Aufzeichnung von Problemen unter Windows 10

Wenn ein Problem unter Windows 10 beschrieben werden soll, kann der Anwender natürlich viel Prosa schreiben. Allerdings ist dies nicht nötig, vor allem wenn es sich um komplizierte Fälle handelt. In Windows 10 existiert für diesen Anwendungsfall eine Anwendung mit dem Namen Schrittaufzeichnung. Unter älteren Version wie Windows 7 ist der Vorgänger dieses Werkzeuges unter dem Namen Problemaufzeichnung zu finden.

Die Schrittaufzeichnung unter Windows 10

Mit dieser Anwendung ist es möglich die Schritte, die zu dem Problem führen, aufzuzeichnen. Dazu wird die Aufzeichnung gestartet und die jeweiligen Schritte können durchgeführt werden. Daneben ist es möglich zu jedem Schritt Kommentare zu hinterlegen. Als Ergebnis erhält der Nutzer eine automatisierte textuelle Beschreibung, welche mit Screenshots und Kommentaren angereichert ist. Abgespeichert wird das Ganze anschließend als mht-Datei, bei welcher es sich um eine einfache HTML-Datei mit integrierten Bildern handeln. Dank der Schrittaufzeichnung kann ein Problem bzw. die Schritte zu diesem schnell beschrieben werden.

Windows 10 mit integriertem SSH-Client

Seit mittlerweile einigen Monaten findet sich in Windows 10 ein eigener SSH-Client so dass auf Alternativen wie PuTTY zur Not verzichtet werden kann. Ob der Client bereits auf dem Windows-System installiert ist, kann über Systemsteuerung überprüft werden. Dort findet sich der Punkt Optionale Features verwalten.

In der Systemsteuerung kann überprüft werden, welche optionalen Features installiert sind

Ist dort der Punkt OpenSSH-Client aufgeführt so kann dieser, wie der gewöhnliche SSH-Client unter Linux, genutzt werden:

ssh 

Ist der SSH-Client nicht installiert, muss das entsprechende Feature erst hinzugefügt werden. Das Projekt bzw. der Quelltext desselben findet sich auf GitHub.

Windows Build-Version unter Windows 10 ermitteln

Wer nach der Version des Windows-Betriebssystems gefragt wird, kann seit einigen Jahren mit Windows 10 antworten. Allerdings ist dies nur die halbe Wahrheit. Mittlerweile ist nicht nur die Hauptversion wichtig, sondern ebenfalls die konkrete Version. Unter Windows 10 gibt es einen einfachen Weg diesen zu ermitteln. Dazu muss in der Kommandozeile oder über das Ausführen-Fenster, welcher mittels Windows + R geöffnet werden kann der Befehl:

winver

eingegeben werden. Anschließend öffnet sich ein Fenster mit den verschiedenen Informationen zur Windows-Version.

Der sich öffnende Dialog mit den Versionsinformationen

Neben der Hauptversion, ist dort die eigentliche Version und die Buildnummer zu finden. Daneben findet sich in dem Dialog die Information, wer die Kopie von Windows lizenziert hat.

Dateidaten mittels PowerShell setzen

Unter Windows gehören zu einer Datei unter anderem Metadaten wie das Erstellungsdatum der Datei. Neben dem Erstellungsdatum kennt Windows noch das Datum des letzten Zugriffs und der letzten Schreiboperationen. Diese Daten werden automatisch vom Betriebssystem gesetzt. Manchmal kann es allerdings notwendig sein, diese Daten von Hand zu ändern. Dazu kann die PowerShell genutzt werden. Um das Erstellungsdatum zu ändern, kann folgender Befehl genutzt werden:

[System.IO.File]::SetCreationTime("D:\test.md", (Get-Date 19.02.2019-13:37));

Analog dazu kann mit den Befehlen SetLastWriteTime und SetLastAccessTime die letzte Zugriffszeit und das Datum der letzten Schreiboperation geändert werden:

[System.IO.File]::SetLastWriteTime("D:\test.md", (Get-Date 19.02.2019-13:37));
[System.IO.File]::SetLastAccessTime("D:\test.md", (Get-Date 19.02.2019-13:37));

Natürlich gilt zu Beachten, das bestimmte Daten, wie die Zugriffszeit, sich bei einem neuen Zugriff wieder ändern.

Direkte Formatierungen in LibreOffice entfernen

In LibreOffice, im speziellen im Writer-Modul können Dinge wie Absätze, Überschriften oder der Fließtext formatiert werden. Dabei muss zwischen der direkten Formatierung und der Formatierung über Formatvorlagen unterschieden werden. Bei der Formatierung über Formatvorlagen erhält z.B. eine Überschrift die Textgröße und Schriftart die in der Formatvorlage festgelegt wurde. Bei der direkten Formatierung hingegen wird ein Textabschnitt markiert und die Eigenschaften des Abschnittes werden direkt gesetzt.

Über das Format-Menü kann die direkte Formatierung entfernt werden

Wenn nun hauptsächlich mit Formatvorlagen gearbeitet wird, kann es manchmal notwendig sein, direkte Formatierungen zu entfernen. In früheren Versionen von LibreOffice wurde dazu der Text markiert und mit der rechten Maustaste das Kontextmenü aufgerufen und dort der Punkt zum Entfernen der direkten Formatierung ausgewählt. In den neuen Versionen findet sich diese Option leider nicht mehr im Kontextmenü. Stattdessen muss das Menü Format aufgerufen werden. Dort befindet sich der Menüpunkt Direkte Formatierung löschen, welcher die direkten Formatierungen der aktiven Markierung entfernt.