Einen Ubuntu Rechner in eine Domain einhängen

Manchmal ist es nötig einen Ubuntu Rechner in eine Domäne einzuhängen. Dazu installiert man sich im ersten Schritt erst einmal einige Pakete:

sudo apt-get install likewise-open likewise-open-gui

Dann wird man nach dem Realm sprich dem Domainnamen gefragt. Nachdem man diesen eingegeben hat geht die Installation weiter. Nach der Installation gibt man dann

sudo domainjoin-gui

ein. Daraufhin öffnet sich ein Dialog in welchem man den Namen des Rechners und den Domainnamen angibt. Danach wird man aufgefordert den Rechner neu zu starten. Dieser Aufforderung sollte man auch nachkommen. Danach ist der Rechner Mitglied in der entsprechenden Domäne.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kerberos_%28Informatik%29

QGLWidget im Qt Designer hinzufügen

Möchte man im Qt Designer ein QGLWidget für OpenGL in den Dialog einsetzen so wird man feststellen das keines existiert. Darum setzt man zunächst ein Widget in das Formular. Anschließend klickt man mit der rechten Maustaste auf das Formular und wählt dort Promote to… aus. Anschließend öffnet sich folgender Dialog:

Dort gibt man dann bei Promoted class name QGLWidget (das Header File wird automatisch eingetragen) ein und drückt anschließend auf Add und beendet den Dialog mit Promote. Schon hat man das entsprechende Widget im Qt Designer angelegt.

Boot Splashscreen auswechseln

Auf meinem G1 kommt beim Start ein nicht gerade schöner Splashscreen mit dem T-Mobile Logo. Aus diesem Grund wollte ich den Splashscreen auswechseln, was nicht ganz so einfach ist. Wichtig ist es dabei vorsichtig zu sein, nicht das man aus seinem Telefon einen wunderschönen Ziegelstein macht.

Im ersten Schritt erzeugt man ein Bild mit einer Größe von 320×480 Pixeln und einer Farbtiefe von 8 Bit (256 Farben pro Kanal). Nachdem man nun seiner künstlerischen Ader genüge getan hat speichert man das ganze als PNG ab. Dieses Bild wird nun mittels

convert -depth 8 splash.png rgb:splash.raw

in ein Rawbild umgewandelt. Bei einem Rawbild handelt es sich um ein Bild in welchem nur noch die jeweiligen Farbwerte gespeichert werden und keine anderen Informationen (Header, Metadaten, etc.) mehr im Bild sind. Das Rawbild sollte dabei eine Größe von 460800 Byte haben.

Mit diesem Rawbild kann das Androidgerät allerdings nicht viel anfangen da es die Daten direkt in den Grafikspeicher ließt. Aus diesem Grund muss die Rawdatei nochmals umgewandelt werden. Dazu gibt es ein Tool (Linux, Windows, Sourcecode) namens rgb2565 welche diese Aufgabe für uns erledigt. Die Umwandlung erfolgt dann mittels

./rgb2565-linux-i386 < splash.raw > splash.raw565

in der Kommandozeile. Nach der Umwandlung sollte die Datei splash.raw565 exakt eine Größe von 307200 Byte haben. Es muss exakt diese Größe sein, sonst kann es passieren das man sich sein Telefon zerschießt.

Nun kann man das entsprechende Bild flashen. Dazu benötigen wir Fastboot welches unter http://developer.htc.com/adp.html bezogen werden kann. Wichtig ist auch das das G1 Fastboot unterstützt. Dazu muss der passende Hard SPL auf dem Gerät sein, jeder mit CyanogenMod 5/6 dürfte aber den entsprechenden SPL haben, ansonsten sei empfohlen in die weiteren Informationen zu schauen.

Anschließend sollte das Gerät ausgeschaltet werden und im Fastboot Modus (Back+Power) neu gestartet werden. Danach sollte das Gerät per USB mit dem Rechner verbunden werden. Nun öffnet man ein Terminal und gibt dort ein

sudo ./fastboot flash splash1 splash.raw565
sudo ./fastboot flash splash2 splash.raw565

Damit werden die Splashscreens geflasht. Sollte bei der zweiten Zeile folgender Fehler auftreten:

sending ’splash2′ (300 KB)… OKAY
writing ’splash2’… FAILED (remote: partition does not exist!)

so ist das kein Beinbruch. Auf manchen Systemen existiert zweite Splashpartion. Danach kann der SPL mittels Call + Power + Menü (bei manchen Fastboot Versionen nur mit Menü) verlassen werden. Der neue Splashscreen ist nun installiert.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.ccc-mannheim.de/wiki/G1#Customizing_des_BootLogos

Onlinefestplatten

In der aktuellen c’t werden Onlinefestplatten getestet. An sich ist das Konzept ja ganz interessant, die Dienste sollten bloß einige Dinge bieten:

– eigener Client
– ausreichende Anzahl an Übertragungsprotokollen (rsync, SFTP etc.)
– ausreichend Speicherplatz zu einem vernünftigen Preis
– Verschlüsselung auf Nutzerseite

Ein eigener Client wäre nicht unbedingt nötig wenn der Dienst eine ausreichende Anzahl an Übertragungsprotokollen bieten würde. Dies bieten allerdings die wenigsten Dienste. Was dann benötigt wird ist Speicherplatz zu einem vernünftigen Preis, denn es bringt nichts wenn man sich für den Mietpreis einer Onlinefestplatte eine echte Festplatte kaufen kann. Die zweite Sache ist das die Anbieter durch die Reihe weg zu wenig Speicher anbieten. Einzig Strato HiDrive sticht dort heraus, diese bieten immerhin 5000 GiB an, was meiner Meinung trotzdem noch zu wenig ist, ich denke ab 15 TiB wäre ich zufrieden :)

Ein letzter ganz wichtiger Aspekt ist die Verschlüsselung auf Nutzerseite, damit man dem Dienst seine Daten nicht anvertrauen muss. Auch dies wird im Moment noch nicht wirklich behoben. Dort muss man dem Dienst einfach vertrauen, aber wer will das schon…