Mapbender unter Ubuntu installieren und einrichten

Bei Mapbender (zu finden unter http://www.mapbender.org) handelt es sich um ein Web-Framework für GIS Belange. Das ganze Framework kann man auch unter Ubuntu installieren. Im ersten Schritt müssen dazu einige Pakete installiert werden. Dies geschieht mittels:

sudo apt-get install apache2 php5 postgresql php5-pgsql 

Nachdem alle Pakete installiert sind, sollte die aktuelle Version von Mapbender heruntergeladen und entpackt werden. Anschließend sollte für Mapbender ein eigener Nutzer (mittels adduser mapbender) namens mapbender angelegt werden. Bevor wir dann mittels su mapbender uns in den Kontext des Nutzers begeben, kopieren wir die entpackten Dateien in sein Homeverzeichnis.

Dem Nutzer postgre muss nun noch ein Passwort zugewiesen werden. Dies geschieht mittels:

sudo sudo -u postgres psql 

Daraufhin öffnet sich die Postgres Konsole in welcher man mittels \password postgres das Passwort setzen kann. Nun sollte die Daten im Homeordner des Mapbender Ordners die passenen Rechte bekommen:

find /home/mapbender/ -type d -exec chmod 777 {} +
find /home/mapbender/ -type f -exec chmod 777 {} + 

Nun wird die Datenbank installiert. Dazu wird das Skript install2.6.sh welches unter /home/mapbender/resources/db/ zu finden ist ausgeführt. Das Skript stellt dabei einige Fragen wie zum Beispiel nach dem Namen der Datenbank, Webservernenutzer (www-data) etc.

Im nächsten Schritt wird die Datei /etc/apache2/httpd.conf mit einem Editor geöffnet. Dort kommt dann folgendes in die Datei:

Alias /mapbender /home/mapbender/http

 <Directory /home/mapbender/http>
 Options MultiViews
 DirectoryIndex index.php
 Order allow,deny
 Allow from all
 </Directory>

Nachdem das geschafft ist muss die Konfigurationsdatei von Mapbender angepasst werden. Diese befindet sich im Ordner /home/mapbender/conf und trägt den Namen mapbender.conf. Dort trägt man die Datenbankkonfiguration sowie die Login URL ein. Nun startet man noch den Apache mittels /etc/init.d/apache2 restart neu. Danach sollte Mapbender funktionieren. Wenn nicht hilft es das Error Logging in der php.ini zu aktivieren um so den Fehlern auf die Spur zu kommen.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mapbender
http://www.mapbender.org/Installation

Remote Desktop Server unter Ubuntu installieren

Wenn man auf einen Rechner von außen zugreifen möchte gibt es ja eine Menge Möglichkeiten z.B. VNC, freeNX oder SSH. Manchmal wird aber auf einem Ubuntu Rechner ein RDP Server benötigt. Dazu installiert man das Paket xrdp mittels

sudo apt-get install xrdp

auf dem Rechner. Anschließend kann man sich zu dem entsprechenden Rechner verbinden. Dort wird man dann nach seinem Sitzungstyp gefragt. Hier wählt man sesman-Xvnc und gibt dann seinen Nutzernamen und sein Passwort ein und drückt auf OK.

Xrdp unterstützt nur 8 und 16 Bit Farbtiefe und hat auf manchen Systemen Probleme mit der Oberfläche. Da kann man nur hoffen das solche Stolpersteine in späteren Versionen verschwinden :)

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Xrdp
http://de.wikipedia.org/wiki/Remote_Desktop_Protocol
http://www.heise.de/software/download/xrdp/38492a
http://www.admin-magazin.de/content/windows-client-ueber-rdp-auf-linux-server
http://www.tutorials.de/forum/linux-tutorials/268765-rdp-server-fuer-linux-mit-xrdp.html

Einen Ubuntu Rechner in eine Domain einhängen

Manchmal ist es nötig einen Ubuntu Rechner in eine Domäne einzuhängen. Dazu installiert man sich im ersten Schritt erst einmal einige Pakete:

sudo apt-get install likewise-open likewise-open-gui

Dann wird man nach dem Realm sprich dem Domainnamen gefragt. Nachdem man diesen eingegeben hat geht die Installation weiter. Nach der Installation gibt man dann

sudo domainjoin-gui

ein. Daraufhin öffnet sich ein Dialog in welchem man den Namen des Rechners und den Domainnamen angibt. Danach wird man aufgefordert den Rechner neu zu starten. Dieser Aufforderung sollte man auch nachkommen. Danach ist der Rechner Mitglied in der entsprechenden Domäne.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kerberos_%28Informatik%29

