Ideentool wird zu Wryte

2014 veröffentlichte ich die erste Version meines Ideentools. Dabei handelte es sich um ein Werkzeug für Autoren welches unterschiedlichste Generatoren für Namen, Charaktere und ähnliches anbot. Im Laufe der Jahre kamen viele Generatoren hinzu, allerdings wirkte die Technik hinter dem Ideentool mittlerweile etwas angestaubt.

Das alte Ideentool

Im Zuge einiger Überlegungen entstand schlussendlich ein neues Projekt mit dem Namen Wryte. Der Fokus von Wryte ist ein wenig anders als der des Ideentools. So sollte Wryte internationalisierbar sein, also für unterschiedlichste Sprachen zur Verfügung stehen. Daneben sollte das Thema Schreiben etwas weiter gefasst werden, so soll es einmal um das Schreiben im Sinne eines Autoren und Schreiben im Sinne einer Entwicklers gehen.

Hintergrund hierfür war, das ich neben dem Schreiben auch entwickle und jeweils bestimmte Tools für beides immer wieder benötige. Deshalb sind die Werkzeuge in Wryte in zwei Personas unterteilt, einmal für Autoren und einmal für Entwickler.

Ein weiteres Ziel von Wryte war die Unterstützung und Integration in mobile Systeme. So kann die App unter iOS und Android auf den Homescreen gelegt werden und fühlt sich so wie eine native App an.

Wryte ersetzt das Ideentool

Technisch wurde die Architektur sinnvoller gestaltet. Während das Ideentool eine wilde Ansammlung von JavaScript– und PHP-Schnipseln war, wurde Wryte architektonisch in eine REST-API und die eigentliche Frontend-Applikation zerlegt. Die API soll in den nächsten Monaten öffentlich dokumentiert werden, sodass diese auch von anderen genutzt werden kann. Für die API wurde eine Swagger-Datei geschrieben und mittels dieser ein Server-Stub für das Slim Framework erzeugt. Die Frontendanwendung ist eine HTML5-App und kann im Gegensatz zum Ideentool auch auf mobilen Systemen sehr gut genutzt werden. Technisch basiert sie auf dem Framework 7-Framework.

Unter iOS kann die App auf den Homescreen gelegt werden

Zu finden ist Wryte unter wryte.net. Im Gegensatz zum Ideentool, fehlen noch einige Generatoren wie der Charakter- und Geheimnisgenerator, einige Fantasienamengeneratoren und die Generatoren für Titel und Verwandtschaftsverhältnisse. Die meisten dieser Generatoren sollen in den nächsten Wochen und Monaten hinzugefügt werden.

nbsp; in XML

Im HTML existiert für das geschützte Leerzeichen die HTML-Entity:

nbsp;

Bei bestimmten Frameworks aus dem HTML5-Bereich wie Framework 7 kann diese Entity allerdings nicht genutzt werden, da z.B. Unterseiten als XML interpretiert werden und der Parser in diesem Fall mit einer Fehlermeldung reagieren würde. Stattdessen kann für das geschützte Leerzeichen das Zeichen:

 

genutzt werden. Bei diesem Zeichen handelt es sich ebenfalls um das geschützte Leerzeichen.

Favicon-Generator

Vor zwei Jahren schrieb ich über einen Dienst, welcher Favicons für die unterschiedlichen Systeme erzeugt. In den letzten Tagen war ich für ein Projekt wieder auf der Suche nach einem solchen Dienst. Diesmal bin ich beim Real Favicon Generator gelandet. Im Gegensatz zum damals vorgestellten Generator arbeitet der Real Favicon Generator wesentlich umfassender.

realfavicongenerator.net

Nachdem Upload einer Grafik für das Favicon, werden einige Einstellungen abgefragt und anschließend werden die entsprechenden Bilder erzeugt. Nach der Umwandlung erhält der Nutzer die entsprechenden Dateien und die Informationen zur Einbindung. Neben der Oberfläche, verfügt der Dienst über eine API, mit welcher der Dienst in eigene Projekte eingebunden werden kann. Zu finden ist der Dienst unter realfavicongenerator.net.

Passwort eines MariaDB-Nutzers zurücksetzen

Um sich mit einer MariaDB-Datenbank zu verbinden wird ein Nutzer und ein Passwort benötigt. Wenn das Passwort verloren gegangen ist, ist dies allerdings kein Beinbruch, solange es sich um die eigene Installation handelt. In diesem Fall kann das Passwort einfach auf der Konsole zurückgesetzt werden. Dazu muss sich per SSH auf dem entsprechenden Server eingeloggt werden und dort das mysql-Tool mit dem Nutzer root gestartet werden:

mysql -u root

Nachdem dies geschehen ist, wird in der Kommandozeile auf die Tabelle mysql geschwenkt:

use mysql;

In dieser Tabelle finden sich die Verwaltungsdaten des Datenbanksystems. Über diese Tabelle ist es nun möglich den Nutzer mit einem neuen Passwort zu versehen:

update user set password=PASSWORD("geheim123") where User='username';
flush privileges;

Damit ist das Passwort für den entsprechenden Nutzer zurückgesetzt und das mysql-Tool kann mittels:

exit

verlassen werden. Anschließend kann der Nutzer mit dem neuen Passwort genutzt werden.

.rnd-Dateien unter Linux

Bei Durchsicht eines meiner Linux-Systeme fiel mir in einem der Verzeichnisse eine Datei mit dem Namen .rnd auf. Vor ein paar Tagen war diese Datei dort noch nicht zu finden. Erst nach einem aktuellen Update von OpenSSL, ist die Datei aufgetaucht.

Zusätzliche Entropie wird in den .rnd-Dateien hinterlegt

Nun sollte der geneigte Nutzer natürlich vorsichtig sein, wenn ohne weitere Erklärungen seltsame Dateien in Ordnern auftauchen. Und so stellt sich die Frage was es mit der .rnd-Datei auf sich hat. Hintergrund für diese Datei ist die Erzeugung von zufälligen Zahlen unter Linux. Diese nutzt unterschiedliche Quellen für die Erzeugung von sicheren Zufallszahlen. In den .rnd-Dateien befindet sich zusätzliche Entropie, welche für diese Generierung dieser Zahlen genutzt werden kann.

Die Dateien selber können bedenkenlos gelöscht werden, da sie nicht die einzige Quelle für zufällige Zahlen unter Linux sind. Normalerweise befinden sich diese Dateien im jeweiligen Nutzerorder, sie können aber auch an anderen Orten wie z.B. dem Ordner /var/www/ auftauchen.