Das Invertika Update im März

Der letzte Sonntag des Monats März ist gekommen und das heißt, das es wieder eine neues Update für Invertika gibt. Bei Invertika handelt es sich um ein Open Source 2D-MMORPG für Linux und Windows. In diesem Update wurden einige Tilesets überarbeitet (unter anderem „castle_1“ und „indoor_3“). Der Client wurde um besseren Support für kleinere Maps erweitert und die interne Hilfe etwas umgearbeitet. Die Repositories wurden umorganisiert so das jetzt die Bibliotheken in einem extra Repository zu finden sind.

Das Vacare, Rostock, und der Nex wurden von Mappingfehlern befreit. Die neue Kirche in Burg Cedric hat einen neuen Fußboden bekommen, der Friedhof wurde überarbeitet und auch ein Lagerhaus gibt es nun. In Lauria wurden einige Map- und Skriptfehler behoben. Auch in Nelaro und Selphi Timlet gab es einige Skriptfehler welche nun der Vergangenheit angehören. Die Netheksäule wird jetzt auch im Spiel mit einem „ä“ anstatt mit „ae“ geschrieben. Auch ein paar neue Items sind hinzugekommen. Das Wegesystem wurde etwas ausgebaut und an einigen Stellen korrigiert. In Lauria muss/kann man nun einen Schlüssel suchen und bekommt dafür eine entsprechende Belohnung.

Wer jetzt neugierig geworden ist, der kann uns unter http://invertika.org besuchen und es ausprobieren.

Windows 7 und USB Festplatten

Windows 7 ist nun schon ein paar Tage auf dem Markt und hat doch teilweise noch haarsträubene Fehler. Um folgendes Problem nachzuvollziehen benötigt man nur folgende Komponenten:

  • Windows 7 (Professional / 64 Bit)
  • mind. 4 GiB RAM
  • eine Seagate (andere wurden nicht getestet) USB Festplatte

Nun möchte man eine 200 GiB große Datei vom Rechner auf die USB Festplatte verschieben. Dort bekommt man dann Datentransferraten von 1,5 MiB/s bis 3 MiB/s. Man kann sich also den Rest des Tages freinehmen und der Datei beim kopieren zuschauen.

Da die wenigsten Leute ewig Zeit haben folgte dann die Probe aufs Exempel. Aus der Schreibtischschublade wird eine Kubuntu Live CD (10.04) geholt und von dieser gebootet. Dann beginnt der Datentransfer, diesmal mit Datenraten von 25 MiB/s bis 30 MiB/s. Mit solchen Raten lässt sich leben. Warum es Microsoft nicht schafft einen solchen Fehler zu beheben ist mir allerdings schleierhaft…

Airtime installieren

Bei Airtime handelt es sich um eine freie (GPLv3) Software für Radioautomatisation welche von der tschechischen Non-Profit-Organisation Sourcefabric entwickelt wird. Hier soll es um die Installation der Software auf einem Ubuntu Server gehen.

Die installierte Airtime Oberfläche

Zuerst sollte (falls dies nicht schon der Fall ist) „gdebi“ installiert werden:

apt-get install gdebi

Nach der Installation von „gdebi“ kann es dann weitergehen.

wget http://apt.sourcefabric.org/misc/airtime-easy-setup.deb
apt-get update
gdebi airtime-easy-setup.deb
apt-get update 
apt-get install airtime

Zwischenzeitlich fragt die Installation nach dem Passwort für Airtime. Dieses Passwort kann allerdings später auch noch geändert werden. Nachdem der Prozess abgeschlossen ist, kann auf die Software zugegriffen werden. Dazu öffnet man den Browser und gibt die entsprechende URL z.B. „http://127.0.0.1“ ein. In der Oberfläche kann Airtime dann konfiguriert werden und der Sendebetrieb geplant werden.

Weitere Informationen gibt es unter:
https://github.com/sourcefabric/Airtime
http://sourceforge.net/projects/airtime/
http://en.flossmanuals.net/airtime-en-2-0/easy-setup/

Firmware Update für das Zoom H1

Seit ein paar Tagen gibt es endlich ein Firmware Update für das Zoom H1.

