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Der Fabrikator Mini ist ein günstiger 3D-Drucker. Unter macOS kann er unter anderem mit der Software Cura betrieben werden. Allerdings sollte man die nicht aktuelle Version für macOS nutzen. Stattdessen sollte man die Version 15.04.2 herunterladen und nutzen. In späteren Versionen funktioniert die Zusammenarbeit mit dem Fabrikator Mini nicht mehr so wie sie sollte.

Der Fabrikator Mini in Aktion

Nach dem Anlegen eines neuen Drucker vom Typ RepRap sollten im Basic-Tab folgende Werte eingestellt werden:

Quality
Layer height (mm): 0.1
Shell thickness (mm): 0.8
Enable retraction: true

Fill
Bottom/Top thickness (mm): 0.6
Fill Density: 20

Speed and Temperature
Print speed (mm/s): 20
Printing temperature (C): 210

Support
Support type: None
Platform adhesion type: None

Filament
Diameter (mm): 1.75
Flow (%): 100

In den Advanced-Tab gehören folgende Einstellungen:

Machine
Nozzle size (mm): 0.4

Retraction
Speed (mm/s): 30
Distance (mm): 3

Quality
Initial layer thickness (mm): 0.3
Initial layer line width (%): 100
Cut off object bottom (mm): 0.0
Dual extrusion overlap (mm): 0.15

Speed
Travel speed (mm/s): 30
Bottom layer speed (mm/s): 20
Infill speed (mm/s): 0.0
Top/bottom speed (mm/s) 0.0
Outher shell speed (mm/s): 0.0
Inner shell speed (mm/s) 0.0

Cool
Minimal layer time (sec): 5
Enabling cooling fan: true

Als Start-GCode empfiehlt es sich folgenden Code zu nutzen:

M53; enable feed-hold
G0 Z2.0; always start from the same height to compensate backlash
G28; move extruder to 0
G28; move extruder to 0
G28; move extruder to 0
G28; move extruder to 0
G28; move extruder to 0
M420 R0.0 E0.0 D0.0 P0.1 ; turn the lights on
M107; turn off fan
G64 P0.05 Q0.05; path blending settings
G23; unretract

Der End-GCode sollte so aussehen:

M104 P0
G0 X49 Y49 Z70; move the extruder out of the way
M420 R0.0 E0.1 D0.0 P0.6 ; signalize end of print
M140 P0 ; turn off heatbed

Der Start- und End-GCode sind sicherlich nicht die optimale Version, funktionieren mit dem Fabrikator Mini aber schon halbwegs passabel. Mit diesen Einstellungen kann anschließend der erste Druck getätigt werden. Je nach Modell kann dies einige Minuten bis Stunden in Anspruch nehmen.

In den meisten Minecraft-Welten sind eine Menge architektonischer Wunderwerke zu bewundern. Nun wäre es ja schade diese in Form von eingestaubten Daten auf der Festplatte zu belassen.

In vielen Minecraft-Welten gibt es eine Menge Bauwerke, welche als 3D-Druck eine gute Figur machen

In vielen Minecraft-Welten gibt es eine Menge Bauwerke, welche als 3D-Druck eine gute Figur machen

Mittels des Tool Mineways kann man seine Minecraft-Welt für den 3D-Druck aufbereiten und dann mit Hilfe eines entsprechenden 3D-Dienstleisters (z.B. Shapeways) in eine reale Form gießen. Mineways ist dabei für Windows und Mac OS X verfügbar. Unter Linux soll es mittels WINE auch laufen.

Die Produktion der ersten Raspberry Pi soll ja am 20. Februar abgeschlossen werden und dann Ende Februar mit der Auslieferung begonnen werden. Leider gibt es den Raspberry Pi nur als nackte Platine. Da wäre es doch schön wenn man dazu ein ordentliches Gehäuse bekäme. Hier ist der 3D-Druck bei einem entsprechenden Dienstleister sicherlich interessant. Einziges Problem ist das erst mal jemand das entsprechende Modell bauen muss. Freiwillige vor 😉

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Raspberry_Pi

Unter http://www.sculpteo.com gibt es jetzt einen Rapid Prototyping Dienstleister bei welchem man seine eigenen 3D Modelle drucken lassen kann. Wie man bei Golem nachlesen kann sind die Preise aber gesalzen. Eine Buddhafigur kostet so mal leicht um die 370 €. Für das Geld kann man sich selber schon einen RepRap kaufen (und zusammenbauen) und damit selber drucken 🙂 Da sollte Sculpteo an ihrer Preispolitik arbeiten.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://reprap.org