Betriebssysteme und Anwendungen hinterlassen an vielen Stellen Daten in Form von temporären, Sicherungs- und sonstigen Dateien. Das führt im schlimmsten Fall dazu das etliche Gigabyte auf der Festplatte unnötig belegt sind.
BleachBit unter Windows
Mit BleachBit ist es möglich dieses Problem zu entschärfen und die Festplatte zu bereinigen. Dazu wählt man im ersten Schritt die gewünschten Bereinigungsmechanismen aus. Anschließend wird ermittelt wie viel Speicherplatz damit gespart werden kann und auf Wunsch wird die Bereinigung durchgeführt. Bezogen werden kann die Software auf der offiziellen Projektseite – es sind Versionen für Windows und Linux verfügbar. BlechBit ist unter der GPL3 lizenziert und damit freie Software.
Wenn man einen Server mit einem Mail Transfer Agent wie Postfix betreibt, kann man von diesem auch Mails versenden. Auf der Konsole ist dies dabei mit dem Kommando mail möglich, welches sich im Paket mailutils befindet. Mit dem Kommando kann mittels:
echo "Nachricht" | mail -s 'Betreff'
eine Mail versandt werden. Natürlich können auch lokale Konten bespielt werden:
echo "Nachricht" | mail -s 'Betreff' root
Damit wird in diesem Fall dem Nutzer root eine Mail gesendet.
Vor einigen Tagen ist mir ein Mailserver (bestehend aus Postfix und Dovecot) begegnet, welcher in der mail.err regelmäßig folgende Ausgabe wiederholte:
Apr 2 13:16:35 service dovecot: lda(root): Error: chdir(/root/) failed: Permission denied (euid=65534(nobody) egid=65534(nogroup) missing +x perm: /root, dir owned by 0:0 mode=0700)
Apr 2 13:16:35 service dovecot: lda(root): Error: chdir(/root) failed: Permission denied
Apr 2 13:16:35 service dovecot: lda(root): Error: user root: Initialization failed: Namespace '': stat(/root/Maildir) failed: Permission denied (euid=65534(nobody) egid=65534(nogroup) missing +x perm: /root, dir owned by 0:0 mode=0700)
Apr 2 13:16:35 service dovecot: lda(root): Fatal: Invalid user settings. Refer to server log for more information.
Der Dovecot-Service versucht auf einen Maildir-Ordner im Nutzerverzeichnis des Nutzers root zuzugreifen, was allerdings nicht gelingt. Einfach lösen lässt sich dieses Problem in dem man einen Alias für die Mailzustellung zum Nutzer root anlegt. Dazu wird im ersten Schritt die Datei /etc/aliases bearbeitet. In dieser Datei kann der entsprechende Alias eingetragen werden:
root:
Nachdem die Datei gespeichert wurde, muss die Datei in ihre binäre Form überführt werden und die entsprechenden Services neugestartet werden:
newaliases
service dovecot restart
service postfix restart
Damit werden die Mails von root im entsprechenden Postfach hinterlegt und die Fehlermeldung gehört der Vergangenheit an.
Mit dem Tool Logrotate werden unter Linux die Logs periodisch rotiert, damit der Speicherplatz nicht irgendwann durch die Logs erschöpft wird. Beim Schreiben einer neuen Konfiguration für Logrotate kann es vorkommen, das man diese anschließend testen möchte. Dazu gibt man im Terminal:
logrotate --force /etc/logrotate.d/dpkg
ein, womit der Vorgang für die definierte Konfigurationsdatei ausgeführt wird. Eventuelle Fehler und Warnmeldungen werden dabei mit angezeigt.
Wenn man unter Linux die Zeilenumbrüche einer Datei von DOS zu UNIX ändern möchte, kann man das Kommando dos2unix benutzen. Um das gleiche (ohne Zuhilfenahme von MacPorts) unter Mac OS X zu bewerkstelligen, muss man sich bei dem eingebauten Perl bedienen. Mittels der Kommandozeile:
perl -pe 's/\r\n|\n|\r/\n/g' input > output
kann man eine Datei in das Unix-Format (LF bzw. \n) umwandeln.