Das Update bringt dabei einige Verbesserungen und Bugfixes mit:

  • USB Audio Interface Funktion wurde hinzugefügt
  • die Startzeit wurde verkürzt
  • Dateiwiederherstellung, welche defekte Daten repariert, welche im Falle einer Aufnahme und gleichzeitigem Ausschalten entstehen können
  • Datum/Zeit Dialog wird nun nach 10 Sekunden automatisch übersprungen
  • Fehler welcher zum Einfrieren des H1 bei der Aufnahme von MP3s auftreten konnte wurde behoben
  • Erzeugte Marker können nun von einigen Anwendungen wieder gelesen werden

Heruntergeladen werden kann das Update unter http://www.zoom.co.jp/downloads/h1/software/ (alternativ hier). Nach dem Download muss das ganze auf die MicroSD Karte des H1 gepackt werden.

Anschließend wird der „Power“ Schalter heruntergezogen und dabei die „Play/Pause“ Taste gedrückt. Nachdem das Gerät dann gestartet ist, drückt man zwei mal auf die Aufnahmetaste um das ganze zu bestätigen. Wenn man das ganze unter Linux versucht kann es dabei zur Fehlermeldung:

Write Error

kommen. Glücklicherweise bleibt das Gerät dabei intakt und endet nicht als Türstopper. Anscheinend gibt es ein Problem beim schreiben der „bin“ Datei in das FAT32 System auf der SD Karte welches den Zoom H1 durcheinander bringt. Um dieses Problem zu beheben sollte man beim Start die „Papierkorb“ Taste gedrückt halten damit die MicroSD Karte vom Gerät formatiert wird. Nun sollte man die entsprechende „bin“ Datei von einem Windowssystem überspielen und anschließend sollte das Update ohne weitere Probleme durchlaufen.

Update:
Wie mir ein Leser berichtete, funktioniert das Update auch unter Linux, der Zielname muss bloß in Großbuchstaben geschrieben sein:

cp /tmp/H1_v2.00E/H1MAIN.bin Pfad/H1MAIN.BIN

Weitere Informationen gibt es unter:
http://en.wikipedia.org/wiki/Zoom_Corporation
http://gnomecoder.wordpress.com/2012/02/03/zoom-h1-firmware-update-2-0-adds-usb-digital-audio-support-in-linux/

Das Invertika Update im Februar

Auch im kürzesten Monat (dieses Mal mit einem zusätzlichen Tag) des Jahres gibt es wieder ein Invertika Update. Bei Invertika handelt es sich um ein freies 2D-MMORPG für Linux und Windows.

So wurden in diesem Monat viele Tilesets angepasst und verbessert, so das diese nun besser zusammenpassen, was man unter anderem an der Windmühle sehen kann. Selphi Timlets Marktstände wurden etwas überarbeitet und auch in Effendis Residenz, Narva, der Zethek Universität und im Tagebau und der Seleyzone gab es einige Korrekturen. Auch einige Spawnzonen wurden angepasst.

Daneben wurde auf vielen Maps Kollisions- und Warpfehler korrigiert und auch viele Skriptfehler wurden behoben. Auf der Webseite hat sich auch einiges getan. So ist seit einigen Tagen der neue Bugtracker verfügbar. Die bestehenden Bugs und Featurerequest wurden dabei bereits importiert. Dieser hat den Vorteil das man nun mit einem Account, im Forum und der Wiki schreiben kann sowie den Bugtracker benutzen kann.

Beim Client wurde die Hilfe etwas überarbeitet, dies wird man allerdings erst sehen sobald das PPA bzw. die Installer aktualisiert wurden. Auf der Werkzeugseite wurde das „ivktool“ verbessert, das dieses nun bestimmte Fälle wie z.B. fehlende Tilesets erkennt und dies auch anzeigt. Wer jetzt neugierig geworden ist, der kann sich Invertika unter http://invertika.org anschauen.