opkg.org

Auf der Website opkg.org findet man eine kleine Übersicht von Anwendungen für die Openmoko Plattform. Die letze Version scheint allerdings schon vom Oktober zu sein, aber wer weiß vielleicht tut sich ja bald wieder etwas.

Irrlicht

Wenn man auf der Suche nach einer freien, kostenlosen und leistungsfähigen 3D Engine ist so stößt man sicherlich auch auf die Irrlicht Engine. Bei dieser in C++ geschriebenen Engine handelt es sich um eine 3D-Engine welche ursprünglich von Nikolaus Gebhardt entwickelt wurde.

Irrlicht kann auf verschiedenen Plattformen kompiliert werden, unter anderem auf Windows, Linux, Mac OS und Solaris. Es existieren Bindings für andere Sprachen wie z.B. C#.

Die Engine unterstützt DirectX und OpenGL sowie implementiert zwei Softwarerenderer. Intern nutzt sie einen Szenengraph und kann mit Vertex- und Pixelshadern umgehen. Irrlicht unterstützt eine Vielzahl von 3D- und Bildformaten.

Wer mehr über Irrlicht erfahren möchte kann die offizielle Seite unter http://irrlicht.sourceforge.net/ besuchen oder sich den Wikipedia Eintrag unter http://de.wikipedia.org/wiki/Irrlicht_(Engine) anschauen.

Server Backup

Gestern wollte ich eine Windowsmaschine auf ein Netzlaufwerk backupen. Das ganze sollte automatisch und am besten wöchentlich erfolgen. Also schaute ich erst einmal welche Möglichkeiten denn da so zur Verfügung standen.

Die erste Möglichkeit wäre natürlich ein darauf spezialisiertes Backupprogramm zu benutzen (z.B. Acebackup). Als zweite Möglichkeit fiel mir dann das mitgelieferte ntbackup ein. Allerdings waren mir diese beiden Lösungen einfach zu viel Overhead, weshalb ich schnell eine kleine Bat Datei schrieb, welche das Backup vornahm:

REM Dieses Skript dient für das Wöchentliche Update

REM Ermittelt das Datum
set jahr=%date:~-4%
set monat=%date:~-7,2%
set tag=%date:~-10,2%
set sortabledate=%jahr%-%monat%-%tag%

set backuppath=Z:\%sortableDate%

REM Erzeuge Directory
mkdir %backuppath%

REM Kopieroperation
xcopy C:\ %backuppath%\C /E /I /C /H /Y
xcopy D:\ %backuppath%\D /E /I /C /H /Y

Das ganze habe ich dann noch als Geplanten Task eingetragen und fertig war das wöchentliche Backup :)

Mozy angetestet

Neulich bin ich dazu gekommen den zu EMC gehörenden Online Backup Dienst Mozy zu testen. Bei diesem Dienst installiert man ein kleine Anwendung auf dem Rechner welcher die zu sichernden Daten verschlüsselt und auf den Mozy Servern lagert. Dieser Software ist zur Zeit für Windows und Mac OS verfügbar. Auch muss man hier nicht die Katze im Sack kaufen. Es gibt einen 2 GB „Free Account“ der unbegrenzt lange bestehen bleibt.

Für 4,99 $ pro Monat und Computer gibt es für Heimanwender Mozy Unlimited. Damit ist man keiner Größenbeschränkung mehr unterworfen. Ausschlaggebend für Mozy ist die ausgereifte Software sowie die Erkennung von Man in the Middle Attacken (wie die c’t bestätigen kann). Ein weiterer wichtiger Punkt der andere Dienste ausschloss ist die Möglichkeit einen eigenen Schlüssel zur Verschlüsselung zu benutzen.

Ich habe das ganze nun schon ein paar Tage in Benutzung und kann sagen das es prima läuft. Auch das Wiederherstellen der Daten funktioniert ohne Probleme. Wer auf der Suche nach einem bequemen Backup ist, dem sei ein Test empfohlen. Zu finden ist Mozy unter https://mozy.com/.

NAS – Dies und das…

Vor einigen Tagen machte mein NAS (beim RAID 5 Rebuilding) Probleme. Nicht schön, aber selten. Mittlerweile funktioniert es wieder prima. Doch habe ich mir diesen Vorfall zum Anlass genommen und geschaut was der Markt so bietet.

Zuerst habe ich mir die proprietären NAS Systeme angeschaut. Die ICYBox Systeme von Raidsonic habe ich dabei gleich außen vorgelassen weil sie einfach unterdimensioniert sind. Daneben gibt es sie Systeme von ReadyNAS. Diese gefallen mir schon besser und sind preislich okay. Nachteil ist das es diese Systeme erst in der 4 TB Ausführung gibt, was bei RAID 5 effektiv 3 TB bedeutet. Am liebsten wäre mir ein leeres Gehäuse in das ich meine 6 – 8 Festplatten hineinschieben kann und fertig. Leider bin ich da nicht wirklich fündig geworden.

Eine andere Möglichkeit wäre es ein NAS auf einem normalen PC aufzusetzen. Das hat den Vorteil das man alles nach seinen Wünschen ausrichten kann und nicht auf bestimmte Dinge festgelegt ist. Für diesen Zweck gibt es z.B. spezielle Linuxdistributionen (Openfiler, CryptoNAS, etc.) mit denen man so etwas realisieren könnte.

Was Linux NAS Systeme angeht so ist das btrfs Dateisystem sicherlich einen Blick wert, sobald es stabil genug ist für den Produktionsbetrieb.

Ich bevorzuge im allgemeinen die zweite Lösung, wobei diese auch einige Nachteile hat, der erhöhte Einrichtungsaufwand, sowie die meist höhere Energieaufnahme des Selbstbausystems. Ich denke das hier jeder schauen muss was er benötigt.