Google Code SVN Repository in Git Repository umwandeln

Möchte man sein Google Code Subversion Repository mit der kompletten History in ein Git Repository umwandeln so ist das erstaunlich einfach. Im ersten Schritt sollte man die Project committers unter Adminster -> Project Members entfernen (sicher ist sicher). Dann sollte unter Adminster -> Source der Repository Typ auf Git gestellt werden.

Hier wird dabei ausgegangen das die Projektstruktur in etwa so aussieht:

branches
tags
trunk

Zuerst legt man im Homeverzeichnis eine Datei namens .netrc an und füllt sie mit folgendem Inhalt:

machine code.google.com login  password geheim

Den genauen Inhalt erfährt man dabei auch wenn man auf die Google Code Seite https://code.google.com/hosting/settings geht. Bevor es weitergeht installiert man mittels:

apt-get install git-svn

das Paket git-svn. Dieses Paket ist dabei für den Großteil der Konvertierung zuständig. Nun öffnet man ein Terminal und gibt dort folgendes ein (der Projektname muss natürlich angepasst werden):

git svn clone --stdlayout https://invertika.googlecode.com/svn invertika
cd invertika
git remote add googlecode https://code.google.com/p/invertika
git push --all googlecode

Anschließend fügt man die Project committers wieder hinzu und kann nun mit dem Git Repository arbeiten. Problematisch ist allerdings, das das Push Limit 500 MiB beträgt. Größere Repositories kann man damit nicht ohne weiteres pushen.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://code.google.com/p/support/wiki/ConvertingSvnToGit
http://code.google.com/p/support/issues/detail?id=5790
http://code.google.com/p/support/issues/detail?id=5816
http://code.google.com/p/support/wiki/GitFAQ

Das Invertika Update im November

Das Jahr neigt sich dem Ende und auch bei Invertika gibt es wieder neues zu vermelden. Wer Invertika nicht kennt, dabei handelt es sich um ein freies 2D-MMORPG welches unter Linux und Windows läuft. In diese Update wurde eine Menge Tilesets erweitert und verbessert. Das wirkte sich auch auf die Maps aus, so wurden die Innenräume von Nelaro größtenteils gemappt und auch das Wegsystem hat ein Update bekommen. An weiteren Sehenswürdigkeiten ist der Turm von Elys zu nennen der fertiggestellt wurde.

Das Mingathöhlensystem kann nun betreten werden und auch Liori sowie die Küste zum Brolerimeer wurden stark überarbeitet. Daneben wurden viele kleinere und größere Fehler behoben wie z.B. in Lauria und Ombrod. Desweiteren wurde einige neue Netheksäulen hinzugefügt.


Auch neue Items sind in diesem Update zu finden. Bei den NPCs wurden doppelte Sprites bereinigt und eine Menge neue NPCs hinzugefügt. Im Wiki hat sich in dieser Beziehung einiges getan, so sollten nun alle NPCs dort zu finden sein. Bei den Skripten wurden viele kleinere und größere Fehler behoben, wie z.B. Korrekturen am MacGuffin Quest.

Bei den Tools gab es auch einige Veränderungen. So wurde der Invertika Editor eingestampft und durch das ivktool ersetzt. Das ivktool ist dabei für die Kommandozeile gedacht, was auch die Nutzung in automatischen Prozessen erlaubt. Im Zuge dieses Umstieges wurden einige Verbesserungen vorgenommen, welche den Betrieb unter Linux stark verbessern. Daneben wurden Fehler beim rendern der Weltkarte und der Minimaps behoben.

Im Projekt selber gab es diesen Monat einige Diskussion bezüglich Qualitätssicherung. Hier wird sich in nächster Zeit sicherlich einiges tun. Bei manaserv haben wir weiter an der Implementation von Angelscript gearbeitet unter anderem am Context Manager. Wer jetzt neugierig geworden ist, der kann uns unter http://invertika.org besuchen. Eine Übersicht über die Welt gibt es dabei bei http://weltkarte.invertika.org/. Auch die Wiki ist sicherlich interessant.

