Wer auf der Suche nach einer grafischen Entwicklungsumgebung für den Arduino ist, der solle sich einmal Minibloq anschauen. Das ganze ist dabei für Einsteiger geeignet da die „Programmierung“ sehr grafisch abläuft. Das kann man sich auch an den Beispielen anschauen. Die Software selbst ist im Moment für Windows und Linux verfügbar und steht unter der RobotGroup-Multiplo Pacifist License (RMPL), welche unter http://multiplo.com.ar/soft/Mbq/Minibloq.Lic.v1.0.en.pdf eingesehen werden kann. Minibloq selbst findet man auf der offiziellen Seite unter http://blog.minibloq.org/.
Androidgerät mittels adb löschen
Falls man mal in die Verlegenheit kommt ein Androidgerät löschen zu müssen, aber das Gerät keinen funktionierenden Bildschirm mehr besitzt, so hilft „adb“ aus dem Android SDK welches unter http://developer.android.com/sdk/index.html bezogen werden kann.
Nach dem Download wird man feststellen das „adb“ nicht mehr im „tools“ Ordner des SDKs liegt. Stattdessen erwartet uns dort eine Datei mit dem Namen „adb_has_moved.txt“. Dort wird man darüber informiert das „adb“ nun in dem Ordner „plattform tools“ zu finden ist. Um diesen Ordner zu bekommen führt man unter Linux die Applikation „android“ aus dem „tools“ Ordner aus und installiert das entsprechende Paket.
Sollte anschließend beim Start von „adb“ die Meldung:
./adb Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
erscheinen so hilft hier ein:
sudo apt-get install ia32-libs
Nun schließt man das aktive Gerät an und gibt im Terminal folgendes ein:
./adb remount ./adb shell
In der Shell geben wir dann die entscheidenden Befehle ein:
wipe all exit
Damit ist das Telefon von privaten Nutzdaten befreit.
Speichertyp unter Linux ermitteln
Der Mensch als solcher ist ja faul und wenn man dann doch herausfinden möchte, ob man DDR2 oder DDR3 Speicher im Rechner hat, so könnte man diesen natürlich aufschrauben und nachschauen. Da das mit Arbeit verbunden ist, kommt also die zweite Möglichkeit zum Zuge das ganze per Software zu ermitteln.
Unter Linux bieten sich hierbei die Tools „dmidecode“ oder „lshw“ an. Beide sollte man mit root Rechten ausführen, da sie sonst nicht sonderlich viel mit dem System anfangen können. Für „lshw“ könnte das dann z.B. so aussehen:
sudo lshw -short -C memory
Die Ausgabe könnte dann exemplarisch diese sein:
H/W path Device Class Description ====================================================== /0/0 memory 64KiB BIOS /0/4/5 memory 256KiB L1 cache /0/4/6 memory 1MiB L2 cache /0/4/7 memory 8MiB L3 cache /0/2b memory 4GiB System Memory /0/2b/0 memory 2GiB DIMM DDR2 Synchronous /0/2b/1 memory 2GiB DIMM DDR2 Synchronous
Manchmal kann man allerdings anhand der ausgegebenden Beschreibung nicht erkennen um welche Art von Speicher es sich handelt, hier bleibt dann aber immer noch die Möglichkeit den Rechner zu öffnen ;)
Webseiten per wget herunterladen
Manchmal möchte man eine Webseite oder mehrere Verzeichnisse einer solchen herunterladen. Dank „wget“ geht das sehr unproblematisch:
wget -r --random-wait --timestamping <URL>
Möchte man das ganze nur relativ zur Start-URL downloaden so gibt man noch den Parameter -L an:
wget -r -L --random-wait --timestamping <URL>
Aussehen könnte das ganze dabei zum Beispiel so:
wget -r --random-wait --timestamping http://dds.cr.usgs.gov/srtm/version2_1/SRTM3/
In diesem Fall werden die SRTM Daten der NASA heruntergeladen. Dank des Attributes „–timestamping“ kann ein unterbrochener Download später auch wieder aufgenommen werden. Der Parameter „–random-wait“ sorgt dafür das die Zeit zwischen den Downloads variiert und somit das Problem minimiert wird das bestimmte Server den Downloadvorgang unterbrechen.
iptables Regeln zurücksetzen
Auf der Suche nach einer Möglichkeit die iptables Regeln zurückzusetzen, bin ich über die Seite http://insanelabs.com/linux/linux-reset-iptables-firewall-rules/ gestolpert. Dort gibt es ein kleines Skript welches genau für diesen Einsatzzweck geschaffen wurde:
#!/bin/sh echo "Flushing iptables rules..." sleep 1 iptables -F iptables -X iptables -t nat -F iptables -t nat -X iptables -t mangle -F iptables -t mangle -X iptables -P INPUT ACCEPT iptables -P FORWARD ACCEPT iptables -P OUTPUT ACCEPT
Einmal ausgeführt entsprechen die iptables Regeln wieder den Standardeinstellungen.
Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Iptables