MKV Datei um Audiostreams erweitern

Man nehme eine MKV Datei und möchte noch einen oder mehrere Audiostreams mit in diese Datei packen. Hier bietet sich das Tool „mkvmerge“ bzw. die passende Suite „MKVToolNix“, welche unter http://www.bunkus.org/videotools/mkvtoolnix/downloads.html zu finden ist, an.

MKVToolNix unter Windows

Das Tool selbst steht dabei unter der GPLv2. Auf Github gibt es unter https://github.com/mbunkus/mkvtoolnix/ auch den passenden Quelltext dazu. Die Kompilate liegen unter anderem für Linux und Windows vor. Nach dem Start gibt man bei den Quellen einfach alle Quelldateien an, also die MKV Datei sowie die passenden Audiospuren und klickt anschließend auf „Muxen starten“. Nach ein paar Minuten hat man dann die fertige Datei und kann die Audiospuren löschen.

Grafische Entwicklungsumgebung für Arduino

Wer auf der Suche nach einer grafischen Entwicklungsumgebung für den Arduino ist, der solle sich einmal Minibloq anschauen. Das ganze ist dabei für Einsteiger geeignet da die „Programmierung“ sehr grafisch abläuft. Das kann man sich auch an den Beispielen anschauen. Die Software selbst ist im Moment für Windows und Linux verfügbar und steht unter der RobotGroup-Multiplo Pacifist License (RMPL), welche unter http://multiplo.com.ar/soft/Mbq/Minibloq.Lic.v1.0.en.pdf eingesehen werden kann. Minibloq selbst findet man auf der offiziellen Seite unter http://blog.minibloq.org/.

Baldur’s Gate fürs iPad

Baldur’s Gate, seiner Zeit das erste Spiel von Bioware, hat mittlerweile seine 14 Jahre auf dem Buckel. Schon seit einiger Zeit wird an einer Neuauflage des Spieles gearbeitet. Diese soll den Namen „Baldur’s Gate: Enhanced Edition“ tragen und am 30. November 2012 erscheinen. Ursprünglich war der 18. September 2012 als Starttermin angedacht, allerdings war man mit der Qualität nicht zufrieden, so das hier nachgebessert wird.

Neben Windows wird das Spiel für Mac OS X, Android (wird später veröffentlicht) und auch das iPad (iOS) erscheinen. Die mobilen Versionen kosten dabei $9.99, die Varianten für Mac OS X und Windows schlagen mit $19,99 zu Buche. Im Gegensatz zum Originalspiel, setzt die Neuauflage auf eine neue verbesserte Version der Infinity Engine und bietet auch neue Inhalte. Die offizielle Seite des Spieles ist unter http://www.baldursgate.com/ zu finden.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Baldurs_Gate#Neuauflage

Testen mit NUnit

Testbasierte Entwicklung ist schon eine schöne Sache, vor allem bei größeren Projekten. Mit Hilfe sogenannter Unit-Tests kann man dabei automatisiert überprüfen ob der zu testende Softwareteil noch immer die Ergebnisse liefert, die erwartet werden. Meist ist es so, dass man in größeren Softwareprojekten etwas ändert und damit implizit an anderen Stellen Fehler einbaut, welche ohne Unit-Tests gar nicht bzw. erst später auffallen.

Für die Entwicklung unter .NET/Mono mit Hilfe des Visual Studios habe ich mich dabei für NUnit entschieden, da man dieses im Gegensatz zu MsTest auch unter Linux und Mac OS X nutzen kann. Damit sich das ganze bequem in das Visual Studio integriert nutze ich TestDriven.NET welches unter http://www.testdriven.net/ bezogen werden kann. Der persönliche Gebrauch ist dabei kostenlos.

Nach der Installation von TestDriven.NET kann man sein Visual Studio starten und mit der testbasierten Entwicklung beginnen. Dabei hat man zwei Möglichkeiten dies zu lösen. Die erste Möglichkeit ist es die Tests in ein extra Projekt zu verlagern so das diese nicht in der zu testenden Software vorkommen. Bei der zweiten Möglichkeit werden die Tests direkt im zu testenden Projekt geschrieben (z.B. in einen Namespace „Tests“).

