Basic Authentification unter Nginx einrichten

Auch im Webserver Nginx lässt sich „Basic Authentification“ einrichten. Dazu fügt man in der entsprechenden Konfigurationsdatei im Server folgenden Block hinzu:

location / {
    auth_basic           "Access denied";
    auth_basic_user_file /var/www/example.org/.htpasswd;
}

In dem definierten Ordner wird nun eine Datei mit dem Namen „.htpasswd“ angelegt“. Dieser Datei funktioniert dabei nach dem Schema „Nutzername:Passwort“. Mittels:

openssl passwd

kann dar Passworthash für die Datei erzeugt werden. Alternativ kann das ganze auch über das „htpasswd“ Tool, welches im „apache2-utils“-Paket enthalten ist, erstellt werden:

htpasswd .htpasswd seeseekey

Die „.htpasswd“-Datei könnte dann so aussehen:

seeseekey:ppWAv1Wkrq/jg

Nach dem Neustart des Servers mittels:

sudo service nginx restart

sollte die „Basic Authentification“ funktionieren.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://nginx.org/en/docs/http/ngx_http_auth_basic_module.html

PHP, Curl und GD

Seit einigen Tagen läuft diese Webseite auf einer Nginx Instanz mit einer entsprechenden PHP Konfiguration. Bei der minimalen Installation fehlen dabei einige Bibliotheken, welche von entsprechenden PHP Anwendungen benötigt werden. Konkret handelt es sich dabei um „curl“ und „gd“. Um diese auf einem Ubuntusystem nachzurüsten genügt es die Pakete „php5-curl“ und „php5-gd“ zu installieren:

sudo apt-get install php5-curl php5-gd

Im Falle von Nginx müssen dabei keine Änderungen an der Konfiguration vorgenommen werden. Nginx wird bei der Paketinstallation automatisch neugestartet.

SSH Schlüssel aus known_hosts entfernen

Manchmal ändert sich die RSA Schlüssel für einen entfernten Server welchen man per SSH erreichen möchte. Dann bekommt man vom System eine schöne Meldung:

@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@
@    WARNING: REMOTE HOST IDENTIFICATION HAS CHANGED!     @
@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@
IT IS POSSIBLE THAT SOMEONE IS DOING SOMETHING NASTY!
Someone could be eavesdropping on you right now (man-in-the-middle attack)!
It is also possible that a host key has just been changed.

The fingerprint for the RSA key sent by the remote host is
3b:a3:48:fc:55:70:70:f8:43:33:50:73:d9:b8:1d:9e.

Please contact your system administrator.

Add correct host key in /Users/seeseekey/.ssh/known_hosts to get rid of this message.
Offending RSA key in /Users/seeseekey/.ssh/known_hosts:17
RSA host key for 8.8.8.8 has changed and you have requested strict checking.
Host key verification failed.

Das Problem besteht darin, das ein alter Fingerprint in der „known_hosts“-Datei vorhanden ist. Die brachiale Methode wäre es die Datei zu löschen. Damit wäre die Verbindung mit dem Server wieder möglich. Natürlich löscht man so auch alle anderen verifizierten Server (bzw. deren Fingerprints). Sauberer ist es den veralteten Key mittels „ssh-keygen“ zu entfernen:

ssh-keygen -R 8.8.8.8

Anschließend wird man beim nächsten Verbindungsversuch wieder gefragt ob man die Verbindung akzeptieren möchte. Ist dies der Fall kann sich mit dem Server verbunden werden.

Kleinere größere Downtime

In den letzten Tagen war seeseekey.net leider nicht zu erreichen. Mit einem Umzug auf einen neuen Server sollten die entstandenen Probleme erst einmal gelöst sein. Sollte es die nächsten Tage doch etwas holpriger auf der Seite zugehen, so liegt das an den weiteren Optimierungen welche ich im Hintergrund durchführe.

Der alte Webserver war den Anforderungen nicht mehr gewachsen

Der alte Webserver war den Anforderungen nicht mehr gewachsen

Ab morgen geht es dann wieder weiter mit interessanten Artikeln rund alles was diesen Blog ausmacht.

Datensparsamkeit in der Praxis

Um so weniger Daten anfallen, um so weniger Daten können andere Staaten und Firmen sammeln. Aus diesem Grund sollte man mit seinen persönlichen Daten sparsam umgehen. Es fängt bei den kleinen Dingen an, wie Onlineshops, welche nach einer Telefonnummer verlangen. Hierzu sagte c‘t Redakteur Axel Kossel einmal:

Aus meiner Erfahrung heraus: Mich hat noch nie ein Shop angerufen; wenn irgendwas nicht lieferbar ist, kommt eine E-Mail. Trotzdem wollen viele Shops unbedingt meine Telefonnummer wissen. Da trag ich irgendeine Fantasie-Nummer ein; das sind Daten, die nicht benötigt werden.

Wer hier nicht irgendeine Nummer angeben möchte kann den Service „Frank geht ran“ nutzen, welcher unter frank-geht-ran.de zu finden ist. Dieser Dienst weißt den Anrufer darauf hin, das der Angerufene keine Werbeanrufe wünscht. Gleiches gilt auch für Dinge wie das Geburtsdatum und Adressen wenn sie nicht unbedingt nötig sind.

Zur Datensparsamkeit gehört natürlich noch mehr außer fingierten Telefonnummern. So sollte man Kundenkarten, wie Payback und Co., meiden. Auch das Bezahlen mit mit EC- oder Kreditkarte hinterlässt Datenspuren. Hier ist man mit dem guten alten Bargeld wesentlich anonymer.

Möchte man sich im Web bei Diensten anmelden, aber seine Mailadresse für sich behalten, so bieten sich Einwegmail Dienste an. Ein solcher Dienst ist unter wegwerfemail.de zu finden. Auch Freemailer sind mit Vorsicht zu genießen. Hier empfiehlt es sich ein Webhosting Paket zu buchen, damit man seine Mail unter Kontrolle hat. Natürlich kann man auch selber einen Mailserver aufsetzen. Auch hier ist es eine Frage von Aufwand und Nutzen.

Eine beliebte Variante bei einem eigenen Webhosting Paket ist es, sich für jeden Kontakt (Amazon, Facebook, Twitter, usw.) eine Mailadresse nach dem Schema „“ anzulegen und diese nur für den jeweiligen Dienst zu nutzen. Wenn der entsprechende Dienst, oder die Firma die Mailadressen nun an anderen verteilt ist sofort ersichtlich wo der Übeltäter zu suchen ist.

Für den Browser bieten sich AddOns wie Adblock Edge, HTTPS EveryWhere, RequestPolicy und NoScript an, da sie einem mehr Kontrolle und Sicherheit bieten, was im Endeffekt wieder der Datensparsamkeit zu Gute kommt.