Kalender unter Nextcloud importieren

Der ownCloud-Fork Nextcloud verfügt ebenfalls über eine Kalender-App. Wollte man unter ownCloud ein ICS-Datei in den Kalender importieren, so musste man diese hochladen und die Datei über die Dateiansicht von ownCloud importieren. Versucht man dies unter Nextcloud, wird man feststellen, das statt eines Importes der Texteditor geöffnet wird.

Die Einstellungen der Kalender-App

Der Grund dafür ist, das der Import von ICS-Dateien unter Nextcloud mittlerweile anders gelöst ist. Der Umweg über den Upload entfällt; stattdessen kann die ICS-Datei direkt über die Einstellungen der Kalender-App importiert werden.

Kalendereinträge unter Nextcloud reparieren

Neben der Dateisynchronisationfunktionalität, stellt die freie Cloudlösung Nextcloud eine Reihe von weiteren Features bereit. Eine dieser Funktionalitäten ist der Kalender. Wenn man den Kalender im Webinterface aufruft, kann es unter Umständen passieren, das man dort ein Ausrufezeichen neben dem Kalender zu sehen bekommt.

Das Ausrufezeichen informiert den Nutzer über fehlerhafte Einträge im Kalender

Das Ausrufezeichen informiert den Nutzer über fehlerhafte Einträge im Kalender

Lässt man die Maus einige Momente über dem Ausrufezeichen ruhen, wird die zusätzliche Meldung:

Einige Einträge in diesem Kalender sind fehlerhaft. Bitte überprüfen Sie die Javascript-Konsole für weitere Informationen

angezeigt. Die fehlerhaften Einträge zu entfernen, ist mit den Boardmittel relativ einfach möglich. Dazu muss der betroffene Kalender im ersten Schritt heruntergeladen werden. Dabei erhält man eine iCalender-Datei. Der exportierte Kalender wird anschließend gelöscht und neu angelegt. In den neu angelegten Kalender wird nun die iCalender-Datei wieder importiert (über die Kalender-Einstellungen). Nach dem Import sind die fehlerhaften Einträge verschwunden.

Dateien eines Nextcloud Nutzers manuell löschen

Möchte man eine Dateien in der freien Dateisynchronisationslösung Nextcloud löschen so ist dies einfach über den Dateimanager möglich. Anschließend werden die Änderungen mit dem Nextcloud-Server synchronisiert. Etwas komplizierter wird das ganze wenn man die Dateien direkt auf dem Server im data-Verzeichnis löschen möchte. Wurden hier Dateien gelöscht, müssen auf der Kommandozeile anschließend folgende Befehle innerhalb der Nextcloud-Installation ausgeführt werden:

occ files:cleanup
occ files:scan --all

Damit wird der Dateicache gelöscht und anschließend ein neuer Scan durchgeführt. Dieser sorgt dafür das die veränderte Situation bezüglich der Dateien erkannt wird.

Ordner mittels tar und gzip komprimieren

Möchte man unter Linux auf dem Terminal einen Ordner mittels tar und gzip komprimieren, so ist dies mit zwei Befehlen erledigt:

tar cvwf data.tar data

Damit wird der Ordner data in eine Tar-Datei archiviert. Bei den Buchstaben nach dem Befehl handelt es sich um die gewünschten Optionen (create, verbose, interactive, file). Eine Tar-Datei ist nicht komprimiert, da das Tar-Format die Daten der Dateien einfach hintereinander in der Tar-Datei anordnet. Zur Kompression der Tar-Datei wird gzip genutzt:

gzip -9 data.tar

Damit wird die Datei mittels gzip gepackt und trägt anschließend den Namen data.tar.gz. Das -9 teilt gzip mit, das die höchste Kompressionsstufe genutzt werden soll.

Who watches the Watchmen?

In die letzten Jahrzehnten nahm die Anzahl von Überwachungskameras stetig zu. Verzeichnet werden diese Kameras unter anderem im Datenbestand der freien Weltkarte OpenStreetMap. Auf Basis dieser OpenStreetMap-Daten gibt es nun eine dedizierte Karte welche die Überwachungskameras darstellt.

In einigen Regionen ist der Datenbestand noch verbesserungswürdig

In einigen Regionen ist der Datenbestand noch verbesserungswürdig

Zu finden ist diese Karte unter kamba4.crux.uberspace.de. Möchte man Kameras in seiner Nähe eintragen benötigt man einen OpenStreetMap-Account – anschließend können die Daten angetragen werden. Auf der Karte werden neben der Position der Kamera, auch der Typ und die Blickrichtung mit angezeigt.