SMB Freigaben über SMBNetFS dauerhaft einbinden

Mittels SMBNetFS kann man relativ einfach eine SMB Freigabe in das Dateisystem einbinden. Dazu muss im ersten Schritt (neben der Installation des Paketes smbnetfs) der Nutzer zur Gruppe fuse hinzugefügt werden. Dies geschieht mittels:

sudo usermod -aG fuse seeseekey

wobei der Nutzername entsprechend zu setzen ist. Die Gruppenzugehörigkeit gilt allerdings erst nach der nächsten Anmeldung. Überprüfen kann man das auf der Konsole mit dem Befehl id. Danach trägt man in die .profile Datei welche im jeweiligen Nutzerverzeichnis liegt folgendes ein:

smbnetfs ~/Netzwerk -o uid=1000,gid=1000,umask=0777

Die User- und GruppenID (uid, gid) muss dabei durch die entsprechende ID ausgetauscht werden. Wenn die Freigabe eine Authentifizierung verlangt so erzeugt man die Datei ~/.smb/smbnetfs.conf und trägt in diese folgendes ein:

auth „Nutzername“ „Passwort“

Sollte es Probleme mit den Dateirechten geben so sollte man diese für die conf Datei mittels chmod auf 600 setzen. Danach sollte die Freigabe nach der Anmeldung automatisch eingebunden werden.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki.ubuntuusers.de/FUSE
http://wiki.ubuntuusers.de/Samba_Client_SMBNetFS
http://wiki.ubuntuusers.de/Samba_Client_fusesmb

Mit GNU Privacy Guard Dateien auf der Kommandozeile verschlüsseln

Möchte man mittels GPG eine Datei in der Kommandozeile verschlüsseln so gibt man auf der Konsole folgendes ein:

gpg -c geheim.txt

Danach wird man nach dem Passwort gefragt. Verschlüsselt wird in diesem Fall symmetrisch. Entschlüsseln kann man das ganze mittels:

gpg -o geheim.txt -d geheim.gpg

Das schöne an GPG ist im übrigen das es für so ziemlich jedes System zur Verfügung steht. Angefangen bei Linux und Windows bis zu Androidgeräten. Interessanter wäre natürlich eine auf Dateien basierende Verschlüsselung welche sich transparent in das Dateisystem einbindet (sprich ich als Nutzer merke nicht das mit verschlüsselten Dateien gearbeitet wird), aber man wird ja noch träumen dürfen ;)

Möchte man das ganze nicht auf Dateien basierend haben, sondern alle Daten in einem Container transparent einbinden so empfiehlt sich Truecrypt mit welchem das problemlos funktionieren sollte. Auch dieses ist betriebssystemübergreifend verfügbar.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki.ubuntuusers.de/gnupg
http://de.wikipedia.org/wiki/GNU_Privacy_Guard
http://wiki.ubuntuusers.de/TrueCrypt
http://de.wikipedia.org/wiki/TrueCrypt

Anno goes Open Source

Natürlich ist dem nicht ganz so wie in der Überschrift versprochen ;) Aber einige Leute haben angefangen eine Engine zu schreiben welche ein Anno ähnliches Spiel bereitstellt, sprich es handelt sich um eine 2D Echtzeitstrategiesimulation welche auf den Namen Unknown Horizons hört. Das Spiel gibt es dabei für Linux und Windows.

Basierend auf der FIFE Game Engine wurde das Spiel immer weiter entwickelt bis zum jetzigen schon ganz ansehnlichen Stand. Das sollte natürlich nicht darüber hinweg täuschen das es sich bei dem Spiel noch um eine Alphaversion handelt. Die offizielle Seite des Spieles ist unter http://www.unknown-horizons.org zu finden.

