Bei „twitter-eraser“ handelt es sich um ein Werkzeug (in Form eines Pythonskriptes) zum löschen von alten Tweets. Möchte man das Skript unter Ubuntu ausführen/einrichten sind folgende Schritte im Terminal nötig:
Anschließend sollte man die Datei „radiergummi.py“ bearbeiten und dort die entsprechenden Limits einstellen. Für den „Consumer key“, das „Consumer secret“, den „Access token“ und das „Access token secret“ besucht man dann die Webseite https://dev.twitter.com/apps und generiert diese dort, indem man eine neue Applikation anlegt. Wichtig ist dabei das man in den Einstellungen den „Application type“ auf „Read, Write and Access direct messages“ stellt.
Nun muss nur noch der entsprechende Cronjob eingerichtet werden. Dazu wird mittels „crontab -e“ die entsprechende Datei geöffnet folgende Zeile hinzugefügt:
Damit wird das Skript alle 45 Minuten ausgeführt. Allerdings sollte man es vorher noch manuell ausprobieren und die Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Kürzer sollte man die Cron Zeit im übrigen nicht einstellen, da per OAuth nur 350 Updates pro Stunde getätigt werden dürfen.
Bei dem Update von LibreOffice 3.4 auf 3.5 kam es unter Windows 7 während der Installation immer zu folgender Meldung:
Bitte beenden Sie LibreOffice 3.4 und den LibreOffice 3.4 Schnellstarter, bevor Sie fortfahren.
Falls Sie ein Mehrplatzsystem benutzen, stellen Sie sicher, dass kein anderer Nutzer LibreOffice 3.4 geöffnet hat.
Das Problem war, das kein Schnellstarter installiert war, geschweige denn lief. Die Lösung des geringsten Widerstandes ist es hier die alte LibreOffice Installation zu deinstallieren und anschließend LibreOffice 3.5 zu installieren.
Bei Airtime handelt es sich um eine freie (GPLv3) Software für Radioautomatisation welche von der tschechischen Non-Profit-Organisation Sourcefabric entwickelt wird. Hier soll es um die Installation der Software auf einem Ubuntu Server gehen.
Die installierte Airtime Oberfläche
Zuerst sollte (falls dies nicht schon der Fall ist) „gdebi“ installiert werden:
apt-get install gdebi
Nach der Installation von „gdebi“ kann es dann weitergehen.
Zwischenzeitlich fragt die Installation nach dem Passwort für Airtime. Dieses Passwort kann allerdings später auch noch geändert werden. Nachdem der Prozess abgeschlossen ist, kann auf die Software zugegriffen werden. Dazu öffnet man den Browser und gibt die entsprechende URL z.B. „http://127.0.0.1“ ein. In der Oberfläche kann Airtime dann konfiguriert werden und der Sendebetrieb geplant werden.
Im Zuge der Überarbeitung der Invertika Webseite würde das alte Simple Machines Forum in Simple:Press importiert. Hierbei wurde die Version 5 benutzt, welche sich im Moment noch in der Betaphase befindet. Der Grund hierfür war die saubere Unterstützung von Themes.
Daneben sollte auch der „SP 5.0 Data Importer“ heruntergeladen werden, wenn man Daten aus einem bestehenden Forum importieren möchte. Die passenden Übersetzungsdateien für die 5er Version des Forums findet man unter http://glotpress.simple-press.com/projects. Für einen Export, muss man sich allerdings anmelden.
Dort sollten dann die „mo“ Dateien exportiert werden, die dann „sp-de.mo“ und „spa-de.mo“ heißen sollten. Für die deutsche Version muss man diese allerdings in „sp-de_DE.mo“ und „spa-de_DE.mo“ umbenennen, da das Sprachkürzel für diese Version „de_DE“ lautet. Anschließend werde diese Dateien in den Ordner :
hochgeladen. Einziges Problem an den Übersetzungen scheint im Moment zu sein, das sie nicht wirklich vollständig bzw. aktuell sind. Neben den Übersetzungen für den Kern, empfiehlt es sich noch die Übersetzungen für das Theme zu installieren. Nach dem Download der Dateien geht man in WordPress unter „Plugins“ -> „Installieren“ auf den Tab hochladen und installiert dort „Simple:Press“ und den Importer. Sollte es bei der Installation bzw. beim Aktivieren des Plugins den Fehler:
Das Plugin hat keinen validen Header.
geben so hilft es den entpackten „simple-press“ Ordner direkt in das Verzeichnis „wp-content/plugins“ zu legen und danach zu aktivieren. Nachdem Simple:Press aktiviert worden ist, kann man es mittels „Install“ in der Pluginübersicht installieren. Dabei werden einige zusätzliche Tabellen sowie einige andere Sachen angelegt.