Als Beispiel sei folgende Klasse gegeben:

using System;
using System.Collections.Generic;
using System.Linq;
using System.Text;

namespace Project
{
	public class FooBar
	{
		public int A { get; private set; }
		public int B { get; private set; }
		public int C { get; private set; }

		public FooBar(int a, int b, int c)
		{
			A=a;
			B=b;
			C=c;
		}
	}
}

Die Klasse „FooBar“ nimmt dabei im Konstruktor die drei Variablen a, b und c entgegen und weist sie den jeweiligen Eigenschaften der Klasse zu. Um nun zu testen ob diese Zuweisung funktioniert schreiben wir eine entsprechende Test-Unit. Dazu erstellen wir eine Klasse namens: „FooBarTest.cs“:

using System;
using System.Collections.Generic;
using System.Linq;
using System.Text;
using NUnit.Framework;

namespace Project
{
	[TestFixture]
	public class FooBarTests
	{
		[Test]
		public void TestNewFooBar()
		{
			FooBar fooBar=new FooBar(13, 24, 47);

			Assert.AreEqual(13, fooBar.A);
			Assert.AreEqual(24, fooBar.B);
			Assert.AreEqual(47, fooBar.C);
		}
	}
}

Diese Testklasse testet nun ob die Werte die im Konstruktor angegeben werden auch wirklich in den entsprechenden Eigenschaften landen. Dazu wird zuerst das NUnit Framework mittels:

using NUnit.Framework;

eingebunden. Mittels des Attributes „[TestFixture]“ sagen wir dem NUnit Framework das sich in dieser Klasse Unit-Tests befinden. Bei diesem Attribut gibt es einige Einschränkungen, so darf die Klasse z.B. nicht abstrakt sein, näheres dazu erfährt man auch in der Dokumentation.

Das Attribut „[Test]“ über der Funktion „TestNewFooBar“ teilt dem Framework mit das es sich bei dieser Funktion um einen Unit-Test handelt, welcher überprüft werden soll. Dazu legen wir in der Funktion eine Instanz von „FooBar“ an und übergeben die entsprechenden Werte an den Konstruktor.

Mittels der „Assert.AreEqual“ Funktion (weitere „Assert“ Funktionen findet man in der Dokumentation) überprüfen wir ob die Werte auch bei den Eigenschaften A, B und C angekommen sind. Wäre dies nicht der Fall so würde der Tests fehlschlagen.

Nachdem ein Test für die entsprechende Klasse geschrieben wurde, klickt man im Visual Studio mit der rechten Maustaste auf die Testklasse und wählt dort „Run Test(s)“ aus. Möchte man mehrere Tests laufen lassen so muss einen übergeordneten Ordner auswählen. Wenn alles richtig gemacht wurde, sollte man folgende Ausgabe sehen:

------ Test started: Assembly: Project.exe ------

1 passed, 0 failed, 0 skipped, took 3,07 seconds (NUnit 2.6.0).

Falls ein Fehler aufgetreten ist so sieht das ganze so aus:

------ Test started: Assembly: Project.exe ------

Test 'Project.FooBarTests.TestNewFooBar' failed: 
  Expected: 47
  But was:  0
	FooBarTests.cs(19,0): bei Project.FooBarTests.TestNewFooBar()

0 passed, 1 failed, 0 skipped, took 1,66 seconds (NUnit 2.6.0).

Findet man einen Fehler bei einem Test sollte man schauen wodurch dieser verursacht wird und ihn beheben. Wenn man nun bei der späteren Entwicklung Fehler findet (und beseitigt), welche durch keinen Tests abgedeckt sind, so sollte man gleich einen entsprechenden Test dafür schreiben, damit dieser Fehler nicht ein weiteres Mal auftreten kann.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/NUnit
http://de.wikipedia.org/wiki/XUnit

Das Invertika Update im Juli

Wieder ist ein Monat vergangen und wie jeden letzten Sonntag im Monats wird es somit wieder Zeit für das Invertika Update. Bei Invertika handelt es sich um ein freies 2D-MMORPG für Linux und Windows.

So gab es bei den Tilesets einige Verbesserungen an der Windmühle und einem der „Indoor“-Tilesets. In Nelaro wurde die Hotelhöhle um einige Zimmer erweitert. Auch andere Häuser in Nelaro besitzen nun Innenräume. Einige Stellen der Wüste wurden begrünt so das diese nun etwas lebhafter aussehen sollten. Der Friedhof in Burg Cedric wurde verschönert, genau wie das Lagerhaus in der Burg. Auch wurden wieder einige Fehler bei den Kollisionen gefunden, welche natürlich behoben wurden.

Auf der Skriptseite gibt es nun einige NPCs welche gesprächiger sind und auch hier wurden viele kleinere Fehler beseitigt. Beim neuen Client wurde damit begonnen die Loginsequnz in Javascript nachzubauen und das ganze gegen den neuen Server getestet.

Im Wiki wurden viele Ungereimten korrigiert und einiges aufgeräumt. Das „ivktool“ wurde um einige Fehler erleichtert, so das dieses nun stabiler laufen sollte. Wer neugierig geworden ist, der kann das Invertika Projekt unter http://invertika.org besuchen und sich selbst ein Bild vom Spiel machen.