Doppelte Dateien finden und mehr

Gestern benötigte ich ein Tool mit welchem man doppelte Dateien auf der Festplatte finden konnte. In den Repositories von Ubuntu wurde ich dann auch fündig. Das Tool hört auf den Namen FSlint (Paketname fslint) und dient zum aufspüren doppelter Dateien auf der Festplatte. Daneben kann FSlint auch temporäre Dateien oder nicht UTF-8 konforme Dateinamen (und einiges anderes) aufspüren. FSlint ist auf alle Fälle in meiner Werkzeugkiste gelandet :)

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki.ubuntuusers.de/fslint

CyanogenMod 6 auf dem HTC Desire installieren

Seit der CyanogenMod Version 6 wird auch endlich das neue HTC Desire unterstützt und kann somit auf diesem installiert werden. So wird man dann auch die Sense Oberfläche und einige andere Anwendungen los. Im ersten Schritt besucht man dazu die Webseite http://unrevoked.com/ wählt das passende Modell und lädt die Software herunter. Die Software gibt es dabei für Windows, Mac und Linux. In dieser Anleitung wird von der Linuxversion ausgegangen.

Die Software dient dazu ein Custom Recovery Image auf das Gerät zu flashen und das Gerät zu rooten. An dieser Stelle sei erwähnt das man sich mit dieser Anleitung auch das Gerät kaputt machen kann, wenn man etwas falsch macht. Also aufpassen ;) Das heruntergeladene tar.gz Archiv sollte entpackt werden und anschließend das Desire mit dem Computer verbunden werden. Auf dem Desire sollte in den Einstellungen unter Anwendungen -> Entwicklung der USB Debugging Modus aktiviert werden. Dann kann die Software mit root Rechten gestartet werden. Die Software fängt nun mit dem Flash Prozess an und benötigt hierbei einige Minuten. In dieser Zeit sollte nichts am Gerät und am Rechner gemacht werden. Sobald die Software fertig ist steht in der Anwendung Done!.

Die Software sollte das Desire in den Recoverymodus gestartet sein. Wenn der Bildschirm dunkel bleibt, ist höchstwahrscheinlich ein SLCD Display in dem Gerät verbaut. Denn dafür sind in der aktuellen Recovery Version keine Treiber enthalten. Dann startet man Unrevoked und geht im Menü auf Custom Recovery und wählt dazu dieses hier und steckt dann das Gerät per USB an den Rechner. In diesem Recovery Image sind die Treiber für Super LCD Bildschirme enthalten. Es liegt also auch nicht an der HBOOT 0.83 (das dürfte einige Leute sehr beruhigen) ;)

Im nächsten Schritt muss der neuste Radio (5.09.00.08) heruntergeladen und installiert werden. Nachdem wir die Datei heruntergeladen haben benennen wir sie in update.zip um und packen sie auf die SD Karte ins das Wurzelverzeichnis. Im ausgeschalteten Zustand drücken wir dann die Volume Down Taste und anschließend den Powerknopf. Damit starten wir in den Bootloadermodus. In diesem Modus können wir mit Hilfe der Lautstärketasten navigieren. Wir wählen dort Recovery aus und bestätigen mit der Powertaste. Das Gerät bootet dann in den Recovery Modus. Dort wählen wir Install zip from sdcard und wählen die update.zip aus und flashen sie. Danach starten wir das Gerät neu. Die Baseband Version des Gerätes sollte dann 5.09.00.08. sein.

Nun müssen wir nur noch CyanogenMod 6 installieren. Der einfachste Weg dazu ist die Anwendung ROM Manager welche wir aus dem Market (die freie Version reicht völlig) beziehen. Dort wählen wir dann CyanogenMod 6.0.0-RC1 aus und installieren es. Angemerkt sei das es mit dem RC1 auch ein kleines Problem gibt, er hat keine Treiber für Super LCD Bildschirme dabei, sprich der Schirm bleibt schwarz…

Update: Mit dem neusten Nightly Build (http://mirror.kanged.net/cm/nightly/bravo/) funktioniert das ganze dann auch auf SLCD Geräten :)

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki.cyanogenmod.com/index.php?title=Full_Update_Guide_-_HTC_Desire
http://unrevoked.com/rootwiki/doku.php/public/unrevoked2http://unrevoked.com/rootwiki/doku.php/public/unrevoked2
http://forum.xda-developers.com/showthread.php?p=7562718