Freeciv in HTML5 umgesetzt

Mit der Reihe Sid Meier’s Civilization wurde vor einigen Jahrzehnten ein Spiel geschaffen, welches auch heute noch viele Fans hat. Mit dem Spiel Freeciv gibt es seit über 10 Jahren eine freie Implementation des Spielprinzips. Neben Versionen für Linux, Mac OS X, Windows oder Amiga OS gibt es seit einiger Zeit eine HTML5 Umsetzung von Freeciv, welche ebenfalls unter der GPL lizenziert ist.

Freeciv im Browser

Freeciv im Browser

Die Browser-Version kann man dabei im Einzelplayer, als auch im Multiplayermodus spielen. Die Spielbarkeit der Umsetzung ist auch auf Mobilgeräten wie Tablets gegeben. Spielen kann man die HTML5 Version unter play.freeciv.org. Der Quelltexte für Freeciv sind in einem Subversion-Repository zu finden.

Oscad

Auch die Deutsche Telekom treibt sich in der FOSS-Welt herum. Und so begab es sich, das sich die Telekom daran mache und ein Tool entwickelte, welches auf den Namen Oscad hört. Der Name steht dabei für Open Source Compliance Advisor und ist ein Formular welches wesentliche Fragen zu bestimmten freien Lizenzen klären möchte. Als Datenbasis dafür dient wiederum Oslic was das Kürzel für Open Source License Compendium ist. Dabei handelt es sich um ein bei der Deutschen Telekom erstelles Paragraphenwerk, welches die Lizenzimplikationen der unterschiedlichen freien lizenzen erläutert. Mit Hilfe des Tools kann diese Datenbasis einfach und ohne Jura-Studium abgefragt werden.

oscad.fodina.de

oscad.fodina.de

Das ganze ist unter der AGPL lizenziert ist und damit freie Software. Der Quelltext ist auf GitHub zu finden – die offizielle Seite unter oscad.fodina.de.

QGIS

Wer auf der Suche nach einem freien GIS-System ist, sollte sich einmal QGIS (früher unter dem Namen Quantum GIS bekannt) anschauen. Technisch basiert QGIS auf dem Qt-Framework. Das GIS-System verfügt unter anderem über Informationen zur Visualisierung, Abfrage und Analyse von Daten.

QGIS mit einem DGM

QGIS mit einem DGM

Lizenziert ist QGIS unter der GPL und damit freie Software. Bezogen werden kann es auf der offiziellen Seite unter qgis.org. Dort stehen im Moment Versionen für Linux, Mac OS X und Windows zur Verfügung. Daneben existiert auch eine Version für Android.

OpenRA

In meinem gestrigen Artikel ging es um eine Command & Conquer Version für den Browser. Neben dem Original gibt es eine Reihe von Projekte welche sich mehr oder weniger mit Command & Conquer beschäftigen. Eines dieser Projekte ist OpenRA. Dabei handelt es sich um eine Engine welche das Feeling und die Spielmechanik von Command & Conquer nachbaut. So kann die Engine unter anderem die Spieldaten der alten Command & Conquer Teile nutzen. Angeboten werden dabei aber im Moment nur einzelne Missionen und keine zusammenhängende Kampagne. Neben dem Singleplayermodus gibt es auch einen Multiplayermodus.

Der Titelschirm von OpenRA

Der Titelschirm von OpenRA

OpenRA ist unter der GPLv3 lizenziert und damit freie Software. Der Quelltext ist auf GitHub zu finden. Geschrieben ist das ganze in C#. Damit ist ist OpenRA unter Linux, Mac OS X und Windows lauffähig. Die offizielle Seite des Projektes ist unter openra.net zu finden.

OCRmyPDF

Möchte man unter Linux PDFs durchsuchbar machen, benötigt man dafür im Normalfall einige Schritte bis man zu dem gewünschten Ergebnis kommt. Mit Hilfe des Shellscriptes OCRmyPDF kann man sich diese Arbeit vereinfachen. Um eine PDF durchsuchbar zu machen reicht es auf der Konsole:

./OCRmyPDF.sh -l deu input.pdf output.pdf

einzugeben. Bei der ersten Benutzung kann es passieren, das die Umwandlung fehlschlägt. Tritt dieser Fall auf, sind einige Abhängigkeiten (unter anderem Tesseract und Unpaper) nicht installiert. Das Skript weißt den Nutzer auf die zu installierenden Pakete hin. Nachdem diese installiert worden sind, kann OCRmyPDF genutzt werden. Das Skript ist unter der MIT-Lizenz lizenziert und somit freie Software. Der Quelltext sowie die Installationsanleitung sind auf GitHub zu finden.