem korrekten Passwort entsperrt werden.

Direkte Formatierungen in LibreOffice entfernen

In LibreOffice, im speziellen im Writer-Modul können Dinge wie Absätze, Überschriften oder der Fließtext formatiert werden. Dabei muss zwischen der direkten Formatierung und der Formatierung über Formatvorlagen unterschieden werden. Bei der Formatierung über Formatvorlagen erhält z.B. eine Überschrift die Textgröße und Schriftart die in der Formatvorlage festgelegt wurde. Bei der direkten Formatierung hingegen wird ein Textabschnitt markiert und die Eigenschaften des Abschnittes werden direkt gesetzt.

Über das Format-Menü kann die direkte Formatierung entfernt werden

Wenn nun hauptsächlich mit Formatvorlagen gearbeitet wird, kann es manchmal notwendig sein, direkte Formatierungen zu entfernen. In früheren Versionen von LibreOffice wurde dazu der Text markiert und mit der rechten Maustaste das Kontextmenü aufgerufen und dort der Punkt zum Entfernen der direkten Formatierung ausgewählt. In den neuen Versionen findet sich diese Option leider nicht mehr im Kontextmenü. Stattdessen muss das Menü Format aufgerufen werden. Dort befindet sich der Menüpunkt Direkte Formatierung löschen, welcher die direkten Formatierungen der aktiven Markierung entfernt.

Standard-Editor für Git setzen

Wenn das Versionsverwaltungsystem Git im Terminal bzw. auf der Konsole genutzt wird, so wird unter anderem im Falle des Befehls:

git commit

ein Editor geöffnet (in diesem Fall, zur Eingabe der Commit-Nachricht). Der betreffende Editor wird durch die Git-Konfiguration bestimmt. Innerhalb der Konfiguration definiert der Parameter core.editor den zu nutzenden Editor. Um einen Editor zu setzen, z.B. nano muss folgender Befehl genutzt werden:

git config --global core.editor "nano"

Damit wird der Editor nano in der globalen Git-Konfiguration hinterlegt und fortan als Standard-Editor für Git im Terminal genutzt.