MonoDevelop und „invalid configuration mapping“

Nach der Änderung des Projektes von „Debug|x86“ zu „Debug“ (AnyCPU) meldete sich MonoDevelop mit der Meldung:

invalid configuration mapping

Das Problem liegt hier aber nicht am Projekt selbst, sondern an der Projektmappe (Solution).

Die fehlerhaften Einstellungen in der Projektmappe

Die fehlerhaften Einstellungen in der Projektmappe

Diese erreicht man indem man auf die Wurzel der Mappe klickt und dort den Punkt „Optionen“ auswählt. Unter „Erstellen“ -> „Konfigurationen“ findet man dann den Übeltäter. Hier erstellt man neue Konfigurationen und entfernt die alten. Danach sollte es mit dem umgestellten Projekt keinerlei Probleme mehr geben.

Anonym im Web mittels Firefox und Tor

Anonym im Web surfen klingt nach einer wünschenswerten Angelegenheit. Trotzdem scheuen viele den Weg der zu diesem Ziel führt. Das liegt natürlich daran das es etwas Aufwand bedeutet. Möchte man den Aufwand so gering wie möglich halten kann man sich einfach das Tor Browser Bundle herunterladen. Dabei handelt es sich um einen vorkonfektionierten Mozilla Firefox Browser, mit welchem es möglich ist, seinen Datenverkehr über Tor zu leiten.

Das Tor Browser Bundle

Das Tor Browser Bundle

Bei Tor handelt es sich um eine Software welche die Verbindungsdaten anonymisiert. Das bedeutet ein Nutzer welcher Tor benutzt kann nicht ohne weiteres identifiziert werden. Das „Tor Browser Bundle“ nutzt dazu einen Portable Firefox, einige Firefox AddOns, Vidalia und Tor selbst. Allerdings ist die Anonymität nicht absolut. Wenn man sich an einem Account anmeldet und dieser Account mit einem in Verbindung gebracht werden kann, nützt auch die beste Anonymisierung nichts.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Tor_%28Netzwerk%29

Ironbane

3D im Browser war bis vor einigen Jahren noch eine undenkbare Sache. Das höchste der Gefühle war zu dieser Zeit eine Lösung welche auf Flash oder Java basierte. Mittlerweile ist das mit APIs wie WebGL besser geworden. Was mit WebGL alles möglich ist zeigt unter anderem das 3D-MMO Ironbane.

Das Tutorial von Ironbane

Das Tutorial von Ironbane

Dort bewegt man sich mit einer zweidimensionalen Figur in eine dreidimensionalen Welt. Wie MMO schon dezent andeutet, spielt man mit anderen Spielern zusammen. Das ganze ist dabei freie Software und auf GitHub zu finden. Technisch basiert es dabei auf Node.js. Zu finden ist das Spiel unter http://www.ironbane.com/.

de4dot

Ein Programm welches in C# geschrieben wird, wird beim kompilieren in ein Intermediate-Assembly umgewandelt. Das bedeutet das der Code in einer Zwischensprache darauf wartet auf seinem Zielsystem in nativen Code umgewandelt zu werden. Der Vor- und auch Nachteil dieser Vorgehensweise ist, das sich der Quellcode sehr einfach aus dem IL-Code zurückwandeln lässt. Im Idealfall verliert man bloß einige Variablennamen.

Um das zu verhindern gibt es sogenannte Obfuscatoren, welche versuchen den entsprechenden Quelltext zu verschleiern, so das er nicht mehr einfach zurückgewandelt werden kann. Aber wie so oft im Leben gibt es auch hier einen Wettlauf mit der Zeit. So gibt es einige Tools welche den obfuskierten Quelltext wieder deobfuskieren. Eines dieser Projekte ist „de4dot“ welches unter https://bitbucket.org/0xd4d/de4dot/ zu finden ist. Das unter der GPL stehende Projekte, erkennt dabei den verwendeten Obfuscator und versucht seine Änderungen soweit wie möglich rückgängig zu machen. Dabei werden eine stattliche Anzahl von Obfuscatoren, wie der Dotfuscator, Goliath.NET und Skater.NET unterstützt.

ownCloud und der iOS Sync

Eine eigene ownCloud ist nur die halbe Lösung, wenn man damit Dienste wie Google Mail und Co. ablösen möchte. Was auch gewünscht ist, sind Dinge wie die Synchronisation der Kalender und Kontakte mit dem Mobilgerät. In diesem Fall soll es dabei um iOS gehen, welches in Verbindung mit ownCloud einige Besonderheiten aufweist. Das gleiche gilt auch in Verbindung mit Mac OS X. Bei den Kontakten wird mittels CardDAV synchronisiert. Dies geschieht normalerweise über die URL:

https://example.org/owncloud/remote.php/carddav/addressbooks/seeseekey/contacts

Bei OS X und iOS sieht die URL aber so aus:

example.org/owncloud/remote.php/carddav/principals/seeseekey/

Wichtig ist hierbei das HTTPS oder HTTP weggelasen wird, da dies sonst zu Problemen führt. Der Nutzername „seeseekey“ muss dabei durch den eigenen Nutzernamen ersetzt werden. Bei meinem iOS Gerät habe ich die ganze URL nochmal abgewandelt um auf Nummer sicher zu gehen:

example.org:443/owncloud/remote.php/carddav/principals/seeseekey/

Das zeigt dem Gerät welchen Port er für die SSL-Verschlüsselung benutzen soll. Für CalDAV wäre folgende URL zu benutzen:

example.org:443/owncloud/remote.php/caldav/principals/seeseekey/

Unter iOS 7 scheint das ganze in der aktuellen Betaversion noch nicht rund zu laufen, allerdings dauert es bis zur finalen Version noch ein paar Monate, so das man hier Besserung erwarten darf.