Quellcodeformatierung unter Xamarin Studio

Unter Xamarin Studio ist es wie in vielen IDEs möglich den Quelltext automatisch zu formatieren. Allerdings unterscheidet sich das Konzept etwas, von anderen C#/.NET IDEs wie dem Visual Studio. Xamarin Studio kennt hierbei einmal Benutzerrichtlinien und normale Einstellungen. In den Einstellungen kann die Codeformatierung für den entsprechenden Nutzer angelegt und modifiziert werden.

Die Einstellungen im Xamarin-Studio

Die Einstellungen im Xamarin Studio

Möchte man bestimmte Einstellungen allerdings auf mehreren Rechnern nutzen, so sollte man lieber eine Benutzerrichtlinie anlegen. Wenn die passenden Einstellungen in der Benutzerrichtlinie definiert sind, können sie auch als Datei exportiert und auf dem anderen Rechner importiert werden. Damit die Nutzerrichtlinie Wirkung zeigt, muss sie in den Einstellungen ausgewählt werden – damit werden die aktuellen Einstellungen mit denen der Richtlinie überschrieben. Ändert man die Richtlinie muss dieser Prozess wiederholt werden. Nachdem die Einstellungen angepasst wurden, kann die geöffnete Datei mittels Ctrl + I neu formatiert werden.

Project „Seen“

Vor einiges Zeit hatte ich Sans Bullshit Sans vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Schriftart welche mittels Ligaturen bestimmte Wörter mit durch bullshit ersetzte.

projectseen.com

projectseen.com

Mit Project Seen, gibt es eine weitere Schriftart, welche nach diesem Prinzip arbeitet. Im Gegensatz zur Sans Bullshit Sans streicht die Wörter welche von der NSA und dem GCHQ getrackt werden – womit es auch einen praktischen Zweck erfüllt. Bezogen werden kann die Schritart unter projectseen.com.

Echo mittels Sound eXchange auf eine Datei rechnen

Für ein kleines Projekt war ich auf der Suche nach einer Möglichkeit eine Reihe von Wave-Dateien mit einem Echo zu versehen. Fündig wurde ich schließlich beim freien Werkzeug Sound eXchange oder kurz sox, mit welchem solche Operationen möglich sind. Es handelt sich dabei um ein Schweizer Taschenmesser für Audiobearbeitung. Ein Echo wird dabei mittels Sound eXchange wie folgt auf eine Datei gerechnet:

sox clean.wav echo.wav echo 0.8 0.87 60 0.4

Dank MacPorts kann man das Tool nicht nur unter Linux, sondern auch unter Mac OS X nutzen. Die offizielle Projektseite ist auf SourceForge zu finden.

Freie Musikindentifikation

Dienste zur Identifikation von Musik, wie Shazam, sind mittlerweile gang und gäbe. Mit der Software Echoprint gibt es einen solchen Dienst nun auch in freier Software. Der Dienst wertet dabei zwanzig Sekunden, eines beliebigen Audiosignals aus und versucht das Signal einem entsprechendem Titel zuzuordnen.

echoprint.me

Lizenziert ist Echoprint unter der MIT- (der Codegenerator) und der Apache-Lizenz (der Server). Der Quelltext ist auf GitHub zu finden. Die offizielle Seite des Projektes wartet mit weiteren Informationen um den Dienst auf.