To the Moon

Die letzten Stunden habe ich damit verbracht das Spiel To the Moon von Freebird Games zu spielen. Es handelt sich dabei um eine Art Rollenspiel, wobei es mehr interaktive Geschichte als Rollenspiel ist. Die Geschichte spielt im Amerika der Zukunft und handelt von einer Firma bzw. einer Agentur, welche die Erinnerungen von Menschen manipuliert. In dem Spiel wird die Agentur von einem sterbenskranken Mann beauftragt seine Erinnerungen so zu manipulieren, das dieser zum Mond geflogen ist. Der Mann weiß allerdings nicht warum er das Bedürfnis hat zum Mond zu fliegen und so versuchen die beiden Mitarbeiter der Agentur Dr. Rosalene und Dr. Watts herauszufinden, was es mit dem Wunsch auf sich hat. Sie reisen dabei von jüngeren zu immer älteren Erinnerungen auf dem Weg zur Lösung des Rätsels.

To the Moon

To the Moon

Das Spiel wirft dabei philosophische Fragen zum Wesen von Erinnerungen und der Frage ob man diese verändern darf auf. Dies wird besonders im letzten Drittel des Spieles mehr als deutlich. Trotz des teilweise doch recht ernstens Themas verliert das Spiel seinen Humor nicht, was an den beiden Hauptcharakteren – Mitarbeitern der Sigmund Corp. – liegt. So werden an vielen Stellen Anspielungen auf Serien, Filme und ähnliches untergebracht – unter anderem wird der Frage nachgegangen wie man einen Flügel in die TARDIS bekommt.

Die Spielzeit von To the Moon beträgt etwa vier bis sechs Stunden. Neben dem eigentlichen Hauptspiel, existieren noch zwei kleinere DLCs mit einer Dauer von je zwanzig Minuten. Im Gegensatz zum Hauptspiel, welches in mehreren Sprachen, darunter auch Deutsch vorliegt, sind die DLC leider nur in Englisch (zumindest in der Steam-Variante, es gibt Übersetzungen zum herunterladen) vorhanden. Technisch wurde das Spiel mit dem RPG Maker XP realisiert. Das Spiel ist dabei für Mac OS X, Linux und Windows verfügbar. Mittlerweile befindet sich ein Nachfolger – genannt Episode 2 – in der Entwicklung welcher Ende 2016 bzw. Anfang 2017 erscheinen soll – in diesem soll es um einen neuen Patienten gehen.

WriteMonkey

Vor einiger Zeit stellte ich die Software FocusWriter (als Alternative zum iaWriter) für das ablenkungsfreie Schreiben vor. Daneben gibt es weitere Alternativen – einer dieser Alternativen ist WriteMonkey. Im Gegensatz zum FocusWriter wirkt WriteMonkey aufgeräumter, was der Schreiberfahrung zu gute kommt. Außerdem unterstützt WriteMonkey Markdown und ermöglicht so das Schreiben von strukturierten Texten.

WriteMonkey im Einsatz

WriteMonkey im Einsatz

Im Gegensatz zum FocusWriter steht der WriteMonkey leider nicht unter einer freien Softwarelizenz; sondern wird als Freeware vertrieben. Zu finden ist WriteMonkey auf der offiziellen Seite unter writemonkey.com.

Java-Klassen visualisieren

Wenn man die Verbindung von Klassen und deren Komponenten analysieren möchte, so kann man dies in vielen Java-IDEs mit Hilfe eines automatisch erzeugten Klassendiagrames. Verfügt die eigene IDE nicht über eine solche Funktionalität, so kann das Werkzeug Class Visualizer genutzt werden, welches unter class-visualizer.net zu finden ist.

Der Class Visualizer nach dem Start

Der Class Visualizer nach dem Start

Das Tool lädt dabei eine Reihe von Klassen aus einer JAR-Datei, bzw. aus einem Verzeichnis und analysiert diese anschließend. Danach kann die Klassenhierarchie durchsucht und die einzelnen Klassen analysiert werden. Dabei werden Ableitungen, Berechtigungen und vieles mehr übersichtlich darstellt, so das man auch komplexe Abhängigkeiten schnell durchschaut hat. Bei der Software handelt es sich um Freeware.

SourceTree

Normalerweise nutze ich als grafische Git-Oberfläche für Mac OS X, die freie Software GitX. Allerdings scheint die Entwicklung des Clients (wieder mal) eingeschlafen zu sein, so das ich mich nach Alternativen umgeschaut habe.

SourceTree unter Windows

SourceTree unter Windows

Fündig geworden bin ich dann bei SourceTree vom Hersteller Atlassian, welcher vor allem durch seine Projekmanagmentlösungen bekannt geworden ist. Der Client verfügt über eine Menge Funktionalität, welche der normale Anwender sicherlich nicht auf Anhieb benötigen wird, ist aber ansonsten sehr solide aufgebaut. Neben Git unterstützt der Client auch das Versionsverwaltungssystem Mercurial. Der Client selbst ist dabei neben Mac OS X auch für Windows verfügbar.

Canon EOS 60D – Firmware-Update durchführen

In jedem modernen Stück Elektronik befindet sich Firmware. Bei vielen Geräte kann man diese Firmware aktualisieren, was unter Umständen neue Features und Bugfixes bringt. So auch bei der Canon EOS 60D. Im ersten Schritt muss die Firmware dazu heruntergeladen werden. Dabei ist es unerheblich ob die Windows oder die Mac-Version heruntergeladen wird, da in beiden Archiven (DMG und ZIP) die gleichen Dateien enthalten sind.

Die Firmware ist aktualisiert

Die Firmware ist aktualisiert

Neben ein paar PDF mit der entsprechenden Anleitung findet sich dort eine Datei mit dem Namen 60D00111.FIR (oder einem ähnlichen Namen). Diese Datei wird auf die SD-Karte der Kamera in das Wurzelverzeichnis kopiert. Danach kann dir Kamera angeschaltet werden. Wichtig ist das auf dem Auswahlrad der P-Modus (oder jede andere Kreativmodus) aktiviert ist. Im „Schraubenschlüssel“-Menü findet sich eine Seite auf der die aktuelle Firmware-Version angezeigt wird. Wenn auf diesen Punkt geht, wird gefragt ob ein Firmware-Update durchgeführt werden soll. Sobald man diese Frage mit OK bestätigt, wird die Firmware aktualisiert und ein paar Minuten später ist man wieder up to date.