Logs eines iOS-Gerätes unter macOS auswerten

Wenn eine App unter iOS nicht das macht was sie soll, oder man sich für die Innereien der App interessiert, kann man in Kombination mit einem Mac die Logmeldungen des iOS-Gerätes einsehen. Dazu muss das iOS-Gerät an den Mac angeschlossen werden und anschließend die App Konsole gestartet werden.

Die macOS App Konsole

In dieser App taucht in der Seitenleiste neben dem eigenen Rechner das iOS-Gerät auf. Anschließend sieht man im Logfenster die entsprechenden Logeinträge eingehen. Über das Suchfeld, rechts oben, können diese Einträge anschließend gefiltert werden.

Joplin mit Nextcloud-Unterstützung erschienen

Seit einigen Stunden ist die Version 0.10.51 der freien Evernote-Alternative Joplin erschienen. Die große Neuerung dieser Version ist die Unterstützung der Synchronisation zu Nextcloud. Dazu muss die WebDAV-URL der jeweiligen Nextcloud-Instanz eingetragen werden. Die URL entspricht dem Schema:

https://example.com/remote.php/webdav/Joplin

Nach dem webdav/ wird der Ordner spezifiziert. Anschließend kann die Synchronisation gestartet werden.

Die Einstellungen unter Windows

Das Feature selbst ist zur Zeit noch als Beta gekennzeichnet, läuft aber nach Aussage des Entwicklers bereits stabil. Das Update für die iOS wird demnächst nachgereicht. Heruntergeladen werden können die Versionen für Linux, macOS, Windows und Android über die offizielle Seite des Projektes. Auf dieser finden sich auch weiterführende Informationen zur Synchronisierung über Nextcloud.

Health-Daten in die iCloud synchronisieren

Die Gesundheitsdaten welche unter iOS gespeichert werden, können über die Health-App angeschaut werden. Möchte man die Daten von einem iOS-Gerät zu einem anderem iOS transferieren, so funktionierte dies bis iOS 11 nur über ein verschlüsseltes iTunes-Backup. Dieses musste von einem Gerät zum anderen Gerät transferiert werden.

Health-Synchronisierung in den iOS-Einstellungen

Seit iOS 11 können die Gesundheitsdaten über die iCloud synchronisiert werden. Dafür muss das Ganze in den Einstellungen unter Apple ID (bzw. Name) -> iCloud aktiviert werden. Damit stehen die Gesundheitsdaten auf allen iOS-Geräten mit der gleichen Apple ID zur Verfügung. Standardmäßig ist die Option aufgrund der sensiblen Daten deaktiviert. Laut einem Support-Dokument von Apple werden die Daten bei der Synchronisierung über iCloud verschlüsselt:

Für die Übertragung zwischen iCloud und Ihrem Gerät sowie für die Speicherung in iCloud werden die Daten verschlüsselt.

Auf der Infoseite zu Health gibt es ähnliche Informationen:

Mit iCloud werden alle deine Gesundheitsdaten auf allen deinen Geräten automatisch aktualisiert und dabei verschlüsselt übertragen und in iCloud abgelegt.

Wie genau die Verschlüsselung funktioniert und ob es sich um eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung handelt, geht daraus leider nicht hervor.

Einführung in das iOS-Design

Auf der Suche nach einer Einführung in das allgemeine Design von Anwendungen für iOS bin ich auf einen sehr erhellenden Blogbeitrag gestoßen. In dem Beitrag erläutert der Autor die Designprinzipien die man bei der Entwicklung von iOS-Apps einhalten und berücksichtigen sollten.

Der Blogbeitrag über die Design-Richtlinien von iOS

Dabei werden Themen wie Auflösungen der unterschiedlichen Geräte genauso beleuchtet wie die Behandlung spezieller Eigenarten wie bei den Plus-Varianten und dem iPhone X. Auch Themen wie Typografie, Effekte und viele weitere kommen nicht zu kurz. Wer sich für das Design von iOS-Apps interessiert, dem sei dieser Artikel wärmstes empfohlen.

Joplin mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung erschienen

Vor einigen Tagen stelle ich mit Joplin eine freie Evernote-Alternative vor. Joplin befindet sich in in aktiver Entwicklung und so schaffte es die letzten Tage ein Feature mit dem Titel E2EE, was für End-To-End Encryption steht, in die Anwendung. Damit ist eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der Notizen gemeint. Das bedeutet, dass die Notizen nur noch auf den jeweiligen Endgeräten entschlüsselt werden können. Beginnend mit Version 0.10.41 wird dies unterstützt; auch wenn das ganze im Moment noch als Beta deklariert ist.

Die Einstellungen zur Verschlüsselung in der iOS-App

Unter iOS und Android funktioniert die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung noch nicht. Hier existierte noch ein Bug, welcher dafür sorgte, das man das Passwort nicht eingeben konnte. Mittlerweile wurde dieser Fehler behoben und ab dem Release 0.10.42 sollte die Verschlüsselung auf den mobilen Plattformen ebenfalls funktionieren. Joplin kann über die offizielle Projektseite bezogen werden.