Boot Splashscreen auswechseln

Auf meinem G1 kommt beim Start ein nicht gerade schöner Splashscreen mit dem T-Mobile Logo. Aus diesem Grund wollte ich den Splashscreen auswechseln, was nicht ganz so einfach ist. Wichtig ist es dabei vorsichtig zu sein, nicht das man aus seinem Telefon einen wunderschönen Ziegelstein macht.

Im ersten Schritt erzeugt man ein Bild mit einer Größe von 320×480 Pixeln und einer Farbtiefe von 8 Bit (256 Farben pro Kanal). Nachdem man nun seiner künstlerischen Ader genüge getan hat speichert man das ganze als PNG ab. Dieses Bild wird nun mittels

convert -depth 8 splash.png rgb:splash.raw

in ein Rawbild umgewandelt. Bei einem Rawbild handelt es sich um ein Bild in welchem nur noch die jeweiligen Farbwerte gespeichert werden und keine anderen Informationen (Header, Metadaten, etc.) mehr im Bild sind. Das Rawbild sollte dabei eine Größe von 460800 Byte haben.

Mit diesem Rawbild kann das Androidgerät allerdings nicht viel anfangen da es die Daten direkt in den Grafikspeicher ließt. Aus diesem Grund muss die Rawdatei nochmals umgewandelt werden. Dazu gibt es ein Tool (Linux, Windows, Sourcecode) namens rgb2565 welche diese Aufgabe für uns erledigt. Die Umwandlung erfolgt dann mittels

./rgb2565-linux-i386 < splash.raw > splash.raw565

in der Kommandozeile. Nach der Umwandlung sollte die Datei splash.raw565 exakt eine Größe von 307200 Byte haben. Es muss exakt diese Größe sein, sonst kann es passieren das man sich sein Telefon zerschießt.

Nun kann man das entsprechende Bild flashen. Dazu benötigen wir Fastboot welches unter http://developer.htc.com/adp.html bezogen werden kann. Wichtig ist auch das das G1 Fastboot unterstützt. Dazu muss der passende Hard SPL auf dem Gerät sein, jeder mit CyanogenMod 5/6 dürfte aber den entsprechenden SPL haben, ansonsten sei empfohlen in die weiteren Informationen zu schauen.

Anschließend sollte das Gerät ausgeschaltet werden und im Fastboot Modus (Back+Power) neu gestartet werden. Danach sollte das Gerät per USB mit dem Rechner verbunden werden. Nun öffnet man ein Terminal und gibt dort ein

sudo ./fastboot flash splash1 splash.raw565
sudo ./fastboot flash splash2 splash.raw565

Damit werden die Splashscreens geflasht. Sollte bei der zweiten Zeile folgender Fehler auftreten:

sending ’splash2′ (300 KB)… OKAY
writing ’splash2’… FAILED (remote: partition does not exist!)

so ist das kein Beinbruch. Auf manchen Systemen existiert zweite Splashpartion. Danach kann der SPL mittels Call + Power + Menü (bei manchen Fastboot Versionen nur mit Menü) verlassen werden. Der neue Splashscreen ist nun installiert.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.ccc-mannheim.de/wiki/G1#Customizing_des_BootLogos

Darik’s Boot And Nuke

Festplatten sicher löschen ist ja immer so eine Sache. Einfach mal so schnell die Datei ins Nirwana befördern ohne das man sie einfach wieder herstellen kann sollte geübt sein ;) Für alle anderen gibt es Darik’s Boot And Nuke kurz DBAN welches unter http://www.dban.org zu finden ist. Dabei handelt es sich um eine selbstbootbare CD/DVD welche beim Start des Rechners einfach eingelegt werden muss und schon kann man dann im Menü wählen welche Festplatte man bereinigen möchte. Die Software setzt dabei auf dem Linux Kernel auf.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.golem.de/1007/76231.html