Commander Keen: Keen Dreams ist freie Software

Viele der älteren Semester, haben von Commander Keen gehört oder es unter Umständen gespielt. Dabei handelte es sich um eine Spielserie von id Software. Sie revolutionierte nicht nur den Side Scroller auf dem PC, sondern schenkte uns auch den Dopefish. Seit kurzem ist Commander Keen: Keen Dreams nun freie Software.

Der Quelltext auf GitHub

Der Quelltext auf GitHub

Der Teil Keen Dreams ist dabei einer der wenigen Teile welche nicht von Apogee verlegt wurde. Stattdessen kam hier Softdisk zum Zug. Softdisk wollte vor kurzem die Rechte einiger alter Titel abstoßen und so wurde eine Kampagne ins Leben gerufen um Geld für den Aufkauf dieser Rechte zu sammeln. Dies gelang auch. Der unter der GPL2 und höher lizenzierte Quelltext ist nun auf GitHub zu finden.

Verwaltungswerkzeug für SQLite-Datenbanken

Wer auf der Suche nach einem Verwaltungswerkzeug für SQLite-Datenbanken ist, sollte sich den freien Database Browser for SQLite anschauen. Mit Hilfe der Anwendung können die Datenbanken gelesen und bearbeitet werden.

Die Oberfläche mit geöffneter Oberfläche

Die Oberfläche mit geöffneter Oberfläche

Verfügbar ist der SQLite Browser für Linux, Mac OS X und Windows. Die freie Software ist unter der GPL in der Version 2 und höher lizenziert. Der Quelltext ist auf GitHub zu finden. Die Kompilate können über die offizielle Webseite unter sqlitebrowser.org bezogen werden.

Freie Minecraft-Alternative

Microsoft kauft Mojang und damit Minecraft. Wenn man sich andere Akquisitionen von Microsoft im Spielebereich anschaut, bekommt man bei dieser Vorstellung ein mulmiges Gefühl. Entweder Sie fahren das Spiel gegen die Wand, oder es läuft demnächst nur noch auf Microsoft-Betriebssystemen. Natürlich kann auch alles funktionierten und unsere Befürchtungen erweisen sich als gegenstandslos. Allerdings zeigt der Aufkauf von Mojang eine Abhängigkeit auf. So haben viele Menschen riesige Bauwerke geschaffen, welche unter Umständen bald nicht mehr verfügbar sind. Minecraft ist nicht nur ein Spiel, es ist ein Kreativbetriebssystem. In einem solchem Fall spielt freie Software ihre Vorteile aus. Bei einer solchen Software, kann man das ganze einfach forken und in seinem Sinne weiterentwickeln. Bei proprietärer Software wird dies schwierig.

Eine von vielen Minecraft-Welten

Eine von vielen Minecraft-Welten

Mit Minetest gibt es einen durch Minecraft inspirierten Clone, welcher für Mac OS X, Linux und Windows verfügbar ist. Das Spiel ist im Gegensatz zur aktuellen Minecraft-Version etwas rudimentär, was Dinge wie verfügbare Blöcke und ähnliches angeht. Allerdings relativiert sich das ganze wenn man sich die API-Schnittstelle anschaut. Mit Hilfe der API, kann man alle möglichen Erweiterungen wie Loren, TNT, Mobs oder Pyramiden ins Spiel holen. Die maximale Weltgröße ist auf −30912 zu 30927 in allen Dimensionen (auch Z) beschränkt. Etwas seltsam erscheint mir allerdings die Speicherung der Map in einer SQLite-Datenbank – dort muss sich zeigen ob dies bei großen Welten wirklich performant ist. Auch für Server-Backups ist dieses Verfahren nicht wirklich gut geeignet. Minetest ist in C++ entwickelt, was sich positiv auf die allgemeine Performance auswirkt, so das es auch auf schwächeren Rechnern genutzt werden kann – so gibt es schon Versuche das ganze auch auf dem Raspberry Pi zum laufen zu bringen.

Minetest in Aktion

Minetest in Aktion

Die Entwicklung von Minetest sieht dabei vielversprechend aus, so das man in Zukunft viele Verbesserungen und neue Features erwarten darf. Neben dem Client ist auch ein Server für den Mehrspieler-Betrieb verfügbar. Der unter der LGPL lizenzierte Quellcode kann über GitHub bezogen werden. Die offizielle Seite von Minetest ist unter minetest.net zu finden.

Ungenutze Ports unter MacPorts entfernen

Wenn man Ports unter MacPorts entfernt kann es passieren das Bibliotheken, welche von dem Port genutzt werden, im System verbleiben. Mit dem Umstieg von MacPorts auf eine SQL-Datenbank zur Haltung der Paketinformationen ist es möglich geworden diese ungenutzten Bibliotheken zu entfernen. Dazu muss im Terminal:

sudo port uninstall leaves

eingegeben werden. Anschließend werden die ungenutzten Bibliotheken entfernt und damit Plattenplatz freigegeben. Die Funktionalität der installierten Ports wird dadurch nicht beeinträchtigt.

HitchBOT in Quelltext

HitchBOT ist in den letzten Wochen nicht nur durch Kanada, sondern auch durch die Presse gewandert. Es handelt sich bei HitchBOT um einen Roboter aus günstigen Bauteilen, dessen Ziel es war quer durch Kanada zu reisen. Während der Fahrt konnte man sich dabei mit HitchBOT unterhalten. Bei diesem Projekt sollte die Frage beantwortet werden, ob Robotern den Menschen vertrauen können.

Die Software welche HitchBOT antreibt ist dabei seit knapp sechs Monaten freie Software. Lizenziert ist das ganze dabei unter der GPL in Version 2. Zu finden ist der Quellcode auf GitHub. Die offizielle Seite von HitchBOT kann unter hitchbot.me besucht werden.