Der Raspberry Pi

Ein Minicomputer mit der Grundfläche einer Kreditkarte auf welchem Linux läuft und welcher über HDMI, USB und einen LAN Anschluss verfügt für 25 €? Gibt es und nennt sich Raspberry Pi und soll bald verfügbar sein.

In dem Rechner werkelt ein ARM mit 700 Mhz, sowie eine Broadcom GPU welche auch in der Lage sein soll H264 Material bis 1080p ruckelfrei zu dekodieren. Die Videoausgabe erfolgt über HDMI, die Tonausgabe über einen Klinkenstecker (oder wieder über HDMI). Den Raspberry Pi gibt es dabei in zwei Varianten, die teurere (25 €) verfügt noch üben einen Ethernetanschluss mit maximal 100 MBit/s.

An Linux Distribution laufen auf dem Rechner Debian, Fedora und ArchLinux. Ubuntu entgegen anders lautender Gerüchte allerdings nicht, was wohl der fehlenden ARM Unterstützung geschuldet sein soll. Alles in allem ist der Raspberry Pi ein sehr interessantes Gerät mit einer Fülle von Anwendungsmöglichkeiten (z.B. als Streaming Client). Bestellt werden kann er (sobald verfügbar) unter http://www.raspberrypi.org.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Raspberry_Pi_Foundation

MuseScore nun mit Onlinedienst

Bei MuseScore handelt es sich um eine freie Notensatzsoftware, welche in diesem Blog auch schon öfter erwähnt wurde. Die Software selbst steht dabei unter GPL und läuft unter Linux, Windows und Mac OS. Die offizielle Seite ist dabei unter http://www.musescore.org zu finden.

Neben dieser gibt es seit einiger Zeit die Seite http://musescore.com für die MuseScore Community. Dort können eigene Partituren hochgeladen werden und mit anderen getauscht werden. Mittels MuseScore Connect können die Partituren auch direkt in MuseScore geöffnet werden. Daneben gibt es auf der Seite die passende App für iOS Geräte. An der Androidversion dieser App wird allerdings im Moment noch gearbeitet. Alles in allem ein sehr schönes Angebot, vor allem wenn man auf der Suche nach passenden Note für sein Instrument ist.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki.ubuntuusers.de/MuseScore
http://de.wikipedia.org/wiki/MuseScore

Interessante Piano Software

Es gibt ja durchaus Menschen welche Piano spielen und keine Noten lesen können. Oder man steht vor dem Problem das man ein Musikstück spielen möchte, von diesem aber nur eine Midi Datei besitzt. Oder man möchte ein Musikstück Stück für Stück üben und dabei gleich automatisch die Spielfehler angezeigt bekommen. Dafür gibt es einige Software:

Bei Midi Sheet Music handelt es sich um eine Anwendung welche die Midi als Noten und als Klaviatur darstellt. Im Menü kann man einzelne Tracks aktivieren bzw. deaktivieren. Die Software selbst ist dabei in C# geschrieben, Open Source und läuft unter Linux und Windows.

Synthesia erinnert durch seine Oberfläche an Guitar Hero und Co. und bietet eine Notenansicht, eine Klaviatur sowie die Anzeige der nächsten Noten in Form von Rechtecken welche von oben auf die Klaviatur fallen. Im Learning Pack (25 $) sind weitere nützliche Spielmodi enthalten. Synthesia war ursprünglich ein Open Source Projekt, ist aber nun Closed Source. Die letzte Open Source Version ist dabei unter http://sourceforge.net/projects/pianohero/ zu finden. Synthesia gibt es nur für Windows ist aber unter WINE lauffähig.

Die letzte Software im Bunde ist Linthesia bei welcher es sich um eine Portierung der Open Source Version von Synthesia auf Linux handelt. Linthesia ist z.B. in Ubuntu als Paket enthalten, wird aber anscheinend nicht wirklich weiterentwickelt.

Die beste Figur macht grafisch sowie vom Funktionsumfang Synthesia auf mich, da die anderen Anwendungen leider einige Defizite haben. Schade das sich niemand der Weiterentwicklung von Linthesia annimmt sonst wäre das meine erste Wahl gewesen.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://en.wikipedia.org/wiki/Synthesia