Bevor man nun irgendetwas macht (wie z.B. Gruppen anzulegen), ist es wichtig das bestehende Forum mit dem Importer zu importieren. Dazu geht man auf „Forums“ und dann auf „Importer“ und wählt den entsprechenden Importer aus. Nach dem Import kann dann mit der Konfiguration begonnen werden.
Bei Gerrit handelt es sich um ein Reviewsystem auf Git Basis. Die Software wird unter anderem vom Android Projekt benutzt. Gerrit selbst ist dabei in Java geschrieben. Deshalb sollte dieses natürlich installiert werden:
apt-get install openjdk-6-jre-headless
Nach der Installation von Java legen wir für Gerrit einen extra Benutzer an und wechseln in seinen Kontext:
adduser gerrit
su gerrit
cd ~gerrit
Im Homeverzeichnis des Nutzers angekommen laden wir das Kompilat von Gerrit herunter und starten den Initialisierungsvorgang:
Das „review“ bezeichnet hierbei das Verzeichnis in welchem Gerrit die entsprechenden Dateien anlegt, welche für den Betrieb der Software benötigt werden.
Im ersten Schritt fragt Gerrit ob der Ordner angelegt und initialisiert werden soll, was wir mit Yes beantworten. Alle anderen Meldungen bestätigen wir mit der Entertaste bis wir zum Punkt „Email Delivery“ kommen. Hier geben wir die Daten für einen SMTP Server ein über welchen Gerrit die Mails verschickt. Bei der Frage nach der „Canonical URL“ sollte die URL eingegeben werden unter der das System später erreichbar sein soll z.B. „http://review.invertika.org“.
Nach der Konfiguration startet Gerrit und ist dann per Browser erreichbar. Nachdem man sich einen Account registriert hat ist man automatisch in der Gruppe „Administrators“. Nun sollte man unter Settings -> SSH Public Keys den entsprechenden Schlüssel hinterlegen. Mittels
ssh -p 29418 nutzername@host
z.B.
ssh -p 29418
kann man nun überprüfen ob der Server den Schlüssel akzeptiert. Das ganze sollte dann so aussehen:
**** Welcome to Gerrit Code Review ****
Hi seeseekey, you have successfully connected over SSH.
Unfortunately, interactive shells are disabled.
To clone a hosted Git repository, use:
git clone ssh://:29418/REPOSITORY_NAME.git
Nachdem die grundlegende Konfiguration angelegt ist, kann damit begonnen werden, ein Projekt anzulegen. Dies geschieht allerdings nicht über die Weboberfläche, sondern per SSH:
Damit ist das Projekt dann angelegt. Nun muss noch das bestehende Repository in das Gerrit System überführt werden. Dazu wird zuerst das bereits bestehende Repository geclont:
git clone :Invertika/sandbox.git
Dann pushen wir das Repository in das neue Gerrit Projekt:
muss der entsprechende SSH Schlüssel zu dem Nutzer in Gerrit angetragen werden. Ist die Mailadresse eines Commiters nicht bekannt kann es zu folgendem Fehler kommen:
remote: ERROR: In commit 9228f67aa9113fa73c80f36e81cb5a62bf930c6c
remote: ERROR: committer email address manaserv@herse.(none)
remote: ERROR: does not match your user account.
remote: ERROR:
remote: ERROR: The following addresses are currently registered:
remote: ERROR:
remote: ERROR:
remote: ERROR: To register an email address, please visit:
remote: ERROR: http://review.invertika.org/#settings,contact
Hier hilft es dem Projekt die entsprechenden Rechte zu geben damit die Identität „gefälscht“ werden darf. Ansonsten kann noch der Fehler:
! [remote rejected] HEAD -> master (prohibited by Gerrit)
auftreten. Auch hier hilft die temporäre Anhebung der Rechte für das jeweilige Projekt, da man normalerweise nicht in den Master Branch schreiben darf (was aber beim ersten Anlegen des Projektes gewollt ist).
Nachdem das Projekt angelegt ist kann man es sich mittels:
git clone ssh://:29418/sandbox.git
auf die Festplatte holen. Möchte man Gerrit neustarten, stoppen oder starten so sieht das wie folgt aus: