LimeChat Einstellungen zu anderem Rechner migrieren

Bei LimeChat handelt es sich um ein freies IRC Chatprogramm für Mac OS X. Es ist dabei unter der GPL2 lizenziert. Der Quelltext ist auf GitHub zu finden. Bezogen werden kann es über den Appstore oder die offizielle Seite.

LimeChat
Preis: Kostenlos

Möchte man die Einstellungen von LimeChat auf einen anderen Rechner migirieren, so muss man die Datei:

~/Library/Preferences/net.limechat.LimeChat-AppStore.plist

sichern und auf den anderen Rechner in das gleiche Verzeichnis spielen. Wichtig ist dabei, das LimeChat nicht aktiv ist, wenn man die Datei überschreibt. Anschließend muss der Rechner neugestartet werden. Nach dem Neustart nutzt LimeChat die neuen Einstellungen. Versucht man das ganze ohne einen Neustart werden die kopierten Einstellungen wieder mit der Standardkonfiguration überschrieben.

VirtualBox-Festplatte vergrößern

Manchmal legt man eine virtuelle Maschine mittels VirtualBox an und stellt leider erst zu spät fest das die gewählte Größe für die Festplatte zu klein gewählt wurde. In der grafischen Umgebung der VirtualBox findet man leider keine Option um die Festplatte anzupassen. Stattdessen muss man hierbei auf die Kommandozeile zurückgreifen. Beschrieben wird hierbei der Fall von Mac OS X als Hostmaschine und Windows als Gast-System. Das Tool der Wahl hört dabei auf den Namen VBoxManage und wird bei der VirtualBox-Installation mitgeliefert:

VBoxManage modifyhd festplatte.vdi --resize 49152

Nach dem „modifyhd“ wird der Pfad zur Image-Datei (die virtuelle Festplatte) und am Ende die gewünschte Größe in Megabyte angegeben. Der Vorgangs ist dabei innerhalb weniger Sekunden abgeschlossen. Anschließend kann man seine virtuelle Maschine wieder starten. Das Dateisystem muss in der Gastmaschine allerdings noch angepasst werden, da mit dem Befehl nur die Festplatte vergrößert wird und man somit noch Platz auf der Partion übrig hat.

OpenEmu

Emulatoren für die unterschiedlichsten Systeme gibt es wie Sand am Meer. Meist folgen die Emulatoren dabei der Maxime – ein Emulator für eine Plattform. Das bedeutet natürlich auch, das man mehrere Applikationen pflegen muss und nicht alles unter einer Haube zur Verfügung steht. Unter Mac OS X kann man dieses Problem nun mittels OpenEmu beheben.

Die Nutzeroberfläche von OpenEmu

Die Nutzeroberfläche von OpenEmu

Dabei handelt es sich um einen Emulator, welcher unterschiedliche Systeme wie NES, SNES, GameBoy, Sega Genesis und viele andere unterstützt. OpenEmu ist dabei freie Software und unter der GPL2 lizenziert. Bezogen werden kann OpenEmu auf der offiziellen Webseite. Der Quelltext für OpenEmu, das SDK und die entsprechenden Cores sind auf GitHub zu finden.

VirtualBox Vollbild-Probleme unter Mac OS X

Wenn man Mac OS X als Host für einen VirtualBox-Gast nutzt, kann dies zu Problemen mit dem Vollbildmodus führen. Möchte man den VirtualBox Gast auf dem zweiten Monitor betreiben, so ist dies ohne Probleme möglich. Aktiviert man allerdings den Vollbildmodus von VirtualBox auf dem sekundären Monitor, wird das Vollbild stattdessen auf dem Hauptschirm aktiviert.

In der Mini-Toolbar kann der entsprechende Monitor eingestellt werden

In der Mini-Toolbar kann der entsprechende Monitor eingestellt werden

Als Lösung bietet sich hier die Mini-Toolbar an welche im Vollbild-Modus angezeigt wird. Über das Menü kann der Bildschirm, welcher im Vollbild zum Zuge kommen soll, ausgewählt werden. VirtualBox merkt sich diese Einstellung auch für die Zukunft, so das sie nur einmal nötig ist. Ist die Mini-Toolbar im Vollbild-Modus nicht zu sehen, so muss sie in den Einstellungen der entsprechenden virtuellen Maschine aktiviert werden.

Minecraft Twitch-Integration unter Mac OS X nutzen

Seit einiger Zeit gibt es in Minecraft eine Integration für den Streamingdienst Twitch. Damit ist es möglich sein Spiel direkt zu streamen. Möchte man das ganze unter Mac OS X nutzen, sind einige Vorarbeiten erforderlich. Im ersten Schritt muss SoundFlower heruntergeladen und installiert werden. Mittels SoundFlower ist es unter OS X möglich den Ton von einer Anwendung zu einer anderen Anwendung zu routen.

Nach dem Druck auf F6 muss das Broadcasting noch bestätigt werden

Nach dem Druck auf F6 muss das Broadcasting noch bestätigt werden

Anschließend kann Minecraft gestartet werden. Aktiviert wird das Broadcasting mittels F6 (F7 dient zum pausieren). Bei der ersten Aktivierung wird man aufgefordert seinen Minecraft-Account mit seinem Twitch-Account zu verlinken. Dafür folgt man einfach dem entsprechenden Link. Nach der Verlinkung der beiden Konten kann die Broadcast-Funktionalität genutzt werden. Wer beim Streamen Fehler wie:

TTV_EC__FRAME_QUEUE_TOO_LONG

bekommt, der sollte die Bandbreite in den Einstellungen verringern. Außerdem ist es ratsam, in den Broadcast-Einstellungen einen Server in seiner Nähe zu wählen.