MonoDevelop und der Designer

Ich wollte unter MonoDevelop ein Projekt weiterentwickeln welches ursprünglich für .NET in Visual Studio geschrieben wurde. In diesem Projekt wollte ich dann ein Formular bearbeiten. Mein Problem war das ich nicht in den Designer kam. Aber warum nur? MonoDevelop besaß doch einen Designer…

Nach einigem stöbern in der Dokumentation dämmerte es mir. Der GTK# Designer welcher Mono Develop beiliegt ist nicht für WinForms gedacht. Dazu benötigt man den WinForms Designer welcher nicht Bestandteil des Paketes ist. Eine interessante Seite mit Informationen rund um den WinForms Designer gibt es unter http://www.mono-project.com/WinForms_Designer.

SMB Freigaben über SMBNetFS dauerhaft einbinden

Mittels SMBNetFS kann man relativ einfach eine SMB Freigabe in das Dateisystem einbinden. Dazu muss im ersten Schritt (neben der Installation des Paketes smbnetfs) der Nutzer zur Gruppe fuse hinzugefügt werden. Dies geschieht mittels:

sudo usermod -aG fuse seeseekey

wobei der Nutzername entsprechend zu setzen ist. Die Gruppenzugehörigkeit gilt allerdings erst nach der nächsten Anmeldung. Überprüfen kann man das auf der Konsole mit dem Befehl id. Danach trägt man in die .profile Datei welche im jeweiligen Nutzerverzeichnis liegt folgendes ein:

smbnetfs ~/Netzwerk -o uid=1000,gid=1000,umask=0777

Die User- und GruppenID (uid, gid) muss dabei durch die entsprechende ID ausgetauscht werden. Wenn die Freigabe eine Authentifizierung verlangt so erzeugt man die Datei ~/.smb/smbnetfs.conf und trägt in diese folgendes ein:

auth „Nutzername“ „Passwort“

Sollte es Probleme mit den Dateirechten geben so sollte man diese für die conf Datei mittels chmod auf 600 setzen. Danach sollte die Freigabe nach der Anmeldung automatisch eingebunden werden.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki.ubuntuusers.de/FUSE
http://wiki.ubuntuusers.de/Samba_Client_SMBNetFS
http://wiki.ubuntuusers.de/Samba_Client_fusesmb

Mit GNU Privacy Guard Dateien auf der Kommandozeile verschlüsseln

Möchte man mittels GPG eine Datei in der Kommandozeile verschlüsseln so gibt man auf der Konsole folgendes ein:

gpg -c geheim.txt

Danach wird man nach dem Passwort gefragt. Verschlüsselt wird in diesem Fall symmetrisch. Entschlüsseln kann man das ganze mittels:

gpg -o geheim.txt -d geheim.gpg

Das schöne an GPG ist im übrigen das es für so ziemlich jedes System zur Verfügung steht. Angefangen bei Linux und Windows bis zu Androidgeräten. Interessanter wäre natürlich eine auf Dateien basierende Verschlüsselung welche sich transparent in das Dateisystem einbindet (sprich ich als Nutzer merke nicht das mit verschlüsselten Dateien gearbeitet wird), aber man wird ja noch träumen dürfen ;)

Möchte man das ganze nicht auf Dateien basierend haben, sondern alle Daten in einem Container transparent einbinden so empfiehlt sich Truecrypt mit welchem das problemlos funktionieren sollte. Auch dieses ist betriebssystemübergreifend verfügbar.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki.ubuntuusers.de/gnupg
http://de.wikipedia.org/wiki/GNU_Privacy_Guard
http://wiki.ubuntuusers.de/TrueCrypt
http://de.wikipedia.org/wiki/TrueCrypt

Anno goes Open Source

Natürlich ist dem nicht ganz so wie in der Überschrift versprochen ;) Aber einige Leute haben angefangen eine Engine zu schreiben welche ein Anno ähnliches Spiel bereitstellt, sprich es handelt sich um eine 2D Echtzeitstrategiesimulation welche auf den Namen Unknown Horizons hört. Das Spiel gibt es dabei für Linux und Windows.

Basierend auf der FIFE Game Engine wurde das Spiel immer weiter entwickelt bis zum jetzigen schon ganz ansehnlichen Stand. Das sollte natürlich nicht darüber hinweg täuschen das es sich bei dem Spiel noch um eine Alphaversion handelt. Die offizielle Seite des Spieles ist unter http://www.unknown-horizons.org zu finden.

Doppelte Dateien finden und mehr

Gestern benötigte ich ein Tool mit welchem man doppelte Dateien auf der Festplatte finden konnte. In den Repositories von Ubuntu wurde ich dann auch fündig. Das Tool hört auf den Namen FSlint (Paketname fslint) und dient zum aufspüren doppelter Dateien auf der Festplatte. Daneben kann FSlint auch temporäre Dateien oder nicht UTF-8 konforme Dateinamen (und einiges anderes) aufspüren. FSlint ist auf alle Fälle in meiner Werkzeugkiste gelandet :)

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki.ubuntuusers.de/fslint