Standardeditor im muCommander ändern

Der muCommander ist ein freier 2-Panel Dateimanager, welcher in Java geschrieben ist. Bedingt dadurch läuft er unter Linux, Mac OS X und Windows. Angeblich soll es Menschen geben, die ohne einen solchen Dateimanager vom Typ „Norton Commander“ effektiv arbeiten können, aber das halte ich für ein Gerücht. Zu finden ist muCommander dabei auf der offiziellen Seite unter mucommander.com. Lizenziert ist er unter der GPL3 – der Quelltext kann über SVN bezogen werden.

muCommander unter Mac OS X

muCommander unter Mac OS X

Was sich beim muCommander als etwas schwieriger erweist, ist es den Standardeditor zu ändern. Wenn man sich in den Einstellungen umschaut, wird man keine Option finden, welche dies ermöglicht. Möchte man diese Einstellung ändern, so muss die „commands.xml“-Datei bearbeitet werden. Je nach System ist diese dabei in einem anderen Pfad zu finden:

Linux: ~/.mucommander
Mac OS X: ~/Library/Preferences/muCommander 
Windows: ~/.mucommander

Unter Umständen kann es passieren, das noch keine „commands.xml“ Datei existiert. Die Standardeinstellungen für die jeweilige Datei (welche sich je nach Betriebssystem unterscheiden) ist dabei auf der entsprechenden Wikiseite zu finden. Für Mac OS X würde die Definition von TextMate als Standardeditor dabei so aussehen:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<commands>
    <command alias="edit"    type="system" value="open -a Textmate $f"/>
    <command alias="open"    type="system" value="open $f"/>
    <command alias="openURL" type="system" value="open $f"/>
    <command alias="openFM"  type="system" value="open -a Finder $f" display="Finder"/>
</commands>

Da die Einstellungen beim Start von muCommander eingelesen werden, muss dieser einmal neugestartet werden, damit Änderungen in der „commands.xml“ wirksam werden.

Scrivener-Konfiguration auf neuen Rechner übernehmen

Wenn man Scrivener über den Mac Appstore installiert hat und die Einstellungen für die Anwendung auf einen anderen Rechner bringen möchte, wird man im „Application Support“-Ordner nicht fündig. Stattdessen befindet sich die Konfiguration der Appstore Variante im „Containers“-Ordner:

/Users/seeseekey/Library/Containers/com.literatureandlatte.scrivener2/

Der entsprechende Ordner muss auf den neuen Rechner übertragen werden und schon sind die entsprechenden Einstellungen auch in der Appstore-Version migriert.

Kdenlive unter Mac OS X installieren

Unter den freien Videoschnittprogrammen ist Kdenlive eine Lösung mit einem hohen Reifegrad. Ursprüngliche wurde Kdenlive dabei für Linux entwickelt, aber es ist dank MacPorts auch unter Mac OS X lauffähig. Nach der Installation von MacPorts gibt man zur Installation im Terminal:

sudo port install kdenlive

ein. Damit werden die Quelltexte heruntergeladen und anschließend kompiliert. Dies kann je nach System einige Stunden dauern. Im Gegensatz zu früher, kann Kdenlive nun nach der Installation direkt gestartet. Früher mussten noch einige Dinge beachtet werden.

SSH-Schlüssel mit falschen Zugriffsrechten

Wenn man beim Zugriff mittels SSH unter Mac OS X folgende Meldung bekommt:

@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@
@         WARNING: UNPROTECTED PRIVATE KEY FILE!          @
@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@
Permissions 0644 for '/Users/seeseekey/.ssh/id_rsa' are too open.

weißt das auf ein Problem mit den Zugriffsrechten hin. In diesem Fall sind die Rechte für den privaten Schlüssel zu großzügig vergeben. Dies kann unter anderem dann passieren wenn man ein Backup einspielt. Um dieses Problem zu beheben, gibt man im Terminal folgendes ein:

sudo chmod 600 ~/.ssh/id_rsa
sudo chmod 600 ~/.ssh/id_rsa.pub

Damit sind die Zugriffsrechte für diese Dateien restriktiv gesetzt, so das SSH an dieser Stelle wieder problemlos funktioniert.

Bluetooth Geräte unter Mac OS X untersuchen

Wer ein Bluetooth-Gerät bzw. ein Bluetooth Low Energy untersuchen möchte, benötigt dafür die passende Software. Mit der App LightBlue welche kostenlos im Appstore zu finden ist, lässt sich dies bewerkstelligen.

LightBlue in Aktion

LightBlue in Aktion

Bei Bluetooth Low Energy werden die Werte in Form einer Schlüssel-/Wertdatenbank abgelegt. Diese Datenbank ist dabei hierarchisch angeordnet. Dies dient dem Stromsparen, da somit nicht alle Werte übertragen werden müssen. Stattdessen hangelt man sich durch die Struktur und lässt sich nur die Werte ausgeben welche man benötigt. Mittels LightBlue kann man sich diese Werte anzeigen lassen. Die offizielle Seite von LightBlue ist unter punchthrough.com zu finden.