seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Wer aus einer Webanwendung heraus etwas in die Zwischenablage kopieren möchte, der benötigte bis vor einiger Zeit dazu ein Schnipsel Flash. Mittlerweile lässt sich dies, ohne zusätzliche Plugins, in den meisten Browsern über eine entsprechende Web Api nutzen.

clipboardjs.com

Einfacher wird die Nutzung dieser Web Api mit der JavaScript-Bibliothek clipboard.js. Die Bibliothek welche sich seit September 2015 in der Entwicklung befindet, abstrahiert die Nutzung der entsprechenden Web Api. Damit wird es möglich, mit wenigen Zeilen, die Zwischenablage in einer Webanwendung zu nutzen. Der Quelltext der Bibliothek ist auf GitHub zu finden. Sie ist unter der MIT Lizenz lizenziert und damit freie Software.

Das auf dem ESP8266 basierendem Entwicklungsboard NodeMCU gibt es unterschiedlichen Varianten, die sich unter anderem durch die Größe des Flashspeichers unterscheiden. Möchte man nun ermitteln welche Größe der Speicher beim eigenen NodeMCU-Board hat kann man dies mit einem Programm aus einem der ESP8266-Repositories sehr unkompliziert ermittelt.

Die Größe des Flashspeichers wird über die serielle Schnittstelle ausgegeben

Nachdem die Arduino IDE mit dem Programm geöffnet wurde und das Programm auf das NodeMCU-Board geflasht wurde, kann die Ausgabe über die serielle Schnittstelle ausgelesen werden. Dazu muss der serielle Monitor, im Menü unter Werkzeuge -> Serieller Monitor zu finden, aktiviert werden. Wichtig ist es, dass hier die korrekte Baudrate eingestellt wird.

Seit einigen Monaten benutze ich kein Flash mehr. Leider führt das im Firefox dazu, dass man auf manchen Webseiten von dieser Leiste überrascht wird:

Die Benachrichtigung, das weitere Plugins benötigt werden

Möchte man dieses Verhalten im Firefox deaktivieren, so gibt man in der Adressleiste “about:config” ein und sucht nach der Zeichenkette “plugins.hide_infobar_for_missing_plugin”. Deren Wert muss auf “true” gesetzt werden. Danach taucht besagte Leiste nicht mehr auf.

In den letzten Tagen vielfach verlinkt und trotzdem immer noch sehenswert: http://static.flabber.net/files/scale-of-the-universe-2.swf. Dort kann man sich von der Plancklänge bis zum Universum, sich die Verhältnisse anschauen, damit man eine bessere Vorstellung davon hat. Auch die Minecraft Welt ist darin zu finden 😉 Witzig sind auch die Texte die erscheinen wenn man auf eines der Objekte klickt. Dann kann man sich damit eine Weile aufhalten 😉

Google übernahm ja vor einiger die Firma On2 Technologies welche einen Videocodec namens VP8 im Portfolio hatte, welchen Google als WebM freigab. Dieses WebM können moderne Browser (Firefox, Chrome, et cetera) ohne Plugin abspielen. Möchte man Youtube nun ohne Flashplugin genießen so muss man einfach die Seite https://www.youtube.com/html5 besuchen und dort am HTML5 Test teilnehmen. Schon kommt ein Großteil der Videos auf Youtube ohne Flash Player aus 🙂

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/WebM
http://de.wikipedia.org/wiki/On2_Technologies

Nach der Installation des Firefox 4 mittels eines PPAs unter Kubuntu 10.10 hatte ich das Problem das der Flashplayer nicht mehr so wollte wie ich das gerne hätte. Nach einigen Tests die nicht den gewünschten Erfolg mit sich brachten wählte ich die einfache Methode. Dazu installiert man sich einfach das AddOn Flash-Aid welches unter https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/flash-aid/ zu finden ist. Dieses platziert im Firefox einen Button auf den man anschließend klickt und dann dort auf den Execute Button. Das Plugin erzeugt ein Shellskript (welches man vorher einsehen kann) und entfernt dabei nicht funktionierende Versionen von Flash und installiert die passende Flashversion für das entsprechende System. Und schon funktioniert wieder alles 🙂

Wenn man einen Windowsnutzer fragt ob er auf Linux umsteigen möchte, bekommt man wohl reflexartig als Antwort: “Nein”. Warum eigentlich? Argumente sind dann meist so etwas wie: “Wenn ich basteln will, kaufe ich mir Schere und Papier” oder “Das kann man doch gar nicht bedienen.” oder “Da funktioniert doch nix!”. Mittlerweile sind dies alles nur noch Klischees.

Ich habe vor knapp zwei Jahren meinen Vater auf Ubuntu umgestellt. Bevor ich das tat frage ich ihn: “Was machst du mit deinem PC?”. Die Antwort: “Office, Internet, eMail, die Gitarre mit dem Rechner stimmen und ein paar Spiele.” Nachdem ich das gehört habe war die Sache klar. CD ins Laufwerk und los installiert. Das schöne an Ubuntu ist, das man es installiert und es in gefühlten 99,9 % aller Fälle sofort tadellos funktioniert. Einfach fantastisch. Nach der Installation gab es eine notdürftige 5 Minuten Einweisung. Notdürftig deshalb weil ich nicht wusste was ich erklären sollte.

So fing mein Vater mit Ubuntu an und es lief weitestgehend problemlos (wenn man mal von einem Problem mit dem Flashplayer absieht). Mittlerweile benutzt er es schon eine Weile. Es ist immer noch die gleiche Installation, natürlich mittlerweile auf der aktuellen Version. Fazit: Es funktioniert. Ein Windows XP hätte er in der Zeit schon zwei Mal zerschossen.

Die meisten Menschen benötigen ihren PC für die “Standardaufgaben” und würden es wahrscheinlich nicht mal merken wenn sie das Betriebssystem wechseln. Von basteln kann keine Rede sein. Und bedienen kann es jeder der auch Windows bedienen kann. Anwendungen gibt es auch für jedes erdenkliche Problem.

Also warum steigen so wenige Menschen um Ubuntu (respektive Linux) um? Meine These: Die Angst vor dem Unbekannten sowie der ungewohnte Gedanke das es da etwas anders als Windows gibt. Es könnte ja anders funktionieren. Besser zum Beispiel…