OpenEmu in Version 1.0.4

Vor ein paar Tagen ist eine neue Version des freien Emulatorpaketes OpenEmu erschienen. Neben neuen Lokalisationen für Deutsch, Spanisch und Portugiesisch, wurde auch die Unterstützung für das Atari 2600 System hinzugefügt. Daneben wurden einige neue Shader hinzugefügt, viele Fehler beseitigt und das Sparkle Framework auf eine Version mit Mac OS X 10.10 Support aktualisiert.

Die Nutzeroberfläche von OpenEmu

Die Nutzeroberfläche von OpenEmu

OpenEmu ist freie Software und unter der GPL2 lizenziert. Bezogen werden kann OpenEmu auf der offiziellen Webseite. Der Quelltext für OpenEmu, das SDK und die entsprechenden Cores sind auf GitHub zu finden.

Leichtgewichtiger Bildbetrachter für Mac OS X

Wer auf der Suche nach einem leichtgewichtigen Bildbetrachter für Mac OS X ist, sollte sich Xee in der Version 2 anschauen. Es gibt auch eine Version 3 – allerdings handelt es sich bei dieser mittlerweile um proprietäre Software – so das man mit der Version 2 vorlieb nehmen muss, dessen Entwicklung 2011 eingestellt wurde.

Xee mit einem geöffneten Bild

Xee mit einem geöffneten Bild

Trotzdem funktioniert die Anwendung unter anderem unter Mac OS X 10.10 (Yosemite) und so kann man ohne Probleme ganze Ordner anschauen. Die eingebaute Vorschau unter Mac OS X ist bei diesem Anwendungsfall etwas umständlich zu bedienen, so das man hier Xee den Vortritt lassen sollte. Zu finden ist das Projekt auf Google Code. Der Quellcode ist unter der New BSD Licence lizenziert – damit ist Xee in der Version 2 freie Software.

Celestia

Wer sich gerne ab und an die Sterne anschaut und der Astronomie nicht abgeneigt ist, sollte sich die freie Software Celestia anschauen. Bei dieser Software handelt um eine 3D-Simulation des bekannten Universums. Im Gegensatz zu vielen anderen Astronomieprogrammen kann man sich bei Celestia frei im Raum bewegen. Über hunderttausend Sterne sind in der Datenbank von Celestia zu finden.

Celestia unter Windows.

Celestia unter Windows.

Celestia kann auf der offiziellen Seite für Linux, Mac OS X und Windows bezogen werden. Lizenziert ist Celestia unter der GPL. Der Quelltext ist auf SourceForge zu finden.

Doppelte Fotos unter Mac OS X finden

Bei Fotografieren drückt man meist mehrmals ab wenn ein Motiv geschossen wird. In vielen Fällen führt dies dazu das man mehrere Fotos vom exakt gleichen Motiv hat. Möchte man diese später aussortieren wird dies ohne passende Software mühselig.

Der PhotoSweeper beim Start

Der PhotoSweeper beim Start

Mittels der Mac OS X App PhotoSweeper kann man solche Duplikate finden und entfernen. Die Parameter nach denen die Applikation arbeitet, lassen sich dabei detailliert einstellen. Auch die Ähnlichkeit welche die Bilder erreichen müssen kann über einen Schieberegler eingestellt werden.

PhotoSweeper
Preis: 17,99 €

Nach der Analyse der Bilder, werden die vermeintlichen Dubletten angezeigt. Anschließend kann der Nutzer auswählen, welche Fotos gelöscht werden sollen. Die App kann für 8,99 € im Appstore bezogen werden.

Freie Minecraft-Alternative

Microsoft kauft Mojang und damit Minecraft. Wenn man sich andere Akquisitionen von Microsoft im Spielebereich anschaut, bekommt man bei dieser Vorstellung ein mulmiges Gefühl. Entweder Sie fahren das Spiel gegen die Wand, oder es läuft demnächst nur noch auf Microsoft-Betriebssystemen. Natürlich kann auch alles funktionierten und unsere Befürchtungen erweisen sich als gegenstandslos. Allerdings zeigt der Aufkauf von Mojang eine Abhängigkeit auf. So haben viele Menschen riesige Bauwerke geschaffen, welche unter Umständen bald nicht mehr verfügbar sind. Minecraft ist nicht nur ein Spiel, es ist ein Kreativbetriebssystem. In einem solchem Fall spielt freie Software ihre Vorteile aus. Bei einer solchen Software, kann man das ganze einfach forken und in seinem Sinne weiterentwickeln. Bei proprietärer Software wird dies schwierig.

Eine von vielen Minecraft-Welten

Eine von vielen Minecraft-Welten

Mit Minetest gibt es einen durch Minecraft inspirierten Clone, welcher für Mac OS X, Linux und Windows verfügbar ist. Das Spiel ist im Gegensatz zur aktuellen Minecraft-Version etwas rudimentär, was Dinge wie verfügbare Blöcke und ähnliches angeht. Allerdings relativiert sich das ganze wenn man sich die API-Schnittstelle anschaut. Mit Hilfe der API, kann man alle möglichen Erweiterungen wie Loren, TNT, Mobs oder Pyramiden ins Spiel holen. Die maximale Weltgröße ist auf −30912 zu 30927 in allen Dimensionen (auch Z) beschränkt. Etwas seltsam erscheint mir allerdings die Speicherung der Map in einer SQLite-Datenbank – dort muss sich zeigen ob dies bei großen Welten wirklich performant ist. Auch für Server-Backups ist dieses Verfahren nicht wirklich gut geeignet. Minetest ist in C++ entwickelt, was sich positiv auf die allgemeine Performance auswirkt, so das es auch auf schwächeren Rechnern genutzt werden kann – so gibt es schon Versuche das ganze auch auf dem Raspberry Pi zum laufen zu bringen.

Minetest in Aktion

Minetest in Aktion

Die Entwicklung von Minetest sieht dabei vielversprechend aus, so das man in Zukunft viele Verbesserungen und neue Features erwarten darf. Neben dem Client ist auch ein Server für den Mehrspieler-Betrieb verfügbar. Der unter der LGPL lizenzierte Quellcode kann über GitHub bezogen werden. Die offizielle Seite von Minetest ist unter minetest.net zu finden.