Aktuelle NextGEN Version und das „NOT Upgrade-safe“ Problem

Seit der 2.x Version des WordPress Plugins „NextGEN“ scheinen sich ja die Probleme zu häufen. Die aktuelle Version 2.0.7 begrüßt einen dabei nach der Installation mit der Meldung:

WARNING: NextGEN Gallery Stylesheet NOT Upgrade-safe

nggallery.css is currently stored in /www/htdocs/wp-content/themes/examika/nggallery.css, which isn't upgrade-safe. Please move the stylesheet to /www/htdocs/wp-content/themes/examika/nggallery.css to ensure that your customizations persist after updates.

Wie man sieht behauptet NextGEN, dass die Datei unter „/www/htdocs/wp-content/themes/examika/nggallery.css“ unter Umständen bei einem Update überschrieben wird. Die Lösung die NextGEN vorschlägt ist es die Datei an exakt den gleichen Ort zu packen. Das klingt nicht nur komisch, sondern ist auch so.

Dabei handelt es sich um ein Problem mit dem Plugin. Photocrati ist mittlerweile auch dabei das ganze zu überprüfen, so das man hier auf das nächste Update warten sollte. Möchte man das Problem trotzdem gelöst haben, so kann man die „nggallery.css“ in den Ordner:

/wp-content/ngg_styles/

packen. Damit sollte dann auch die entsprechende Meldung verschwinden.

WordPress Plugin zur Vorstellung von Apps

Manchmal möchte man eine iOS oder eine Android App vorstellen. Seit einiger Zeit gibt es dafür ein kostenloses WordPress Plugin welches auf den Namen „WP-Appbox“ hört und über das WordPress Pluginverzeichnis heruntergeladen werden kann. Damit sieht eine App dann im Blog wie folgt aus:

Unbekannte App
Preis: Kostenlos

Alternativ ist auch die Variante mit einigen Screenshots möglich:

Unbekannte App
Unbekannte App
Entwickler: Unbekannt
Preis: Kostenlos

Neben dem Appstore von Apple, werden auch Google Play, Android Pit, Windows Store (auch die Windows Phone Variante), der Firefox Marketplace und der Chrome Web Store unterstützt. Die Anleitung für das Plugin ist dabei unter http://www.blogtogo.de/wp-appbox-app-badge-fuer-google-play-mac-app-store-windows-store-windows-phone-store-co/ zu finden.

Firefox Plugins deinstallieren

Die Add-Ons im Firefox lassen sich ohne Probleme deinstallieren. Schwieriger wird dies bei den Plugins. Diese setzen sich einfach fest und haben nur einen „Deaktivieren“-Button. Um die Plugins dennoch zu entfernen, öffnet man die erweiterte Konfiguration welche man über die Adressleiste erreicht, indem man „about:config“ eingibt. Dort ändert man dann den Wert der Einstellung „plugin.expose_full_path“ auf „true“.

about:plugins

about:plugins

Anschließend kann man mittels „about:plugins“ sehen, wo sich das entsprechende Plugin versteckt. Aufpassen muss man an dieser Stelle, da dort nur die aktiven Plugins anzeigt werden. Wenn man dann die entsprechenden Dateien löscht ist man seine ungeliebten Plugins los.

WordPress ohne FTP Zugang aktualisieren

Wenn man unter WordPress ein Plugin aktualisieren oder auch WordPress selbst auf die neuste Version bringen möchte, so wird man aufgefordert Verbindungsinformationen für den entsprechenden FTP Server einzugeben.

Die Aufforderung Verbindungsinformationen einzugeben

Dankenswerter Weise geht es aber auch einfacher. So legt man im Verzeichnis „wp-content“ einfach einen Ordner „upgrade“ an. Diesem Ordner sowie den Ordnern „plugins“ und „themes“ gibt man anschließend per FTP Schreibrechte. Nun muss nur noch die „wp-config.php“ bearbeitet werden. In diese fügt man folgende Zeilen hinzu:

/* Ermöglicht das Update ohne FTP */
define('FS_METHOD', 'direct');

Damit wird es ermöglicht Updates ohne FTP durchzuführen.

Simple:Press nun mit Bezahlschranke

Bei Simple:Press handelt es sich um ein Plugin für WordPress welches eine Forumsfunktionalität bereitstellt. Seit einiger Zeit gibt es die neu entwickelte Version 5 der Software. Während man an das Plugin, die Themes, sowie den „Data Importer“ noch ohne weiteres herankommt (sprich sie ohne Probleme herunterladen kann), erwartet ein die Überraschung beim Versuch ein Plugin herunterzuladen:

Die Bezahlschranke lässt grüßen

Sie erwarten doch tatsächlich mindestens $ 39 damit man sich eines der Plugins herunterladen kann, auch wenn es hier schön als „Join the Simple:Press community“ verklausuliert wird. Bestehende Übersetzer et cetera wurde gleich mit ausgesperrt und ich denke die Entwickler tun sich mit dieser Bezahlschranke kein Gefallen.

Es gibt schönere Methoden sanften Druck auszuüben, wie man sich auf der Ardour Seite unter http://ardour.org/download anschauen kann. Aber das Interesse an Simple:Press mitzuwirken, wie ich es z.B. schon bei den Übersetzungen zur 5ten Version gemacht habe, erlahmt doch deutlich bei solchem Gebaren. Vielleicht kommen die Entwickler mit der Zeit ja noch zur Vernunft.