Von A nach B

Man kennt das ja. Man hat eine Video-Datei und benötigt diese Datei eigentlich in Format X. Oder man benötigt das Video in einer PDA optimierten Variante. Natürlich gibt es dafür eine ganze Menge Software um solche Aufgaben zu bewerkstelligen. Meist gibt es aber zwei Faktoren die dabei ein wenig stören. Entweder kostet die Software eine ganze Menge, oder sie ist nur für Experten zu bedienen.

In diese Lücke springt die Software MediaCoder. Dabei handelt es sich um eine Open Source Software (MPL 1.1) welche diese Aufgaben dankbar erledigt :) Ein Auszug aus der Featureliste:

– Konvertieren von einem Video Format in ein anderes (und das natürlich im Batchbetrieb)
– Volle Kontrolle über die Transcoding Parameter
– Einfache Benutzeroberfläche
– Keine Abhängigkeiten zu auf dem System installierten Codecs

Bezogen werden kann das Programm unter:
http://mediacoder.sourceforge.net/

Und aussehen tut das ganze so:

Das Bildschirmgeschehen aufzeichen

Gestern wollte ich unter meinem Ubuntu das Bildschirmgeschehen aufzeichnen. Nach einigem Suchen fand ich für diese Aufgabe das Programm recordmydesktop. Nachdem ich es installiert hatte konnte es losgehen. Dazu gibt man auf der Konsole einfach:

recordmydesktop

ein. Und schon zeichnet recordmydesktop alles auf was so über den Schirm kreucht und fleucht. Bis der Bildschirmschoner anging. Da war das Bild schwarz.

In solchen Fällen ist die Option –full-shots sehr nützlich. Startet man nun recordmydesktop mit dieser Option

recordmydesktop –full-shots

so wird auch der Bildschirmschoner mit aufgezeichnet.

Heraus kommt eine OGG Datei welche man mittels

mencoder -idx out.ogg -ovc lavc -oac mp3lame -o converted.avi

in eine AVI umwandeln kann.

Browsershots

Da ich in letzer Zeit ein bisschen Webdesign betreiben musste und das ganze auch noch überall fast gleich aussehen sollte, ich aber nicht lauter unterschiedliche Browserversionen parat hatte, bemühte ich Google ein wenig. Auf der Seite http://browsershots.org/ kann man die Webseite seiner Wahl mit den verschiedenen Browsern rendern lassen. Das ganze ist auch noch ein Open Source Projekt dessen Quelltext frei verfügbar ist (http://svn.browsershots.org/).

Open Source Musikproduktion

Heute möchte ich mal drei Softwares zeigen welche sich zur Musikproduktion eignen:

Audacity
Bei Audacity handelt es sich um einen Audioeditor mit dem man in der Lage ist beliebig viele Spuren zu bearbeiten. Es beherrscht viele Effekte und Filter und besticht durch seine einfache Bedienung. Er ist für Windows, Linux und Mac OS verfügbar. Zu finden ist das Programm unter http://audacity.sourceforge.net/.

Hydrogen
Bei Hydrogen handelt es sich um einen Drumsequenzer für Linux, Windows und Mac OS. Er ist auch für Anfänger einfach zu bedienen liefert aber auch Profifeatures mit, wie z.B. die Ansteuerung über MIDI. Hydrogen ist unter der GPL verfügbar. Die offizielle Seite ist http://www.hydrogen-music.org/.

MuseScore
MuseScore ist ein freies Notensatzprogramm welches für die Betriebssysteme Linux und Windows verfügbar ist. Noten können über die Tastatur, die Maus oder über ein MIDI Interface eingegeben werden. Weiterhin ist das Programm in der Lage MIDI und MusicXML (und andere Formate) zu im- und auch wieder zu exportieren. Die offizielle Seite ist http://mscore.sourceforge.net/.

Rosegarden
Rosengarden ist die Anwendung (unter der OS Software) welche wohl zur Zeit am ehesten mit Cubase vergleichbar ist. Bei Rosegarden handelt es sich um einen Sequenzer welcher sowohl Audio und MIDI unterstützt. Der seit 1993 entwickelte Sequenzer liegt mittlerweile in der Version 1.7 vor. Zu finden ist Rosegarden unter http://www.rosegardenmusic.com/.

TestDisk

Vor einigen Tagen gab es eine defekte Festplatte zu reparieren. Rein hardwaretechnisch summte die Platte wie ein Kätzchen. Also habe ich die Festplatte mal per USB an das System angeschlossen und siehe da nichts geht :) Da das ganze auf einem Windowssystem passierte habe ich erst einmal die Datenträgerverwaltung aufgesucht. Aber die wollte auch nichts mit dem Datenträger zu tun haben…

Nun hieß es härtere Bandagen aufzuziehen. Genau in diesem Moment lief mir das nützliche Tool TestDisk über den Weg. Mit Hilfe von TestDisk kann man verschiedene Dinge tun unter anderem Partionstabellen reparieren, das Wiederherstellen von Bootsektoren und andere wunderschöne Dinge :) Und das beste an TestDisk ist das es unter fast jedem System läuft von DOS über Windows und Linux bis zu SunOS. Zu finden ist TestDisk unter http://www.cgsecurity.org/wiki/TestDisk.