jMonkeyEngine

Mit libGDX hatte ich vor einem Jahr bereits eine Game Engine für Java vorgestellt. Daneben existieren natürlich noch weitere Game Engines. Eine dieser Engines ist die jMonkeyEngine, welche seit 2003 entwickelt wird. Technisch basiert der SDK-Editor auf NetBeans-Plattform. Die Engine selbst nutzt OpenGL für die Darstellung der Grafik und verfügt über unterschiedlichste Features wie die Unterstützung für Beleuchtung, die Nutzung von Shadern, eine Reihe von Filtern und Effekten und eine Physikunterstützung. Daneben werden auch andere Dinge wie die Eingabe des Nutzers von der Engine abstrahiert.

Das jMonkeyEngine SDK

Lizenziert ist jMonkeyEngine unter der BSD-Lizenz und damit freie Software. Der Quelltext kann über GitHub bezogen werden. Die offizielle Seite des Projektes ist unter jmonkeyengine.org zu finden.

.rnd-Dateien unter Linux

Bei Durchsicht eines meiner Linux-Systeme fiel mir in einem der Verzeichnisse eine Datei mit dem Namen .rnd auf. Vor ein paar Tagen war diese Datei dort noch nicht zu finden. Erst nach einem aktuellen Update von OpenSSL, ist die Datei aufgetaucht.

Zusätzliche Entropie wird in den .rnd-Dateien hinterlegt

Nun sollte der geneigte Nutzer natürlich vorsichtig sein, wenn ohne weitere Erklärungen seltsame Dateien in Ordnern auftauchen. Und so stellt sich die Frage was es mit der .rnd-Datei auf sich hat. Hintergrund für diese Datei ist die Erzeugung von zufälligen Zahlen unter Linux. Diese nutzt unterschiedliche Quellen für die Erzeugung von sicheren Zufallszahlen. In den .rnd-Dateien befindet sich zusätzliche Entropie, welche für diese Generierung dieser Zahlen genutzt werden kann.

Die Dateien selber können bedenkenlos gelöscht werden, da sie nicht die einzige Quelle für zufällige Zahlen unter Linux sind. Normalerweise befinden sich diese Dateien im jeweiligen Nutzerorder, sie können aber auch an anderen Orten wie z.B. dem Ordner /var/www/ auftauchen.

Tomb Raider in Open Source

Das 1996 erschienene Tomb Raider, mit Lara Croft in der Rolle der taffen Archäologin, galt und gilt als Meilenstein des Action-Aventure. Seitdem sind etliche weitere Teile entstanden. Auch die alten Teile sind bei vielen Fans immer noch sehr beliebt.

Die Projektseite von Open Tomb

So existieren einige Open Source-Projekte rund um Tomb Raider. Eines dieser Projekte ist Open Tomb, welches unter opentomb.github.io zu finden ist. Das Ziel des Projektes ist eine Reimplementation der Engine welche für Tomb Raider 1 – 5 genutzt wurde. Lizenziert ist das Projekt unter der LGPL3 und damit freie Software.  

Neben dem OpenTomb-Projekt existieren weitere Projekte, wie das OpenLara-Projekt, welches die Engine im Browser nachbaut. Eine spielbare Demo existiert auf der Projektseite; der Quelltext ist auf GitHub zu finden. Lizenziert ist OpenLara unter der BSD-Lizenz, in der Zwei-Klausel-Version.

Enpass 6 Portable in erster Beta erschienen

Anfang des Jahres 2019 erschien die Version 6 des Passwortmanagers Enpass. Leider erschien bis heute noch kein Release für die portable Version des Passwortmanagers. Immerhin gibt es sein knapp einem Monat eine erste Beta von Enpass 6 Portable.

Die portable Version von Enpass 6

Zwar sind in der Beta noch kleinere Fehler zu finden, allerdings kann die Version für den täglichen Gebrauch problemlos genutzt werden. Die Downloadlinks sind auf der entsprechenden Seite im Enpass-Forum zu finden. Die Beta ist für Linux, macOS und Windows verfügbar.

ZIP-Archive auf der Konsole unter Linux

ZIP-Archive können unter Linux nicht nur mithilfe von grafischen Anwendungen auf dem Desktop erzeugt werden, sondern ebenfalls über die Konsole. Dazu existieren die beiden Kommandos zip und unzip. Das Kommando zip dient der Komprimierung von Dateien und Ordnern. Soll eine oder mehreren Dateien zu einem Archiv verbunden werden, so sieht dies auf der Konsole wie folgt aus:

zip beispiel.zip text1.md text2.md

Auch die Komprimierung von ganzen Ordnern ist mit dem zip-Kommando möglich:

zip -r beispiel.zip texte

Neben der Erzeugung von normalen ZIP-Archiven, können auch verschlüsselte Archive mittels des Parameters -e erzeugt werden:

zip -e beispiel.zip text1.md text2.md

Nach der Eingabe des Kommandos wird der Nutzer nach einem entsprechenden Passwort für die Verschlüsselung gefragt. Soll ein Archiv wieder dekomprimiert werden, so wird das Kommando unzip genutzt.

unzip beispiel.zip

Das Kommando bietet nicht nur die Möglichkeit ein Archiv zu dekomprimieren, sondern kann den Inhalt des Archivs ausgeben, ohne dieses zu dekomprimieren:

unzip -l beispiel.zip