Sigil

Gestern war ich auf der Suche nach einem Editor, mit welchem sich ePub-Dateien direkt bearbeiten lassen. Seit 2009 gibt es als Lösung für dieses Problem den freien Editor Sigil, dessen Projektseite auf sigil-ebook.com zu finden ist.

Sigil mit einer geöffneten ePub-Datei

Sigil mit einer geöffneten ePub-Datei

Mit dem Editor ist es möglich ePub-Dateien grafisch oder direkt im Quelltext zu bearbeiten. Sigil ist für Mac OS X und Windows verfügbar. Unter Linux ist der Editor theoretisch lauffähig, wird aber nicht offiziell vom Entwickler unterstützt. Bezogen werden können die aktuellen Releases über GitHub. Lizenziert ist Sigil unter der GPL in der Version 3 – der Quelltext ist ebenfalls auf GitHub zu finden.

Scrivener und Probleme beim eBook Export

Wenn man unter Scrivener in ein eBook Format wie Mobi oder EPUB exportieren will, so bekommt man das Problem das bestimmte Formatierungen, wie z.B. die Einrückungen beim “Blockquote” nicht berücksichtigt werden.

Die "Compile" Optionen

Die “Compile” Optionen

Für das Problem gibt es eine Lösung, allerdings ist diese relativ gut versteckt. Im “Compile” Fenster wählt man dabei den Tab “Formating” und betätigt dort den Button “Options…” in der oberen rechten Ecke. Dort aktiviert man dann den Punkt “Preserve tabs and indents” und schon werden die Einrückungen richtig exportiert.

Techotopia

Auf der Suche nach einer Erklärung bestimmter iOS EIgenarten bin ich über die Techotopia unter http://www.techotopia.com gestolpert. Die Seite versteht sich dabei als freie Bibliothek von IT Büchern welche eine große Spanne an Themen abdeckt.

Mit dabei sind Bücher zu Themen wie iOS Entwicklung, Ubuntu und CentOS, Windows, C#, Ruby und vieles mehr. Die Bücher sind dabei komplett verfügbar, können aber auf Wunsch auch als eBook gekauft werden. Alles in allem findet man auf der Seite mehr als dreißig englischsprachige Bücher, so das sich ein gelegentlicher Besuch ab und an lohnt ;)

Ich will doch nur lesen

Ich habe hier auf dem Tisch ein Sachbuch zu liegen, Preis 19.99 Euro. Leider hat das Buch auf Grund seiner Größe einige kleinere Probleme: es eignet sich nicht für die Badewanne respektive für Unterwegs.

Aber dafür wurden ja eBooks erfunden. Also schaute ich erst einmal ob man das Buch auch als PDF bekommt, dann hätte ich es nochmals gekauft. Der Wille war da, nur gibt es auch dieses Buch, wie so viele nicht als eBook.

Wo ein Wille ist, da ist ein Weg sollte man denken. Aber dem ist nicht so.

Das zweite Problem an eBooks ist der unverschämt hohe Preis. Wenn das Hardcover 20 Euro kostet kann man davon ausgehen das die elektronische Variante mindestens 17 Euro kostet. Nun ist es bei eBooks nun mal so das die Produktionskosten pro Buch gegen 0 tendieren. Warum also nicht eBooks für 0,99 Euro oder 4,99 Euro?

Ein weiteres Problem das von den Verlagen mal angegangen werden sollte ist die gratis Beigabe der elektronischen Version eines Buches welches ich im Laden kaufe. Wenn ich schon das “echte” Buche kaufe dann sollte eine elektronische Version drin sein.

Schöne neue Welt…